Männer allein im Wald

Wie jedes Jahr im Juli starten einige Männer seit Jahren zu einer besonderen zwei Tages Wanderung. Die Vorzeichen standen in diesem Jahr nicht gut, denn der Initiator und bisherige Wanderführer Martin Großmann, konnte in diesem Jahr die Truppe leider nicht anführen. Ersatzwanderführer Jochen, hat die Tour inkl. Übernachtung bestens vorbereitet und geplant, leider ist auch er kurzfristig durch eine Verletzung ausgefallen. Jetzt waren wir wirklich alleine noch bevor wir im Wald waren, da Jochen super vorberteitet war konnte er mir die beiden Touren auf mein Handy schicken.

Samstag morgen beim Treffpunkt am Bahnhof Achern waren alle Teilnehmer der Gruppe Sasbach überpünktlich, so das es noch reichte ein schnelles Bier am Kiosk zu trinken, Im Zug saßen dann schon die drei Männer aus Kleinsteinbach, auch die hatten die Befürchtung,dass wir verdursten auf dem Weg nach Gengenbach und hatten auch noch ein Bier für uns dabei.. Endlich in Gengenbach angekommen, war Jochen und Helmut mit Brezeln zur Stärkung an den Bahnhof gekommen, bevor wir weiter nach Unterharmersbach gefahren sind.

Nach nunmehr zwei Stunden waren wir nun am Start unserer Wanderung dem „Hahn und Hennenweg“ somit setzten sich 10 hochmotivierte Männer (Hähne) in Bewegung, allerdingsfehlen die Hennen noch, aber auch Männer wissen immer etwas zu erzählen und die Natur bei schönstem Wanderwetter zu genießen. Immer wieder herrliche Ausblicke und Informationen von Helmut Hauser über das freie Reichstal Harmersbach. Gegen Mittag war die Vesperstube „Bergbauernhof“ erreicht, Endlich gab es wieder Hopfengetränke, denn einige Wanderer waren nun schon stark „unterhopft“, Mittagessen gab es natürlich auch. nach dieser erholsamen Pause führte der Weg weiter in Richtung „Vogt auf dem Mühlstein“

Dort angekommen haben wir auch ein paar Hennen getroffen, und unser Nachmittagsbier eingenommen. Der Großteil der Wanderstrecke war nun geschafft, so dass wir wieder unserem Ausgangspunkt in Unterharmersbach entgegen strebten.
Unser Hotel, die Klosterbräustuben, hatte uns herzlich empfangen, so dass wir den Tag bei einem genüsslichen Abendessen und ein paar Bierchen gemütlich ausklingen ließen. Sonntagmorgen, nach einem sehr guten Frühstück und gepacktem Rucksack führt uns der Weg zunächst am Fürstenberger Hof vorbei, heute ein Landesweit bekanntes Heimatmuseum, auf wunderschönen Märchenhaften Wegen von Unterharmersbach Richtung Gengenbach.

Unser Organisator Jochen hat natürlich gedacht das wir so geben 10,30 Uhr schon Durst hätten, und hatte uns im Mühlenstüble zum Frühschoppen angemeldet, eine super Idee, denn es war schon ganz schön heiß um diese Zeit. Nach dem ausgiebigen Frühschoppen waren die Beine schwer und der Anstieg sehr steil, aber da mussten wir durch, die schönen Ausblicke waren der Lohn für die Anstrengung. Nach 2/3 unserer Wanderstrecke hatten wir„Zapfs Vesperstüble“ erreicht, eine sehr schöne Vesperstube mit Fleisch aus eigener Rinderzucht. Frisch gestärkt, legten wir die letzten fünf Kilometer bis Gengenbach zurück, wir waren so flott unterwegs, das wir noch Zeit hatten ein letztes Bier in einem wunderschönen Biergarten in Gengenbach zu trinken bevor wir zum Bahnhof und somit in den Zug eingestiegen sind. um nach Achern zurückzufahren.

Danke Jochen für die gute Vorbereitung von diesem Wanderwochenende, schade dass du nicht dabei sein konntest.

Albert Bohnert (Ersatzwanderführer)