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Nistkastenpflege

Unter der Leitung von unserem Naturschutzwart Franz Kurz werden im Sasbacher Gemeindewald jedes Jahr über 100 Nistkästen gewartet. Die Nistkästen wurden teiweise in Eigenarbeit hergestellt.

Nistkasten_2013

Biotoppflege

Seit mehreren Jahren pflegt der Schwarzwaldverein Sasbach/Obersasabach in Kooperation mit der Heimschule Lender jedes Jahr im Oktober im Rahmen einer gemeinsamen Pflegeaktion drei Biotope am südlichen Ortsrand von Sasbach im Gewann Kältebächel.

Im Laufe der Jahre sind die vorhandenen Feuchtgebiete zusehend verlandet. Im Spätsommer 2015 wurden die Biotope deshalb mit großem Gerät (Bagger) neu gestaltet, d.h. Gräben und Senken wurden wieder hergestellt, um eine Besiedlung durch seltene heimische Tier- und Pflanzenarten wieder zu ermöglichen.

Mittlerweile ist der Tümpel auch gesichert (03.01.2015)
Mittlerweile ist der Tümpel auch gesichert (03.01.2015)

Naturpflegetag Hornisgrinde

Unser Bezirk unterstützt seit vielen Jahren den Naturpflegetag auf der Hornisgrinde. Der Naturpflegetag findet jedes Jahr am zweiten Samstag im Oktober statt.

Unter der Federführung von Bürgermeister Reinhard Schmälzle, Gemeinde Seebach helfen mehrere Vereine durch vielfältige Pflegemaßnahmen die Grinde sauber und frei zu halten.

Foto: gat
Foto: gat

Neben dem Schwarzwaldverein sind regelmäßig beteiligt:

  • Bergwacht Achertal
  • Bergwacht Karlsruhe
  • Gemeinde Seebach
  • Waldjugend Kappelrodeck
  • Waldgenossenschaft Seebach

Treffpunkt ist immer um 9 Uhr am Parkplatz Mummelsee, von wo aus wir mit unseren Pkw auf die Hornisgrinde fahren. Der Arbeitseinsatz endet gegen 12:30 Uhr, traditionell gibt es zum Abschluss ein gemeinsames Mittagessen im Aussichtsturm.

Freiwillige Helfer gesucht!

Auf den Hochlagen des Nordschwarzwaldes finden Sie eine einmalige Landschaft, die Grinden: offene, mit Latschen und anderen Einzelbäumen durchsetzte Feuchtheiden, in denen zahlreiche Zwerk- oder Beerensträucher, wie z. B. Heidel- oder Preißelbeeren oder Heidekraut, wachsen. Diese Grinden sind durch jahrhundertelange Beweidung mit Rindern und Ziegen entstanden. Diese Grinden haben auch der Hornisgrinde ihren Namen gegeben. Außer den Bergheiden ist aber auf dem höchsten Berg des Nordschwarzwaldes noch etwas ganz Besonderes: ein Hochmoor.

Um 1900 wurde diese Bewirtschaftung aufgegeben. Seither erobert sich der Wald nach und nach die Offenflächen zurück. Damit geht eine europaweit einmalige Landschaft verloren, die nicht nur der Tierwelt wie z. B. den Auerhühnern Lebensraum bietet, sondern für die Besucher des Nordschwarzwaldes attraktiv ist: Freiflächen, die weite Fernblicke zulassen.

Um die Grinden zu erhalten, wurde in den 60er Jahren die sogenannte Schliffkopf-Aktion ins Leben gerufen und vor einigen Jahren der Hornisgrindepflegetag. Freiwillige Helfer von Bergwacht, Schwarzwaldverein und anderen Naturschutzvereinen gehen unter Anleitung von Fachleuten daran, die Grinden mechanisch offenzuhalten.

Mit Astscheren, Äxten und Motorsägen werden aufkommende Fichten und Laubholzaufwuchs entfernt und aus den Flächen gezogen. Unrat und Hinterlassenschaften andersartiger Nutzung wie z.B. militärische Altlasten auf der Hornisgrinde werden entfernt. Dazu werden viele arbeitswillige Hände gebraucht.

Die Berichte zu den Arbeitseinsätzen können Sie HIER nachlesen.