In den Wäldern bei Gengenbach zeigt Räuber Hotzenplotz, wo es lang geht: Immer seiner Nase nach wandern kleine und große Räuberkinder von einer Erlebnisstation zur nächsten. Dabei erfahren sie auf zwei Erlebnispfaden Spannendes über den Wald, seine Tiere und Pflanzen. Die Wege sind vier Kilometer lang – da bleibt viel Zeit zum Entdecken.

Mit dabei sind natürlich auch Kasperl, Seppel, Wachtmeister Dimpfelmoser, Petrosilius Zwackelmann und die Oma.

Lustig war das Räuberleben

– In dem grünen Wald, juchhei! – So sind auch die Erlebnisstationen: unterhaltsam, sportlich, lustig oder zum Rätsel lösen. Zehn oder elf an der Zahl, je nach Weg, laden zum Mitmachen ein. Sowohl der Große als auch der Kleine Räuberpfad sind vier Kilometer lang.

Beide Wege führen durch wunderschönen Bergmischwald und bieten traumhafte Ausblicke in das Kinzigtal. Ein paar Höhenmeter muss man allerdings schon zurücklegen. So sind sie eher für den lauffreudigen Nachwuchs geeignet.

Ein Pfad für kleine Räuber

Kleine Räuber lernen die Waldleckereien kennen, die Räuber Hotzenplotz mal später in seinem Gasthaus „Zur Räuberhöhle“ anpreisen möchte. Sie lösen viele Rätselfragen zu Fledermäusen, Störchen, Zapfen oder Unken. Da hüpfen sie, klettern oder schleichen durch den Wald. Der Pfad startet am Steinbruch in Strohbach, hinter dem Ziegelwaldsee.

Und für große Räuber

Auf dem Großen Räuberpfad beschäftigen sich gewiefte Räuber schon eher mit seltenen Biotopen, Pflanzen und Tieren. Sie messen sich im Weitsprung, klettern am Seil den Baum hoch und wieder hinunter. Sie probieren aus, wie ein Baum-Telefon funktioniert oder schauen, wer Meister im Zapfenzielschießen wird.

Wer Lust hat, lernt gleichzeitig vieles über Grasfrösche, Unken, Schwarzerlenwälder oder eine ganz seltene Libellenart: die Helm-Azurjungfer. Der Weg startet auf dem Waldparkplatz in Strohbach.

Beide Ausgangspunkte sind am besten von Gengenbach aus mit dem Auto oder Fahrrad zu erreichen.

2012: 50 Jahre Räuber Hotzenplotz

Eine ganze Generation ist mit den Geschichten vom Räuber Hotzenplotz aufgewachsen. Auch die Zeichnungen von Franz Josef Tripp sind unvergesslich. Deshalb sehen wir sie auch auf den beiden Räuber Hotzenplotz Pfaden: Zu jeder Station, jedem Thema, passen Zeichnungen aus dem Buch. Als hätten Räuber Hotzenplotz, Kasperl und Seppel in den Wäldern von Gengenbach gelebt.

Entdeckerrucksäcke an der Tourist-Info

Die Tourist-Info in Gengenbach verleiht Entdeckerrucksäcke mit Bestimmungsbüchern, Fernglas und Lupe.

Informationen und einen Flyer zu den Pfaden gibt es bei der

Kultur- und Tourismus GmbH
Im Winzerhof
77723 Gengenbach
Tel.
tourist-info@stadt-gengenbach.de
www.stadt-gengenbach.de

Info: Stadt Gengenbach