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Thema Wandern

Das Hauptbetätigungsfeld unserer Ortsgruppe war in den vergangenen 25 Jahren seit der Vereinsgründung das Wandern.
Durchschnittlich 70 Wanderungen wurden jährlich durchgeführt. Alle diese Wanderungen mussten von den Wanderführern gründlich vorbereitet und ein grossteil vorgewandert werden. Hierfür wurde viel Freizeit für den Verein geopfert.
An dieser Stelle können nur einige Wanderführer genannt werden, wie Helmut Hauser, Alfons Striebel oder Franz Kurz, die in den 25 Jahren jeweils weit über 100 Wanderungen geführt haben. Oder Wanderführer wie Ernst Weh und Rudi Rapp für die Organisation und Führung der


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Erwanderung der Haupt-und Querwege  des Schwarzwaldvereins oder der Organisation mehrtägiger Fahrradtouren  in allen Teilen Deutschlands. Auch unser leider viel zu früh gestorbener 1. Vorsitzender Xaver Zorn hat viele schöne Wanderungen, wie Mehrtageswanderungen in Mittelgebirgen durchgeführt.
Und natürlich dürfen wir unsere  fleißigen Senioren nicht vergessen. So konnten sie unter Dr. Fritz Reuter, Karl Schrage und insbesondere mit Andreas Trautmann und Lotte Krüger  jeden zweiten Mittwoch eine Wanderung oder gar eine Wanderfahrt anbieten. Unter Andreas Trautmann wurden auch viele interessante  Betriebsbesichtigungen in der Region durchgeführt.


Wandern in unserer näheren Heimat

Wir haben das Glück, dass in unserer näheren Heimat durch den Steilabfall des Schwarzwaldwesthanges sich eine vielfältige Landschaft gebildet hat. Großartige Aussichtspunkte und eine reichhaltige Natur laden geradezu zum Wandern ein.
So kann im Frühjahr durch herrlich blühende Obstanlagen – besonders Zwetschgen und Kirschanlagen - gewandert werden. Im Frühsommer ist es ein Genuss durch farbenprächtige Wiesen in Halbhöhenlage zu wandern, während an den Kirschbäumen die aromatischen Kirschen reifen, aus denen später das  bekannte Schwarzwälder
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Kirschwasser gebrannt wird.
Im Hochsommer, wenn brütende Hitze im Tal steht sind luftige Wanderungen im Höhengebiet der Hornisgrinde angesagt. Höhepunkt der Wandersaison in unserer Heimat jedoch ist das Spätjahr. Bei neuem Wein von unserer Spätburgundertraube, Esskastanien (Keschde), welche  natürlich selbst gesucht werden und Zwiebelkuchen fühlt man sich wie im Paradies. So waren die Blütenwanderungen im Frühjahr, die Hochsommerwanderungen im Höhengebiet und die Keschdenwanderung im Spätjahr immer wieder ein Höhepunkt in unserem Wanderjahr. 

Wandertreffen

Zum Wandern gehört auch, dass die Menschen den Stress des Alltags vergessen, sich näherkommen oder sich besinnen. Hier wurden die auf Hauptvereins-und Gauebene stattfindenden Wandertreffen, wie bei der Hauptversammlung, der Totengedenkfeier in Allerheiligen, den Sternwanderungen oder die Bergmesse immer gerne besucht und an den einzelnen Veranstaltungen rege
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teilgenommen. Die Verbundenheit zwischen den einzelnen Ortsgruppen der Schwarzwaldvereinsfamilie war hier immer zu spüren. Auch Besuche bei Veranstaltungen benachbarter Ortsgruppen wie Acherner  Hüttenfest, Mühlenfest in Ottenhöfen oder auf der Sausteig sowie das Schüttebrünnelefest der Ortsgruppe Bühl bereicherten das Programm.

Wandern im nördlichen Schwarzwald.

 Sehr beliebt sind Wanderungen im heimischen Höhengebiet um und über unseren Hausberg, die Hornisgrinde, im Renchtal und im Badener Rebland. Bei Touren  im Murg-Enz-und Nagoldtal oder bei Freudenstadt haben unsere Wanderfreunde  die Vielgestaltigkeit und Schönheit unserer Heimat kennen und schätzen gelernt. Hier, in den unendlichen Wäldern des Nordschwarzwaldes betrieben in alter Zeit die Köhler, Harzer und Glasmacher ihr oft anstrengendes Gewerbe. Viele Flurnamen wie Glashütte oder Kohlplatz zeugen  noch heute davon.
Das Renchtal mit seinen Mineralquellen und Bädern wurde schon in früherer Zeit gerne von hohen Herrschaften
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besucht. Aber auch die reizvolle Landschaft ist ein nicht zu verachtendes Aushängeschild.
Natürlich muss man auch die wohl bekannteste Stadt in unserer Gegend, nämlich Baden-Baden erwähnen. Bei Stadtführungen und Wanderungen in und um Baden-Baden zeigt sich dem Besucher der südländische Flair der Stadt, den schon die Römer zu schätzen wussten.
Aber auch Wanderungen im Sasbach- und im Laufbachtal oder im benachbarten Achertal haben zu jeder Jahreszeit ihren besonderen Reiz. Dies duften die Teilnehmer an den Wanderungen in den genannten Gebieten immer wieder aufs neue erfahren.

Wandern im mittleren Schwarzwald.

Beim Höhenwirt ließ ich halten und betrachtete vom Wagen aus die Welt. Was man vom Höhenwirtshaus schaut ist mir das liebste Stück Erde in der Nähe von Hasle, ja vom ganzen Schwarzwald.  Hier ein wetterfestes Häuslein haben und wohnen zu dürfen bis zum letzten Lebenstag, wäre eine Seligkeit. Dann am hellen Morgen durch den Rotzelwald hinüberwandern auf den Hünersedel und trunkene Blicke tun in die weite Gotteswelt, über die Hallen schreiten und hinabschauen zum nebelverschleierten Münster von Straßburg, am Sonntag beim Höhenwirt sitzen ....
So schrieb der Schwarzwälder Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob aus Haslach um die Jahrhundertwende. Und wie recht er doch hat: es ist hier und an vielen anderen Stellen im Mittleren Schwarzwald wirklich verlockend schön, ein erstklassiges Wandergebiet.  Felder Wiesen und Weideflächen wechseln sich ab mit Wäldern verschiedenster Art. Auch Erika, Stechpalmen und die

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herrliche Ginsterblüte im Juni sind hier zu finden. In den Ortschaften und Tälern stehen noch stattliche Bauernhöfe und vielerorts werden noch die alten überlieferten bäuerlichen Traditionen gepflegt, seien es Brauchtum, Trachten oder Kirchenfeste. Unsere Ortsgruppe hat in den vergangenen 25 Jahren viele schöne und erlebnisreiche Wanderungen im Mittleren Schwarzwald durchgeführt.
Die sonntäglichen Tageswanderungen führten besonders in das Kinzigtal mit seinen Seitentälern  wie Harmersbach-, Wolf- oder Gutachtal, über die Höhen bei St. Georgen, Schonach, Furtwangen, St. Märgen und St. Peter oder durch das Schutter-, Elz-, und Simonswäldertal und in das Schwarzwaldrandgebiet zwischen Emmendingen und Offenburg.
Bei den mehrtägigen Wanderungen wurde der Kandelweg, der Querweg Lahr - Rottweil, der große Hansjakobweg und der Jakobuspilgerweg erwandert.

Wanderungen im Südschwarzwald

Der Südschwarzwald ist geprägt durch Waldwirtschaft, Hochweiden, Fremdenverkehr und den Wintersport. Durch seine Höhe bis fast 1500m entstand eine subalpine Vegetation. Besonders im Gebiet von Feldberg, Herzogenhorn und Belchen konnten die Wanderer von unserer Ortsgruppe viele botanische Raritäten, Überbleibsel aus der letzten Eiszeit, bewundern. Auch einige scheue Gämsen wurden gesehen. Weitere Höhepunkte bei unseren Südschwarzwaldwanderungen waren aussichtsreiche Bilderbuch-Almwiesen welche zum Schauen und Rasten einluden. Schmale Bergpfade schlängeln sich durch die Matten, umstanden von uralten, windzerzausten Wetterbuchen, die dem ganzen einen ehrwürdigen Rahmen geben.
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Ein weiterer Höhepunkt unserer Südschwarzwald - Wanderfahrten waren Exkursionen in die Wutachschlucht. Nicht nur die landschaftliche Schönheit, sondern auch ihre reichhaltige Flora und einzigartige Fauna zeugen von den Wundern der Schöpfung. Oder ist es vielleicht nicht etwas wunderbares, dass von 2800 höheren Pflanzen, die in Mitteleuropa vorkommen allein 1200 hier auf diesem schmalen Streifen vorkommen.

Das alljährliche Wanderwochenende im Südschwarzwald, das ein fester Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders wurde, ist auch wegen der Gastfreundschaft in den schönen Schwarzwaldorten mit ihren typischen Schwarzwaldhäusern sehr beliebt.


Wanderungen im Markgräflerland, durch die Rheinauen
und am Kaiserstuhl

Eingebettet zwischen dem Westrand des Schwarzwaldes und der fruchtbaren Rheinebene, inmitten vieler kleiner Täler und Auen verstecken sich die reizvollen Winzerdörfchen und mittelalterlichen Städtchen des Markgräflerlandes. Hintergrund sind die dunkelgrünen Berge des Schwarzwaldes, der sich langsam nach Osten aus dem Markgräflerland erhebt und so den notwendigen Kontrast schafft. Und noch ein Kleinod das es hier zu bewundern gilt: Schloss Bürgeln, wo einem das ganze Markgräflerland zu Füssen liegt.
Auch unsere Ortsgruppe hat bei Wanderungen auf dem Markgräfler Wiiwägli, vom Blauen über Schloss Bürgeln nach Kandern oder auch entlang des Badenweiler-Tales nach Zunzingen diese herrliche Gegend, die auch „Toskana Deutschlands“ genannt wird kennen und lieben gelernt. 
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(Natürlich mit Unterstützung eine Glases Markgräfler Gutedel)
Natürlich wurde auch der Rheinaueweg, der von Kehl entlang des Rheines nach Basel führt, von unserer Ortsgruppe erwandert. Durch dichte Wälder, die noch ein bisschen an den früheren Urwald erinnern, und Auen mit seltenen Pflanzen und Tieren z.B. die Orchideen am Isteiner Klotz und im Taubergiessen, führt dieser schöne Wanderweg.
Auch Wanderungen am Kaiserstuhl mit seiner teils mediterranen Vegetation hat unsere Ortsgruppe durchgeführt. Gewandert wurde hier am Kaiserstuhl meist im Frühjahr, wenn die Obstbäume blühten und die Küchenschellen den Badberg mit ihrer blauen Blütenpracht verzauberten, welch ein Genuss.

Elsaß und Vogesen

Viele schöne Wandertouren wurden im benachbarten Elsaß und den Vogesen durchgeführt. Die Vogesen sind im Vergleich zum Schwarzwald noch uriger und wilder.
1977 wurde bereits der Felsenweg am Col de la Schlucht erwandert. Besonders beliebt waren Mehrtageswanderungen und Wanderfahrten in die Südvogesen.  Bergweiden mit Rinderherden, grandiose Felspartien, verträumte Seen und viele Blumen und Pflanzen, welche an anderen Orten bereits ausgestorben sind, begeistern immer wieder die Wanderer. Ein eindruckvolles Bild sind z.B. die blühenden Bergwiesen mit ihren herrlichen Beständen an wilden Stiefmütterchen oder den Berganemonen.
Auch eine Rast oder Übernachtung in einer der Fermen
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  mitihren einfachen aber sehr schmackhaften Speisen aus der Region ist den meisten Wanderern unserer Ortsgruppe noch in bester Erinnerung.

Aber auch die fruchtbare Ebene des Elsass, die alten Winzerdörfer mit ihren Rebhügeln, die unzähligen Burgen und die bedeutenden Kultur-und Kunstdenkmäler, die besonders in den alten Kirchen und romantischen Städten bewundert wurden, ließen manche Wanderfahrt oder Fahrradtour zu einem besonderen Erlebnis werden.
Auch auf die traditionellen Weinproben mit Münsterkäse oder Kugelhupf zum Abschluss einer Wanderung freut sich die Wanderschar immer wieder schon im voraus.


Mehrtägige Wanderungen in
Mittelgebirgen


Schon Tradition haben die jährlichen Mehrtageswanderungen, die meist in die Mittelgebirge Deutschlands führen. Aber auch Wanderungen im benachbarten Ausland und in die Alpenregionen waren im Angebot.

Auf Initiative von Xaver Zorn und Helmut Hauser wurden diese  Viertageswanderungen ein fester Bestandteil des Wanderplanes. Nach dem Tod von Xaver Zorn war Richard Hauser Mitorganisator dieser beliebten und stets ausgebuchten Wanderfahrten. Hier ein Überblick über die Wandergebiete, die besucht wurden:


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1979 Fränkische Schweiz
1980 und 1989 Schwäbisch Alb
1981 Pfälzer Wald
1982 Hotzenwald
1983 Hunsrück
1984 und 1988 Bayrischer Wald
1985 und 1997 Schweizer Jura
1986 und 1999 Odenwald
1987 Eifel
1990 Hegau und Bodensee
1991 Harz
1992 Allgäu
1993 Rennsteig und Thüringer Wald
1994, 1995, 1998 + 2001 Bregenzer Wald
1996 Oberpfälzer Wald
2000 Chiemgauer Alpen


Alpenwanderungen

In den Jahren seit der Vereinsgründung vor 25 Jahren wurden von unserer Ortsgruppe alljährlich  meist zwei oder drei Alpenwanderungen durchgeführt. Gewandert wurde  in den Bayerischen Alpen sowie in Italien, Österreich, der Schweiz und in Frankreich.
Viele Landschaftstypen gibt es in den Alpen. Naturforscher gliedern z.B. allein Südtirol in zweiundzwanzig verschiedene Landschaftstypen. In jedem dieser Gebiete findet man besondere klimatische Verhältnisse und Bedingungen und davon abhängig sind die unterschiedlichsten Pflanzen- und Tierartenbeheimatet. Wir treffen in den Alpen von der Talsohle über den Schluchtwald, Buchenwald, Föhrenwald, Tannenwald, Almwiesen bis in die Regionen oberhalb der Waldgrenze auf eine abwechslungsreiche Pflanzen- und Blumenpracht. Auch das Zusammentreffen verschiedener Landschaftsformen wie z.B. sanfte Wiesenflächen und Weideland bzw. Almwirtschaft mit ihren vielen Kräutern und Pflanzen sowie die bizarren Felsen geben den Alpen ihren besonderen Reiz. Als Beispiel sei die Seiser Alm mit dem Schlern genannt.
So konnten die Wanderer unserer Ortsgruppe einige schöne Gebiete in den Alpen kennenlernen.
Bereits 1979 und 1981 wurden Ferienwanderwochen in Tannheimer Tal durchgeführt. In den Jahren 1983 und 1984

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wurde 2 mal in Cortina d' Ampezzo in den Dolomiten 
Standquartier bezogen. Herrliche Wandertage in der Bergwelt der Dolomiten sind heute noch in bester Erinnerung. Auch zwei Wanderwochen mit Standquartier in Steinach am Brenner, an denen auch unsere Senioren teilnahmen, waren ein großer Erfolg. 
Im Bregenzer Wald wurden 1994, 1995 und 1998 ebenfalls herrliche Wanderungen für Jung und Alt durchgeführt. Auch in diesem Jahr ist wieder ein Besuch im Bregenzer Wald vorgesehen.

Die meisten Wanderungen in den Alpen aber waren vier- oder fünftägige Touren von Hütte zu Hütte.
Allein Ortsvorsteher Albert Doll hat über 20 solcher Hüttenwanderungen in den verschiedensten Alpenregionen organisiert und geführt. Hierbei wurde auch zweimal unsere Partnergemeinde Mapello besucht und in den Bergamaskischen Alpen gewandert.
Im einzelnen wurden in folgenden Alpenregionen unter verschiedenen Wanderführern Bergwanderungen durchgeführt: 
Allgäu, Wettersteingebirge, Karwendel, Chiemgauer Alpen, Montblancgebiet, Säntis, Berner Oberland, Wallis, Rätikon, Bregenzer Wald, Lechtaler,- Stubaier,- Oetztaler,- sowie  Zillertaler Alpen und  natürlich Südtirol.

Skiwanderungen

Es gibt keine bessere Möglichkeit Eindrücke in sich aufzunehmen, als auf einsamen Wanderwegen den Rhythmus der Jahreszeiten zu beobachten. Ob im Sommer oder wie bei den Skiwanderungen im Winter, immer wieder wird man überrascht von den Schönheiten und Eigenwilligkeiten der Natur, die in mannigfacher Art Dinge hervorbringt, die nur dem aufmerksamen Wanderer zu Gesicht kommen. Reif und Schnee, gepaart mit Wind und Kälte erzeugen im Winter bizarre Formen auf Bäumen und Sträuchern oder im freien Gelände, wie sie ein Künstler nicht besser erschaffen könnte. Und noch ein Erlebnis: Der oftmals mühselig geschaffte Aufstieg beim Skiwandern wird oben oft gebührend mit einer Aussicht ins weite Land und dem krönenden Abschluß einer rauschenden Talfahrt belohnt. Auch von den Ärzten wird das Skiwandern, wenn es vernünftig betrieben wird als Ausgleichssport immer wieder empfohlen, kann es doch bis ins hohe Alter  betrieben werden. Bei keiner anderen Sportart werden Arme und Beine gleichmäßiger beansprucht und eine zügige Skiwanderung belebt auch den Kreislauf.

Auch unsere Ortsgruppe hat seit ihrer Gründung sehr aktiv das Skiwandern betrieben. So fand bereits im Jahr 1978 ein Langlaufkurs am Acherner Wanderheim am Bosenstein mit einer großen Beteiligung statt. Auch in den beiden nächsten Jahren konnten sich Franz Gerber und Helmut Hauser, die den Kurs leiteten, über ein große Teilnehmerzahl freuen.
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Die meisten Skiwanderungen wurden in unserem heimischen Höhengebiet durchgeführt. Diese Skiwanderungen wurden auch teilweise kurzfristig, wenn es die Schneelage erlaubte, angesetzt. Aber auch im mittleren Schwarzwald und im Südschwarzwald wie am Turner oder im Feldberg- oder Herzogenhorngebiet oder bei Bernau wurden Skiwanderungen angeboten. Zwei Wanderaufenthalte auf dem Hans-Michelhof auf dem Schochenbronn bescherten erlebnisreiche Stunden. Auch die Vogesen wurden auf den Skiern erkundet. Die größte Herausforderung in Sachen Skiwanderung war der Skifernwanderweg von Schonach zum Belchen (100km) der mehrmals in einer Zweitageswanderung bewältigt wurde. Auch die seit 1980 alljährlich durchgeführte Skiwanderung „für alte Hasen“ von Karl Berger, die auch in weniger bekannte Ecken unseres Höhengebietes führte, war immer ein besonderes Erlebnis. Weitere Skiwanderungen in den vergangenen 25 Jahren unserer Vereinsgeschichte  wurden hauptsächlich von Franz und Josef Kurz, Franz Gerber, Manfred Schell, Xaver Zorn. Helmut Hauser, Dieter Bartnick und Martin Springmann geführt.
Bei den Gauskitagen, die mehrmals im Acherner Wanderheim durchgeführt wurden, fand ein reger Gedankenaustausch über Langlauf- und Wachstechnik zwischen den einzelnen Ortsgruppen statt.
Angeboten wurden Skiwanderungen im Wanderplan jedes Jahr. Leider konnten sie oft aus Schneemangel nicht durchgeführt werden.

Fahrradtouren

Die Fahrradwanderungen sind in unserem Oberrheingebiet keine Konkurrenz zum Wandern, sonder eine gute Ergänzung und Bereicherung des Veranstaltungskalenders. Sie erfreuen sich auch wachsender Beliebtheit bei den Mitgliedern unserer Ortsgruppe, das heißt dass die Teilnehmerzahlen kontinuierlich steigen. 
So wurden alljährlich Tagestouren in verschiedene Gebiete der Oberrheinebeneund der näheren Heimat unternommen, z.B.
- in die flache Rheinebene, die von einem dichten Netz asphaltierter Wirtschafts- und Fahrradwegen durchzogen wird

- durch die dichten und oftmals urwaldähnlichen Rheinauewälder in den Rheinniederungen,
- in die Vorbergzone, die den Radwanderer immer wieder mit herrlichen Ausblicken überrascht und die gerade während der Obstbaumblüte ihren besonderen Reiz hat.
- Oder die Radlergruppe fuhr mit Bahn oder Bus ins Höhengebiet  und radelte dann entlang der Schwarzwaldhochstrasse oder der Badischen Weinstrasse zurück nach Sasbach.
Nicht zu vergessen sind die Fahrradtouren in das benachbarte Elsass mit seinen alten Fachwerkdörfern und 

zurück

seinen Kulturdenkmälern aus einer über 1000 jährigen wechselvollen Geschichte. So waren unter anderem Radwanderungen zwischen Strassburg und Obernai, am Kocherberg, im Hanauerländle oder im Unterelsass mit seinen sehenswerten blumengeschmückten Fachwerkhäusern in Dörfern wie Seebach, Hoffen oder Hunspach immer wieder ein besonderes Erlebnis. Auch sonntägliche Fahrradtouren in die Pfalz, entlang der Lauter oder durch die Rheinauen zwischen Karlsruhe und Speyer waren ein großer Erfolg.

Unser Wanderfreund Rudi Rapp bietet seit etlichen Jahren neben den Tagestouren auch mehrtägige Radwanderungen an. So haben die Teilnehmer um Rudi Rapp, dessen Radtouren immer perfekt vorbereitet sind, folgende Landstriche mit dem Fahrrad erkundet: Das Donautal von Donaueschingen bis Ulm, das Taubertal, den Kaiserstuhl, das Nördlinger Ries, das Neue Fränkische Seengebiet und den Naturpark Augsburg. Man radelte am Rhein-Main-Donaukanal entlang, durchs Altmühltal, in Oberschwaben von Bad Buchau aus, auf dem Donauradweg von Passau nach Wien und in diesem Jahr in die Gegend um Altötting.