Thema Wandern |
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Das Hauptbetätigungsfeld unserer Ortsgruppe war in
den vergangenen 25 Jahren seit der Vereinsgründung das Wandern. |
Erwanderung der Haupt-und Querwege
des Schwarzwaldvereins oder der Organisation mehrtägiger
Fahrradtouren in allen
Teilen Deutschlands. Auch unser leider viel zu früh gestorbener 1.
Vorsitzender Xaver Zorn hat viele schöne Wanderungen, wie
Mehrtageswanderungen in Mittelgebirgen durchgeführt. |
Wandern in unserer näheren Heimat |
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Wir haben das Glück, dass in unserer näheren
Heimat durch den Steilabfall des Schwarzwaldwesthanges sich eine vielfältige
Landschaft gebildet hat. Großartige Aussichtspunkte und eine
reichhaltige Natur laden geradezu zum Wandern ein. |
Kirschwasser gebrannt wird. Im Hochsommer, wenn brütende Hitze im Tal steht sind luftige Wanderungen im Höhengebiet der Hornisgrinde angesagt. Höhepunkt der Wandersaison in unserer Heimat jedoch ist das Spätjahr. Bei neuem Wein von unserer Spätburgundertraube, Esskastanien (Keschde), welche natürlich selbst gesucht werden und Zwiebelkuchen fühlt man sich wie im Paradies. So waren die Blütenwanderungen im Frühjahr, die Hochsommerwanderungen im Höhengebiet und die Keschdenwanderung im Spätjahr immer wieder ein Höhepunkt in unserem Wanderjahr. |
Wandertreffen |
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Zum Wandern gehört auch, dass die Menschen den
Stress des Alltags vergessen, sich näherkommen oder sich besinnen. Hier
wurden die auf Hauptvereins-und Gauebene stattfindenden Wandertreffen,
wie bei der Hauptversammlung, der Totengedenkfeier in Allerheiligen, den
Sternwanderungen oder die Bergmesse immer gerne besucht und an den
einzelnen Veranstaltungen rege |
teilgenommen. Die Verbundenheit zwischen den einzelnen Ortsgruppen der Schwarzwaldvereinsfamilie war hier immer zu spüren. Auch Besuche bei Veranstaltungen benachbarter Ortsgruppen wie Acherner Hüttenfest, Mühlenfest in Ottenhöfen oder auf der Sausteig sowie das Schüttebrünnelefest der Ortsgruppe Bühl bereicherten das Programm. |
Wandern im nördlichen Schwarzwald. |
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Sehr beliebt sind Wanderungen im heimischen Höhengebiet
um und über unseren Hausberg, die Hornisgrinde, im Renchtal und im
Badener Rebland. Bei Touren im
Murg-Enz-und Nagoldtal oder bei Freudenstadt haben unsere Wanderfreunde
die Vielgestaltigkeit und Schönheit unserer Heimat kennen und
schätzen gelernt. Hier, in den unendlichen Wäldern des
Nordschwarzwaldes betrieben in alter Zeit die Köhler, Harzer und
Glasmacher ihr oft anstrengendes Gewerbe. Viele Flurnamen wie Glashütte
oder Kohlplatz zeugen noch
heute davon. |
besucht. Aber auch die reizvolle
Landschaft ist ein nicht zu verachtendes Aushängeschild. Natürlich muss man auch die wohl bekannteste Stadt in unserer Gegend, nämlich Baden-Baden erwähnen. Bei Stadtführungen und Wanderungen in und um Baden-Baden zeigt sich dem Besucher der südländische Flair der Stadt, den schon die Römer zu schätzen wussten. Aber auch Wanderungen im Sasbach- und im Laufbachtal oder im benachbarten Achertal haben zu jeder Jahreszeit ihren besonderen Reiz. Dies duften die Teilnehmer an den Wanderungen in den genannten Gebieten immer wieder aufs neue erfahren. |
Wandern im mittleren Schwarzwald. |
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Beim
Höhenwirt ließ ich halten und betrachtete vom Wagen aus die Welt. Was
man vom Höhenwirtshaus schaut ist mir das liebste Stück Erde in der Nähe
von Hasle, ja vom ganzen Schwarzwald.
Hier ein wetterfestes Häuslein haben und wohnen zu dürfen bis
zum letzten Lebenstag, wäre eine Seligkeit. Dann am hellen Morgen durch
den Rotzelwald hinüberwandern auf den Hünersedel und trunkene Blicke
tun in die weite Gotteswelt, über die Hallen schreiten und hinabschauen
zum nebelverschleierten Münster von Straßburg, am Sonntag beim Höhenwirt
sitzen .... |
herrliche
Ginsterblüte im Juni sind hier zu finden. In den Ortschaften und Tälern
stehen noch stattliche Bauernhöfe und vielerorts werden noch die alten
überlieferten bäuerlichen Traditionen gepflegt, seien es Brauchtum,
Trachten oder Kirchenfeste. Unsere Ortsgruppe hat in den vergangenen 25
Jahren viele schöne und erlebnisreiche Wanderungen im Mittleren
Schwarzwald durchgeführt. Die sonntäglichen Tageswanderungen führten besonders in das Kinzigtal mit seinen Seitentälern wie Harmersbach-, Wolf- oder Gutachtal, über die Höhen bei St. Georgen, Schonach, Furtwangen, St. Märgen und St. Peter oder durch das Schutter-, Elz-, und Simonswäldertal und in das Schwarzwaldrandgebiet zwischen Emmendingen und Offenburg. Bei den mehrtägigen Wanderungen wurde der Kandelweg, der Querweg Lahr - Rottweil, der große Hansjakobweg und der Jakobuspilgerweg erwandert. |
Wanderungen im Südschwarzwald |
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Der Südschwarzwald ist geprägt durch
Waldwirtschaft, Hochweiden, Fremdenverkehr und den Wintersport. Durch
seine Höhe bis fast 1500m entstand eine subalpine Vegetation. Besonders
im Gebiet von Feldberg, Herzogenhorn und Belchen konnten die Wanderer
von unserer Ortsgruppe viele botanische Raritäten, Überbleibsel aus
der letzten Eiszeit, bewundern. Auch einige scheue Gämsen wurden
gesehen. Weitere Höhepunkte bei unseren Südschwarzwaldwanderungen
waren aussichtsreiche Bilderbuch-Almwiesen welche zum Schauen und Rasten
einluden. Schmale Bergpfade schlängeln sich durch die Matten, umstanden
von uralten, windzerzausten Wetterbuchen, die dem ganzen einen ehrwürdigen
Rahmen geben. |
Ein weiterer Höhepunkt unserer
Südschwarzwald - Wanderfahrten waren Exkursionen in die Wutachschlucht.
Nicht nur die landschaftliche Schönheit, sondern auch ihre reichhaltige
Flora und einzigartige Fauna zeugen von den Wundern der Schöpfung. Oder
ist es vielleicht nicht etwas wunderbares, dass von 2800 höheren
Pflanzen, die in Mitteleuropa vorkommen allein 1200 hier auf diesem
schmalen Streifen vorkommen.
Das alljährliche Wanderwochenende im Südschwarzwald, das ein fester Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders wurde, ist auch wegen der Gastfreundschaft in den schönen Schwarzwaldorten mit ihren typischen Schwarzwaldhäusern sehr beliebt. |
Wanderungen im Markgräflerland,
durch die Rheinauen
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Eingebettet zwischen dem Westrand des Schwarzwaldes
und der fruchtbaren Rheinebene, inmitten vieler kleiner Täler und Auen
verstecken sich die reizvollen Winzerdörfchen und mittelalterlichen Städtchen
des Markgräflerlandes. Hintergrund sind die dunkelgrünen Berge des
Schwarzwaldes, der sich langsam nach Osten aus dem Markgräflerland
erhebt und so den notwendigen Kontrast schafft. Und noch ein Kleinod das
es hier zu bewundern gilt: Schloss Bürgeln, wo einem das ganze Markgräflerland
zu Füssen liegt. |
(Natürlich mit
Unterstützung eine Glases Markgräfler Gutedel) Natürlich wurde auch der Rheinaueweg, der von Kehl entlang des Rheines nach Basel führt, von unserer Ortsgruppe erwandert. Durch dichte Wälder, die noch ein bisschen an den früheren Urwald erinnern, und Auen mit seltenen Pflanzen und Tieren z.B. die Orchideen am Isteiner Klotz und im Taubergiessen, führt dieser schöne Wanderweg. Auch Wanderungen am Kaiserstuhl mit seiner teils mediterranen Vegetation hat unsere Ortsgruppe durchgeführt. Gewandert wurde hier am Kaiserstuhl meist im Frühjahr, wenn die Obstbäume blühten und die Küchenschellen den Badberg mit ihrer blauen Blütenpracht verzauberten, welch ein Genuss. |
Elsaß und Vogesen |
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Viele
schöne Wandertouren wurden im benachbarten Elsaß und den Vogesen
durchgeführt. Die Vogesen sind im Vergleich zum Schwarzwald noch uriger
und wilder. |
mitihren einfachen aber
sehr schmackhaften Speisen aus der Region ist den meisten Wanderern
unserer Ortsgruppe noch in bester Erinnerung.
Aber auch die fruchtbare Ebene des Elsass, die alten Winzerdörfer mit
ihren Rebhügeln, die unzähligen Burgen und die bedeutenden Kultur-und
Kunstdenkmäler, die besonders in den alten Kirchen und romantischen Städten
bewundert wurden, ließen manche Wanderfahrt oder Fahrradtour zu einem
besonderen Erlebnis werden. |
Mehrtägige Wanderungen in
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Auf Initiative von Xaver Zorn und Helmut Hauser wurden diese Viertageswanderungen ein fester Bestandteil des Wanderplanes. Nach dem Tod von Xaver Zorn war Richard Hauser Mitorganisator dieser beliebten und stets ausgebuchten Wanderfahrten. Hier ein Überblick über die Wandergebiete, die besucht wurden: |
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Alpenwanderungen |
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den Jahren seit der Vereinsgründung vor 25 Jahren wurden von unserer
Ortsgruppe alljährlich meist zwei oder drei Alpenwanderungen
durchgeführt. Gewandert wurde in den Bayerischen Alpen sowie in
Italien, Österreich, der Schweiz und in Frankreich. |
wurde
2 mal in Cortina d' Ampezzo in den Dolomiten Standquartier bezogen. Herrliche Wandertage in der Bergwelt der Dolomiten sind heute noch in bester Erinnerung. Auch zwei Wanderwochen mit Standquartier in Steinach am Brenner, an denen auch unsere Senioren teilnahmen, waren ein großer Erfolg. Im Bregenzer Wald wurden 1994, 1995 und 1998 ebenfalls herrliche Wanderungen für Jung und Alt durchgeführt. Auch in diesem Jahr ist wieder ein Besuch im Bregenzer Wald vorgesehen. Die meisten Wanderungen in den Alpen aber waren vier- oder fünftägige Touren von Hütte zu Hütte. Allein Ortsvorsteher Albert Doll hat über 20 solcher Hüttenwanderungen in den verschiedensten Alpenregionen organisiert und geführt. Hierbei wurde auch zweimal unsere Partnergemeinde Mapello besucht und in den Bergamaskischen Alpen gewandert. Im einzelnen wurden in folgenden Alpenregionen unter verschiedenen Wanderführern Bergwanderungen durchgeführt: Allgäu, Wettersteingebirge, Karwendel, Chiemgauer Alpen, Montblancgebiet, Säntis, Berner Oberland, Wallis, Rätikon, Bregenzer Wald, Lechtaler,- Stubaier,- Oetztaler,- sowie Zillertaler Alpen und natürlich Südtirol. |
Skiwanderungen |
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Es gibt keine bessere Möglichkeit Eindrücke in sich aufzunehmen, als auf einsamen Wanderwegen den Rhythmus der Jahreszeiten zu beobachten. Ob im Sommer oder wie bei den Skiwanderungen im Winter, immer wieder wird man überrascht von den Schönheiten und Eigenwilligkeiten der Natur, die in mannigfacher Art Dinge hervorbringt, die nur dem aufmerksamen Wanderer zu Gesicht kommen. Reif und Schnee, gepaart mit Wind und Kälte erzeugen im Winter bizarre Formen auf Bäumen und Sträuchern oder im freien Gelände, wie sie ein Künstler nicht besser erschaffen könnte. Und noch ein Erlebnis: Der oftmals mühselig geschaffte Aufstieg beim Skiwandern wird oben oft gebührend mit einer Aussicht ins weite Land und dem krönenden Abschluß einer rauschenden Talfahrt belohnt. Auch von den Ärzten wird das Skiwandern, wenn es vernünftig betrieben wird als Ausgleichssport immer wieder empfohlen, kann es doch bis ins hohe Alter betrieben werden. Bei keiner anderen Sportart werden Arme und Beine gleichmäßiger beansprucht und eine zügige Skiwanderung belebt auch den Kreislauf. Auch unsere Ortsgruppe hat seit ihrer Gründung
sehr aktiv das Skiwandern betrieben. So fand bereits im Jahr 1978 ein
Langlaufkurs am Acherner Wanderheim am Bosenstein mit einer großen
Beteiligung statt. Auch in den beiden nächsten Jahren konnten sich
Franz Gerber und Helmut Hauser, die den Kurs leiteten, über ein große
Teilnehmerzahl freuen. |
Die meisten
Skiwanderungen wurden in unserem heimischen Höhengebiet durchgeführt.
Diese Skiwanderungen wurden auch teilweise kurzfristig, wenn es die
Schneelage erlaubte, angesetzt. Aber auch im mittleren Schwarzwald und
im Südschwarzwald wie am Turner oder im Feldberg- oder
Herzogenhorngebiet oder bei Bernau wurden Skiwanderungen angeboten. Zwei
Wanderaufenthalte auf dem Hans-Michelhof auf dem Schochenbronn
bescherten erlebnisreiche Stunden. Auch die Vogesen wurden auf den
Skiern erkundet. Die größte Herausforderung in Sachen Skiwanderung war
der Skifernwanderweg von Schonach zum Belchen (100km) der mehrmals in
einer Zweitageswanderung bewältigt wurde. Auch die seit
1980 alljährlich durchgeführte Skiwanderung „für alte
Hasen“ von Karl Berger, die auch in weniger bekannte Ecken unseres Höhengebietes
führte, war immer ein besonderes Erlebnis. Weitere Skiwanderungen in
den vergangenen 25 Jahren unserer Vereinsgeschichte
wurden hauptsächlich von Franz und Josef Kurz, Franz Gerber,
Manfred Schell, Xaver Zorn. Helmut Hauser, Dieter Bartnick und Martin
Springmann geführt. Bei den Gauskitagen, die mehrmals im Acherner Wanderheim durchgeführt wurden, fand ein reger Gedankenaustausch über Langlauf- und Wachstechnik zwischen den einzelnen Ortsgruppen statt. Angeboten wurden Skiwanderungen im Wanderplan jedes Jahr. Leider konnten sie oft aus Schneemangel nicht durchgeführt werden. |
Fahrradtouren |
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Die
Fahrradwanderungen sind in unserem Oberrheingebiet keine Konkurrenz zum
Wandern, sonder eine gute Ergänzung und Bereicherung des
Veranstaltungskalenders. Sie erfreuen sich auch wachsender Beliebtheit
bei den Mitgliedern unserer Ortsgruppe, das heißt dass die
Teilnehmerzahlen kontinuierlich steigen. |
seinen
Kulturdenkmälern aus einer über 1000 jährigen wechselvollen
Geschichte. So waren unter anderem Radwanderungen zwischen Strassburg
und Obernai, am Kocherberg, im Hanauerländle oder im Unterelsass mit
seinen sehenswerten blumengeschmückten Fachwerkhäusern in Dörfern wie
Seebach, Hoffen oder Hunspach immer wieder ein besonderes Erlebnis. Auch
sonntägliche Fahrradtouren in die Pfalz, entlang der Lauter oder durch
die Rheinauen zwischen Karlsruhe und Speyer waren ein großer Erfolg.
Unser Wanderfreund Rudi Rapp bietet seit etlichen Jahren neben den Tagestouren auch mehrtägige Radwanderungen an. So haben die Teilnehmer um Rudi Rapp, dessen Radtouren immer perfekt vorbereitet sind, folgende Landstriche mit dem Fahrrad erkundet: Das Donautal von Donaueschingen bis Ulm, das Taubertal, den Kaiserstuhl, das Nördlinger Ries, das Neue Fränkische Seengebiet und den Naturpark Augsburg. Man radelte am Rhein-Main-Donaukanal entlang, durchs Altmühltal, in Oberschwaben von Bad Buchau aus, auf dem Donauradweg von Passau nach Wien und in diesem Jahr in die Gegend um Altötting. |