{"id":13,"date":"2012-12-22T18:23:29","date_gmt":"2012-12-22T17:23:29","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?page_id=13"},"modified":"2021-07-14T16:43:23","modified_gmt":"2021-07-14T14:43:23","slug":"bismarckturm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=13","title":{"rendered":"Bismarckturm"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Historie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3669 alignleft\" src=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Historie.jpg\" alt=\"Historie\" width=\"872\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Historie.jpg 872w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Historie-300x110.jpg 300w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Historie-768x281.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 872px) 100vw, 872px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auf der Hornisgrinde wurden mit dem Hornisgrinde- und dem Signalturm zwei T\u00fcrme erbaut, die&nbsp; h\u00e4ufig verwechselt werden:<\/p>\n<ul style=\"text-align: left;\">\n<li>Der 7 m hohe Bismarckturm steht in seiner jetzigen&nbsp; Form seit 1871 auf dem h\u00f6chsten Punkt der Hornisgrinde. Der ehemalige Signalturm steht direkt auf der Gemarkungsgrenze der Gemeinden Sasbach und Sasbachwalden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: left;\">\n<li>Der 23 m hohe Hornisgrindeturm wurde 1910 vom Badischen Schwarzwaldverein als Aussichtsturm am s\u00fcdlichen Ende des Hornisgrinde-R\u00fcckens errichtet.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Luftbild-T\u00fcrme.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2163\" title=\"Luftbild T\u00fcrme\" src=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Luftbild-T\u00fcrme-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"627\" height=\"417\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a9 Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Seebach<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts&nbsp;befand sich auf dem h\u00f6chsten Berg des Nordschwarzwaldes, der&nbsp; Hornisgrinde, ein h\u00f6lzernes Pyramidensignal. Im Jahr 1822 wurde&nbsp; an gleicher Stelle ein 8&nbsp;m hoher&nbsp; steinerner Turm mit quadratischem Grundriss (2,70 m x 2,70 m) errichtet, der der Badischen Vermessung als trigonometrischer Messpunkt dienen sollte. Das Bauwerk wurde genau an der Gemarkungsgrenze von Sasbach und Sasbachwalden erbaut. Die&nbsp; Hornisgrinde war Teil des Rheinischen Dreiecksnetzes der Triangulation.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Jahr 1869 wurde bei einer Untersuchung festgestellt, dass das Bauwerk aufgrund des&nbsp; sumpfigen&nbsp; Untergrundes keine pr\u00e4zisen Messergebnisse bei der Triangulation liefern konnte. Der Turm wurde&nbsp; daher bis auf die Grundmauer abgerissen.&nbsp; Im Jahr 1871 wurde an gleicher Stelle ein neuer steinerner Turm in gleicher H\u00f6he und Breite&nbsp; errichtet. Als Kern des Turmes wurde ein 0,52 m x 0,52 m breiter Sandsteinpfeiler fest verankert, der&nbsp; von der Plattform des Turmes nach allen Seiten sichtbar war. Mittig des Pfeilers wurde ein Messingzylinder eingelassen, der den trigonometrischen Messpunkt exakt festlegte (1.175 m \u00fcber&nbsp; NN). Auf dem Turmkopf wurden in allen vier Himmelsrichtungen im genau festgelegten Abstand&nbsp; (zwischen 1,2184 m und 1,3695 m) weitere Messzylinder installiert. Auf den gleichen Linien wurden&nbsp; im Abstand von knapp 20 m weitere Messzylinder auf dem Plateau des Berges Messzylinder in&nbsp; besonderen Fundamentquadern (je 0,50 m tief) eingelassen. Dieses Bauwerk, das aus Bruch- und&nbsp; Mauersteinen errichtet worden ist, diente zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich der Landesvermessung. Das&nbsp; Mauerwerk ist ca. 80 cm stark. Die offizielle Bezeichnung des Bauwerkes war Signalturm<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Durch eine Initiative des Schwarzwaldvereins Achern wurde das Bauwerk im Jahr 1892 mittels einer&nbsp; leiter\u00e4hnlichen Konstruktion mit Gel\u00e4nder zu einem Aussichtsturm umgebaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Jahr 1999 wurde der Zustand des Geb\u00e4udes vom Sasbacher Architekten Romeo Sauer im Rahmen einer Inspektion&nbsp;untersucht. Aus dem Schadensbild wurden Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Sanierung des Turmes&nbsp; erarbeitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten im Sommer\/Herbst 2001 (Mauerwerk, Betonierung der Turmplatte, Reparatur des Gel\u00e4nders, Steinmetzarbeiten usw.) und der Montage&nbsp; einer&nbsp; Wendeltreppe&nbsp;(au\u00dfen) konnte der etwa sieben Meter hohe Turm im gleichen Jahr wieder f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet werden. Dank tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung des Schwarzwaldvereins gelang es dem Landesdenkmalamt in&nbsp; Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen, das historische Bauwerk nicht nur vor dem Verfall&nbsp; zu bewahren, sondern ihm auch noch die fr\u00fchere Funktion als Aussichtspunkt zur\u00fcckzugeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Jahr 2005 mussten erste Vandalismussch\u00e4den&nbsp;u.a. am Gel\u00e4nder beseitigt werden.&nbsp; An allen vier Seiten des Turmes wurden Edelstahltafeln (Schautafeln) mit Orientierungspunkten f\u00fcr&nbsp; alle vier Himmelsrichtungen angebracht, seitlich am Turm wurde eine Infotafel montiert. Das&nbsp; Bauwerk wird in Sasbach und Umgebung seit vielen Jahren &#8222;Bismarckturm&#8220; genannt. Die Herkunft&nbsp; dieses Namens ist trotz Recherchen des Schwarzwaldvereins nicht mehr verifizierbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">(\u00dcberblick abge\u00e4ndert nach www.bismarcktuerme.de)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Die Infotafel am Turm<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Seitdem der im Volksmund \u201eBismarckturm&#8220; getaufte Aussichtsturm auf der Hornisgrinde dank der Initiative des Sasbacher Schwarzwaldvereins renoviert und f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich ist, n\u00fctzten schon zahllose Wanderer die M\u00f6glichkeit, von hier aus den Nordschwarzwald \u201ein alle Richtungen&#8220; zu \u00fcberblicken.<br \/>\nAn der S\u00fcdseite des Turmes befindet sich eine Informationstafel, die den zeitlichen Werdegang dieses \u201etechnischen Kulturdenkmals&#8220; beschreibt. Zudem laden rund um den Turm rustikale B\u00e4nke zum Verweilen ein. Die Verantwortlichen des Sasbacher Schwarzwaldvereins um die Vorsitzende Gisela H\u00f6\u00df komplettieren damit an der wohl h\u00f6chsten Stelle des Hornisgrinder\u00fcckens, wo auch die Gemarkungsgrenzen von Sasbach und Sasbachwalden aufeinander treffen, einen der markantesten Punkte der Region. Der Text auf der Informationstafel weist dabei auch darauf hin, dass die Hornisgrinde auch im 20. Jahrhundert ihre Bedeutung f\u00fcr die Vermessung behielt und seither als Anschlusspunkt von Katastervermessungen gen\u00fctzt wird. Das r\u00fcstige Rentnertrio Alois Wilhelm, Josef Kurz und Ernst Weh opferten viele Stunden Freizeit, damit die Wanderer Aussicht genie\u00dfen, Rast einlegen und sich informieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tafel-vermessungsturm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2779\" title=\"tafel vermessungsturm\" src=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tafel-vermessungsturm.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"573\" srcset=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tafel-vermessungsturm.jpg 800w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tafel-vermessungsturm-300x215.jpg 300w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tafel-vermessungsturm-768x550.jpg 768w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tafel-vermessungsturm-558x400.jpg 558w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a title=\"Signalturm\" href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=139\">Hier geht es weiter: Signalturm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Auf der Hornisgrinde wurden mit dem Hornisgrinde- und dem Signalturm zwei T\u00fcrme erbaut, die&nbsp; h\u00e4ufig verwechselt werden: Der 7 m hohe Bismarckturm steht in seiner <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=13\" title=\"Bismarckturm\">[&#8230;]<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-full.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-13","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/13","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/13\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}