{"id":1360,"date":"2013-01-05T11:20:06","date_gmt":"2013-01-05T10:20:06","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?page_id=1360"},"modified":"2016-12-30T09:33:54","modified_gmt":"2016-12-30T08:33:54","slug":"vandalismus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=1360","title":{"rendered":"Vandalismus"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Vandalen am Bismarckturm aktiv<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Bericht aus dem Jahr 2004<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Dem Teilschaden folgte der Totalschaden &#8211; so k\u00f6nnte man formulieren, was vermutlich am vergangenen Wochenende auf dem Bismarckturm geschah: Alle acht Glasscheiben, die auf dem Turm als Schutzgel\u00e4nder angebracht sind, wurden stark besch\u00e4digt. Man vermutet, dass ein gro\u00dfer Stein oder ein Hammer das Tatwerkzeug war.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/vandalen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1349 alignnone\" title=\"Bismarckturm_Vandalismus\" src=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/vandalen.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/vandalen.jpg 320w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/vandalen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/vandalen-80x60.jpg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus haben die Vandalen auch ein Wegweiserschild umgerissen. Beim Schwarzwaldverein Sasbach, der vor rund drei Jahren federf\u00fchrend den Turm auf der Hornisgrinde vor dem Verfall gerettet und in viel Eigenarbeit auch mit gro\u00dfem finanziellen Aufwand restauriert hatte, st\u00f6\u00dft diese Vorkommen nat\u00fcrlich komplett auf Unverst\u00e4ndnis. Man geht davon aus, dass die Taten in der Nacht stattfanden, glaubt Vorsitzende Gisela H\u00f6ss. Erneut wird man bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstatten.<\/p>\n<p>Vor etwa einem Monat war ein Glas mutwillig besch\u00e4digt worden (der ABB berichtete in seiner Ausgabe vom 10. Juli). Damals ging man von einem Schaden in H\u00f6he von rund 500 Euro aus. Nun werden es voraussichtlich Tausende, die vom Verein aufgebracht werden m\u00fcssen. Dagegen sind die Sch\u00e4den am Hinweisschild nat\u00fcrlich vernachl\u00e4ssigbar, hei\u00dft es vom Schwarzwaldverein.<\/p>\n<p>Derzeit sollen die Sch\u00e4den nicht repariert werden, da man damit auch dokumentieren will, was passiert ist. F\u00fcr die Besucher, die mittels einer 2001 ebenfalls neu errichteten Wendeltreppe auf die Aussichtsplattform gelangen, soll der Bismarckturm ge\u00f6ffnet bleiben. Denn der Schwarzwaldverein will nicht, dass jene Wanderer und Naturliebhaber das Nachsehen haben, die mit der ganzen Sache nichts zu tun haben.<\/p>\n<p>Eigent\u00fcmer des Turms, der als wertvolles Kulturdenkmal gilt, ist die Gemeinde Sasbach. Das Bauwerk gilt als Zeitdokument aus den Anf\u00e4ngen der Landesvermessung. Auf dem h\u00f6chsten Punkt des Hornisgrinder\u00fcckens gelegen, war der Turm &#8211; errichtet aus Bruch- und Quadersteinen &#8211; einer der wichtigsten Eckpunkte des Landesvermessungsamts; heute dokumentiert der Turm, mit welcher Sorgfalt vor mehr als 150 Jahren daran gegangen wurde, das Land zu vermessen.<\/p>\n<p>Ehe der massive Sandsteinturm errichtet wurde, hatte er einen h\u00f6lzernen Vorfahren; der eigentliche Signalturm entstand schlie\u00dflich 1840. Er ist etwa acht Meter hoch. Eine gravierende \u00c4nderung erfuhr das Bauwerk etwa ein halbes Jahrhundert sp\u00e4ter. Um das Jahr 1871 wurde das Bauwerk bis auf seine Grundmauern abgetragen und wieder neu aufgebaut. In der Folge diente es f\u00fcr die europ\u00e4ische Gradmessung. Wenige Jahre sp\u00e4ter trat der Schwarzwaldverein Achern in Aktion, der um das Jahr 1892 eine Treppe anbaute, damit der Vermessungsturm auch als Aussichtsturm genutzt werden konnte. Und 2001 schlie\u00dflich gab es vom Schwarzwaldverein Sasbach umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die vom Landesdenkmalamt und den betroffenen Kommunen unterst\u00fctzt wurden.<\/p>\n<p>Unklar ist, weshalb dieser Signalturm im Volksmund auch Bismarckturm genannt wird. Eine der Vermutungen geht dahin, dass er m\u00f6glicherweise w\u00e4hrend des deutsch-franz\u00f6sischen Kriegs (1870\/71) auch als milit\u00e4rischer Wachturm gedient haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><a title=\"Nebelimpressionen\" href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=1339\">Hier geht es weiter: Nebelimpressionen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vandalen am Bismarckturm aktiv Bericht aus dem Jahr 2004 Dem Teilschaden folgte der Totalschaden &#8211; so k\u00f6nnte man formulieren, was vermutlich am vergangenen Wochenende auf dem Bismarckturm geschah: Alle acht Glasscheiben, die auf dem Turm als Schutzgel\u00e4nder angebracht sind, wurden stark besch\u00e4digt. Man vermutet, dass ein gro\u00dfer Stein oder ein Hammer das Tatwerkzeug war. 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