{"id":139,"date":"2012-12-25T21:15:24","date_gmt":"2012-12-25T20:15:24","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?page_id=139"},"modified":"2016-12-30T09:29:35","modified_gmt":"2016-12-30T08:29:35","slug":"signalturm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=139","title":{"rendered":"Signalturm"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">K\u00f6nnte ein Bauwerk sprechen, dieser Turm h\u00e4tte in der Tat viel zu erz\u00e4hlen. Denn immerhin hat er inzwischen \u00fcber 180 Jahre \u201eauf dem Buckel&#8220; und damit alle m\u00f6glichen Zeiten erlebt, darunter Kriege und nachfolgende Besetzungen. Manche Ereignisse \u201erund um den Turm&#8220; sind in Vergessenheit geraten, vieles wurde jedoch dokumentiert und blieb somit der Nachwelt erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Friedrich August K\u00f6hler<\/strong> (1768-1844) Vikar in Gutenberg unternimmt 1804 zwei Fu\u00dfreisen in das Obere Murgtal und ersteigt dabei jeweils auch die Hornisgrinde. Dabei wird er von Prof. Johann Gottlieb Friedrich Bohnenberger* (1765-1831) begleitet. Bohnenberger, urspr\u00fcnglich Theologe, hat sich eingehend mit Vermessung, Astronomie und Mathematik befasst \u2026 Durch seine mehrere Bl\u00e4tter umfassende &#8222;Charte von Schwaben&#8220; (1798-1822) ist er bekannt und ber\u00fchmt geworden. Zudem gilt er als Begr\u00fcnder der modernen w\u00fcrttembergischen Landesvermessung.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Seine Eindr\u00fccke hat er handschriftlich als &#8222;Einige Notizen \u00fcber den Schwarzwald gesammelt im August und September 1804&#8220; festgehalten. Vom Dreif\u00fcrstenstein gingen die beiden Wanderer hin\u00fcber zum Signal auf der Hornisgrinde, mit 1163 m Meeresh\u00f6he der h\u00f6chste Punkt des Nordschwarzwaldes. Dar\u00fcber schrieb er:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>&#8222;Als wir hinzukamen, waren zu unserem gr\u00f6\u00dften Befremden 2 von den gesetzten 5 Signalb\u00e4umen umgehauen. Wir h\u00f6rten nachher beim Oberforstmeister in Freudenstadt, dass die Bauern im Kappler Thal, auf deren Grund und Boden das Signal stund, sie f\u00fcr Freyheitsb\u00e4ume gehalten. hatten und deswegen umgehauen.&#8220; &#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">K\u00f6hler berichtet noch, dass in Baden der Vorschlag gemacht worden sei, an die Stelle des mittleren Signalbaumes einen Turm zu bauen. Er hatte richtig vermutet, denn tats\u00e4chlich wurden im 19. und 20. Jahrhundert auf der Hornisgrinde einige T\u00fcrme errichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nach K\u00f6hlers Besuch hat man auf der h\u00f6chsten Stelle der Hornisgrinde ein vierseitiges h\u00f6lzernes Pyramidensignal aufgestellt, das als wichtiger Triangulierungspunkt f\u00fcr die Landesvermessung diente. Das genaue Baujahr war leider nicht mehr festzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bereits <strong>1822<\/strong> wurde an der Stelle des h\u00f6lzernen Signals ein 8,5 m hoher quadratischer Steinpfeiler als reines Vermessungsbauwerk errichtet. Weithin sichtbar, konnte er mit den damals schon vorhandenen Instrumenten angepeilt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nicht von ungef\u00e4hr kommt dem Bauwerk aus der Sicht des Karlsruher Landesvermessungsamtes der Rang eines technischen Baudenkmales zu, wurden doch von hier aus einst die Landesvermessungsarbeiten vorgenommen. Als \u201eTriangulierung des Gro\u00dfherzogtums Baden&#8220; ging diese Ma\u00dfnahme in die Geschichte ein. Steinerner Zeuge aus jenen Tagen ist der trigonometrische Punkt, der auf der Platte des Turmes erhalten blieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Da das Mauerwerk des Turmes f\u00fcr die Messungen nicht mehr gen\u00fcgend stabil war, wurde er im <strong>Sommer 1871<\/strong> durch ein gleich hohes, massives Bauwerk mit steinerner Schutzh\u00fctte ersetzt, das an die europ\u00e4ische Gradmesssung angeschlossen wurde. Der Neubau erhielt, dem Zeitgeist entsprechend, den Namen Bismarckturm.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>\u201cHornisgrinde ist der h\u00f6chste Berg im n\u00f6rdlichen Schwarzwald und bereits Dreieckspunkt der alten badischen Vermessung. Wegen des sumpfigen Bodens und um \u00fcber den nahen Wald hinwegsehen zu k\u00f6nnen war im Jahr 1822 ein quadratischer 2,7 m dicker, 8 Meter hoher massiver Thurm gebaut worden, der sich aber bei einer Untersuchung des Herrn Professor Jordan aus Carlsruhe im Jahre 1869 als zu wenig stabil f\u00fcr genaue Winkelmessungen heraussstellte. Er wurde deshalb abgerissen und unter Leitung des Herrn Jordan in seiner alten Form und Gr\u00f6sse 1871 wieder aufgebaut und in der Mitte ein 1,10 Meter hoher und 0,52 Meter breiter und dicker Sandsteinpfeiler errichtet, dessen Centrum durch einen eingegossenen Messingcylinder bezeichnet und identisch mit dem alten trigono- metrischen Punkte ist. Die Festlegung des Centrums wurde von Herrn Jordan folgendermassen bewirkt. Ausser einem Messingcylinder, genau vertikal unter dem der Pfeileroberfl\u00e4che, wurden auf dem Thurme unter der ersten Steinschicht noch 4 \u00e4hnliche Cylinder in S\u00fcd, West, Nord und Ost versenkt, deren Entfernungen respective sind: 1.2890, 1.3695 und 1.2184 Meter. Au\u00dferdem wurden unten auf dem Plateau des Berges in denselben Richtungen noch 4 Cylinder in besonderen Funda- mentquadern 0,5 Meter unter dem Boden versenkt, deren Entfernungen vom Pfeilercentrum sind:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\"><em>nach S\u00fcd 19.8692 Meter<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><em>nach West 19.8604 Meter<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><em>nach Nord 19.9112 Meter<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><em>nach Ost 19.7591 Meter<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Zum Nullpunkte diente eine weisse Tafel mit schwarzem Centrum. Die Meeresh\u00f6he der Pfeileroberfl\u00e4che ist 1175 Meter.\u201d<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wenige Jahrzehnte sp\u00e4ter wurde der Turm mehr und mehr auch f\u00fcr die Wanderer interessant: Besonders Wagemutige bestiegen das Geb\u00e4ude anfangs \u00fcber eine Leiter. F\u00fcr die offizielle Turmbesteigung sorgten schlie\u00dflich die Vorstandsmitglieder des damals schon existierenden Schwarzwaldvereins Achern um dessen Vorsitzenden Nauwerck, die anno 1892 eine Steiltreppe anbrachten. Wahrscheinlich war den wanderfreudigen Hornisgrindebesuchem auch eine weitere Bauma\u00dfnahme zu verdanken, denn alte Aufnahmen zeigen, dass direkt an eine der Turmseiten ein steinerner Anbau erfolgte, der sicherlich als Unterstand gegen die oft heftigen Niederschl\u00e4ge gedacht war. Irgendwann allerdings wurde dieser wieder entfernt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/2012-11-13_220057.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6528 alignnone\" src=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/2012-11-13_220057.jpg\" alt=\"2012-11-13_220057\" width=\"452\" height=\"587\" srcset=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/2012-11-13_220057.jpg 452w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/2012-11-13_220057-231x300.jpg 231w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/2012-11-13_220057-308x400.jpg 308w\" sizes=\"auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Quelle Foto: Dr. Dr. hc Max Scheifele (in: Auf der Hornisgrinde vor 200 Jahren, Der Schwarzwald, 4\/2005)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Kaum einem Wander- oder Naturfreund d\u00fcrfte es gefallen haben, dass es nach dem Krieg nicht mehr m\u00f6glich war, den Signalturm zu besuchen, denn er befand sich innerhalb des Zaunes, den die franz\u00f6sischen Besetzer errichtet hatten. Besonders sensibel ging das Milit\u00e4r mit den Bauwerken auf der Hornisgrinde nicht um, was auch f\u00fcr den benachbarten Hornisgrindeturm des Schwarzwaldvereins galt. Mitte der 1990er Jahre&nbsp;zogen die Franzosen, mittlerweile von Besetzern zu Freunden geworden, sich aus der Hornisgrinderegion zur\u00fcck. Das ehemalige Sperrgebiet ging wieder in das Eigentum des Bundesverm\u00f6gensamtes \u00fcber. Dieses sorgte dann in der Folge f\u00fcr die Gel\u00e4nde\u00fcbergabe an die betroffenen Kommunen. Die alten Gemarkungsgrenzen waren damit wieder hergestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Noch sind l\u00e4ngst nicht alle Spuren getilgt, die w\u00e4hrend der Zeit der milit\u00e4rischen Nutzung der Hornisgrinde \u00fcber fast ein halbes Jahrhundert hinweg dem Bergr\u00fccken eingekerbt wurden. Schrottreste und auch Bunker werden noch einige Zeit an diese dunkle Phase der Geschichte erinnern.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit der Renovierung des alten Signalturmes wurde nun ein Wahrzeichen aus \u201ealten Zeiten&#8220; saniert. Zu hoffen ist, dass es fortan noch vielen Generationen als Wanderziel oder Aussichtsturm dienen wird. Man w\u00fcrde es sich zu leicht machen, derartige Sanierungsaufgaben allein der \u00f6ffentlichen Hand zu \u00fcberlassen, denn St\u00e4dte und Gemeinden, Landkreise oder gar das Land haben in der Tat vordringlichere Aufgaben. So sah man dies auch seitens des Schwarzwaldvereins Sasbach, als gemeinsam mit dem benachbarten Ottenh\u00f6fener Schwarzwaldverein die Initiative zur Renovierung des Turmes ergriffen wurde. Noch in der Amtszeit des mittlerweile zum Ehrenvorsitzenden ernannten Konrad Ernst keimte die Idee, deren Realisierung nun vollendet wurde. Dabei zog auch das Landesdenkmalamt mit und steuerte einen f\u00fcnfstelligen Zuschuss zu dem Vorhaben bei.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Am 10. Oktober 2001 fanden nun mit der Unterzeichnung des Nutzungsvertrags durch die Gemeinden Sasbach, Sasbachwalden und dem Schwarzwaldverein Sasbach die Sanierungsarbeiten ihren vorl\u00e4ufigen Schlusspunkt. Mittlerweile haben schon viele Dutzend Wanderer die M\u00f6glichkeit genutzt, das historische Bauwerk zu besteigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Etwas unklar ist, weshalb dieser Signalturm im Volksmund auch \u201eBismarckturm&#8220; genannt wird. Eine der Vermutungen, wie dieser kleine Turm auf dem h\u00f6chsten Punkt der Homisgrinde zu diesem Namen kam, geht dahin, dass dieser vielleicht als milit\u00e4rischer Wachturm w\u00e4hrend des deutsch-franz\u00f6sischen Krieges (1870\/ 71) gedient haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Externe Quellen: Dr. Dr. hc Max Scheifele (in: Auf der Hornisgrinde vor 200 Jahren, Der Schwarzwald, 4\/2005)<\/em><\/p>\n<hr style=\"width: 470px;\" width=\"470\">\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Das Rheinische Dreiecksnetz<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Auszug aus \u201cGeneralleutnant Johann Jacob Baeyer (Geod\u00e4tisches Institut Potsdam) und das Rheinische Dreicksnetz 1867\/77\u201d:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In den Jahren 1867 bis 1877 hat <strong>Johann Jacob Baeyer<\/strong> (1794-1885), der Gr\u00fcnder der Mitteleurop\u00e4ischen Gradmessung, das Rheinische Dreiecksnetz von Holland bis in die Schweiz triangulieren lassen, um eine L\u00fccke in der Breitengradmessung von Oslo bis Palermo zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2165 alignnone\" title=\"Bismarckturm_Dreiecksnetz\" src=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Netz_aus_PDF.jpg\" alt=\"\" width=\"458\" height=\"593\" srcset=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Netz_aus_PDF.jpg 458w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Netz_aus_PDF-232x300.jpg 232w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Netz_aus_PDF-309x400.jpg 309w\" sizes=\"auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Diese Breitengradmessung zur exakten Bestimmung der Gr\u00f6\u00dfe und Figur der Erde sollte unter anderem auch dazu dienen, in wie weit die physikalische Figur der Erde von einem Rotationsellipsoid abweicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auszug aus \u201cDas rheinische Dreiecksnetz, II. Heft, Die Richtungsbeobachtungen\u201d, Publication des K\u00f6nigl. Preuss. Geod\u00e4tischen Instituts; Berlin 1878:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Die rheinischen Dreiecke sollten die Verbindung des belgischen mit der hessischen Triangulation im&nbsp; Interesse der STRUVE\u2019SCHEN L\u00e4ngengradmessung herstellen, dann aber sollten sie als wichtiger&nbsp; Bestandteil der europ\u00e4ischen Gradmessung das norddeutsche Dreiecksnetz mit dem der Schweiz und&nbsp; Italiens in Zusammenhang bringen. Ein Vergleich der bereits vorhandenen badischen Dreicksseiten mit denen von TRANCHOT und&nbsp; ECKHARDT&nbsp; ergaben unzul\u00e4ssige Differenzen, in Folge dessen die grossherzogliche Regierung die&nbsp; Ausf\u00fchrung einer neuen Triangulation in Baden f\u00fcr die Zwecke der europ\u00e4ischen Gradmessung in&nbsp; Erw\u00e4gung zog. Sie beauftragte im Juni 1868 Prof. WILHELM JORDAN in Gemeinschaft mit PROF. DR.&nbsp; BAUR, dem k\u00f6niglich w\u00fcrttembergischen Commissar, eine Recognoscirung (Erkundung) badischer und&nbsp; w\u00fcrttembergischer Hauptdreieckspunkte vorzunehmen, durch welche eine (&#8230;) Haupttriangulation&nbsp; in W\u00fcrttemberg und Baden vorbereitet werden sollte.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die grossherzogliche Regierung begann 1869 mit dem Pfeilerbau. Die Arbeiten wurden vom Krieg 1870 unterbrochen, nach Friedensschluss 1871 aber wieder aufgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Die rheinischen Dreicke folgen im allgemeinen dem Laufe des Rheins von der Schweiz bis Holland (&#8230;) Das Hauptnetz z\u00e4hlt 35 Punkte, davon liegen 16 in Preussen, 2 im Grossherzogthum Hessen, 3 in der bayerischen Pfalz, 3 in Baden, 2 im Elsass, 4 in W\u00fcrttemberg und 2 in den Niederlanden. Konnten die Beobachtungspfeiler auf nat\u00fcrlichem Boden stehen, so sind es zumeist massive Steinpfeiler (Sandstein, Granit oder Menniger Stein). Sie bestehen aus einem \u00fcber 2 Meter langen und 5 Decimeter kantigen prismatischen Steinblock, welcher auf einer Steinplatte von 1 Meter im Quadrat ruht, die 1 Meter unter dem Boden vermauert ist. Von aus Backsteinen und Cement gemauerten Pfeilern stehen nur 2 auf nat\u00fcrlichem Boden (&#8230;) alle \u00fcbrigen derartig gebauten Pfeiler geh\u00f6ren Turmstationen an. Ferner waren zwei aus ungleichen Quadern aufgef\u00fchrte Pfeiler in Gebrauch. Laegern und Hornisgrinde; bei letzterer Station war wegen des sumpfigen Bodens ein massives thurmartiges Fundament f\u00fcr den aus einem St\u00fcck bestehenden Pfeiler n\u00f6thig. (&#8230;) Das Zentrum der Station war auf dem Pfeiler durch ein Bohrloch, ggf. mit Messingh\u00fclse, oder einen Kreuzschnitt markiert. Der Theodolit lie\u00df sich direkt auf dem Pfeiler zentrisch aufstellen und f\u00fcr den Beobachter wurde erforderlichenfalls zum bequemen Arbeiten ein Ger\u00fcst um den Pfeiler erreichtet.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wir bedanken uns bei Herrn Prof. Dr. Hans Fr\u00f6hlich, der uns die historischen Dokumente freundlicherweise zur Verf\u00fcgung gestellt hat. In seiner aktuellen Publikation &#8222;<a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Von-Berg-zu-Berg.pdf\" target=\"_blank\">Von Berg zu Berg<\/a> &#8211; wie Europa vermessen wurde\u201d (Erschienen im Selbstverlag Fr\u00f6hlich, 2012) f\u00fchrt er den Leser zun\u00e4chst in die Geschichte der klassischen Erdmessung ein und beschreibt das Lebensbild BAEYERS sowie das Rheinische Dreiecksnetz. Hier geht es zur <a href=\"http:\/\/www.prof-hansfroehlich.de\" target=\"_blank\">Webseite von Prof. Dr. Fr\u00f6hlich<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a title=\"Aussichtsturm\" href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=142\">Hier geht es weiter: Aussichtsturm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">K\u00f6nnte ein Bauwerk sprechen, dieser Turm h\u00e4tte in der Tat viel zu erz\u00e4hlen. Denn immerhin hat er inzwischen \u00fcber 180 Jahre \u201eauf dem Buckel&#8220; und <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=139\" title=\"Signalturm\">[&#8230;]<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":13,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-full.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-139","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/139","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=139"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/139\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/13"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=139"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}