{"id":159,"date":"2012-12-26T10:16:11","date_gmt":"2012-12-26T09:16:11","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?page_id=159"},"modified":"2016-12-30T09:32:03","modified_gmt":"2016-12-30T08:32:03","slug":"die-sanierung-und-nutzungsvereinbarung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=159","title":{"rendered":"Sanierung 2001"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Inspektion&nbsp;durch Romeo Sauer, Dipl-Ing. (FH)<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Zustandsbeschreibung, 24. August 1999<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Turm ist auf der Ost- und Nordseite sanierungsbed\u00fcrftig. Damit der Turm als Aussichtsplattform genutzt werden kann, soll auf der S\u00fcdseite eine Wendeltreppe aus verzinktem Stahl angebracht werden, DN 1800 mm. Au\u00dferdem muss das Gel\u00e4nder erneuert bzw. entsprechend erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Schadensbericht, 3. November 1999<\/span><\/strong><\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\">\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Turm weist auf der Ost- und Westseite starke Risse im Mauerwerk auf. An der Nord-West-Ecke ist das Turmmauerwerk, bedingt durch herabfallende Steine, instabil.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Auf der Ostseite besteht im Bereich der vorhandenen \u00d6ffnung Einsturtzgefahr f\u00fcr das Mauerwerk.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Fugen des Mauerwerks sind im gesamten Turmbereich teilweise ohne M\u00f6rtel bzw. der M\u00f6rtel ist lose.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Das Gel\u00e4nder auf der Plattform ist im Bereich der Verankerung lose, der Stahl ist stark angerostet.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Decke bzw. der Fu\u00dfboden der Plattform weist weite Risse auf, durch die das Regenwasser eindringen k\u00f6nnte. Die R\u00e4nder sind teilweise ausgebrochen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Blitzschutz ist im derzeitigen Zustand nicht funktionsf\u00e4hig.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Restaurierungsvorschlag, 3. November 1999<\/span><\/strong><\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\">\n<li>Das Turmmauerwerk ist vor Beginn der Arbeiten gegen Auseinanderfallen zu sichern. Es werden senkrechte Kanth\u00f6lzer und waagrechte Bandagen aus Brettern angebracht.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Hier mu\u00df das lose Mauerwerk aus Sandsteinen entfernt und mit den alten Sandsteinen wieder neu aufgemauert werden. Die Mauerwerksverb\u00e4nde sind wieder herzustellen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die gesamten Mauerwerksfugen sind auszukratzen und mit neuem wetterbest\u00e4ndigen M\u00f6rtel auszufugen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Das Gel\u00e4nder mu\u00df an den Haltepunkten neu verm\u00f6rtelt werden, das Gel\u00e4nder wird entrostet und neu gestrichen.<\/li>\n<li>Die Risse in der Decke werden mit M\u00f6rtel verpre\u00dft, die R\u00e4nder werden ausgebessert.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Blitzschutz wird entsprechend der VDE wieder hergestellt, das Gel\u00e4nder wird angeschlossen.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Bericht vom Sommer 2001<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Sanierungsarbeiten am &#8222;Bismarckturm&#8220; auf der Hornisgrinde durch den Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach haben begonnen. Der Sasbacher Gemeinderat hat in seiner j\u00fcngsten Sitzung einstimmig der vorgelegten Nutzungsvereinbarung zugestimmt, die zwischen den Gemeinden Sasbach und Sasbachwalden sowie dem Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Sasbach\/Obersasbach, geschlossen wird. Beschlossen wurde von den Gemeinder\u00e4ten auch, dass die Gemeinde Sasbach die Sanierungsarbeiten des Schwarzwaldvereins in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von bis zu 10.000 Mark unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Scan_Pic0005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6543 alignnone\" src=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Scan_Pic0005-208x300.jpg\" alt=\"Scan_Pic0005\" width=\"208\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Scan_Pic0005-208x300.jpg 208w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Scan_Pic0005-768x1106.jpg 768w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Scan_Pic0005-278x400.jpg 278w, https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Scan_Pic0005.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der &#8222;Bismarckturm&#8220; steht am h\u00f6chsten Punkt der Hornisgrinde auf der gemeinsamen Grenze der Gemeinden Sasbach\/Obersasbach und Sasbachwalden, er wurde 1844 errichtet. Bei dem &#8222;historischen trigonometrischen Turm&#8220; handele es sich um ein Objekt, das keine Nutzung mehr habe, da er nicht mehr zu Vermessungszwecken diene, so der Wortlaut der Vereinbarung. &#8222;Der Turm markiert jedoch in spektakul\u00e4rer Weise die Anf\u00e4nge der Landesvermessung im Gro\u00dfherzogtum Baden&#8220; und soll von daher aus Gr\u00fcnden der Denkmalpflege auch erhalten bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie Ortsvorsteher Albert Doll berichtete, habe sich der Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach mit Unterst\u00fctzung des Bezirks &#8222;Hornisgrinde&#8220; bereit erkl\u00e4rt, die Sanierung des einst begehbaren Turmes zu \u00fcbernehmen. Das Denkmalamt habe einen Zuschuss von 50 Prozent zu den reinen Sanierungskosten zugesagt, die mit rund 25.000 Mark veranschlagt seien. Die Herstellung und Anbringung einer Wendeltreppe werde ebenfalls mit 25.000 Mark zu Buche schlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Finanziert werde die Ma\u00dfnahme \u00fcber den Zuschuss des Denkmalamtes, einen Eigenanteil des Schwarzwaldvereins Sasbach-Obersasbach in H\u00f6he von 10.000 Mark, einem Zuschuss des Hauptvereins Schwarzwaldverein von 5.000 Mark und Spenden in H\u00f6he von 2.500 Mark.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr die Gemeinden Sasbach und Sasbachwalden w\u00fcrde demnach ein Zuschussbedarf von jeweils 10.000 Mark bestehen. Wie Albert Doll weiter feststellte, soll der Turm wieder begehbar gemacht werden und f\u00fcr touristische Zwecke genutzt werden. Vorgesehen sei, eine &#8222;schlanke Wendeltreppe&#8220; am &#8222;Bismarckturm&#8220; anzubringen, um Besuchern die M\u00f6glichkeit des Aufstiegs und einer sch\u00f6nen Aussicht zu er\u00f6ffnen. Eine Wendeltreppe sei hierzu die praktikabelste und sinnvollste L\u00f6sung, zumal die einstige Treppe schr\u00e4g zum Turm hinauf f\u00fchrte und so nicht mehr gebaut werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">In der Nutzungsvereinbarung wird festgelegt, dass die Gemeinden Sasbach und Sasbachwalden dem Schwarzwaldverein Ortsgruppe Sasbach\/Obersasbach die &#8222;Nutzung des Turms f\u00fcr Aussichtszwecke und zur Bestandserhaltung&#8220; f\u00fcr die Dauer von zehn Jahren \u00fcbertragen wird. &#8222;Die Nutzungs\u00fcbertragung ist unentgeltlich&#8220;. Der Vertrag verl\u00e4ngert sich jeweils um f\u00fcnf Jahre, wenn er nicht sechs Monate vor Ablauf des Vertrages von einer Seite gek\u00fcndigt wurde. Die laufenden Kosten tr\u00e4gt der Ortsverein. &#8222;Die Gemeinden Sasbach und Sasbachwalden erkl\u00e4ren sich bereit, sich bei Investitionen und grundlegenden Sanierungen an den Kosten zu beteiligen&#8220;, hei\u00dft es in dem Vertrag weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Redaktionelle Erg\u00e4nzung 2012<\/span><\/strong><\/p>\n<ul style=\"text-align: left;\">\n<li>Tats\u00e4chliche Sanierungskosten: 47.625 DM<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"font-size: 14px;\"><strong>Zusch\u00fcsse:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: left;\">\n<li>Gemeinde Sasbach: 10.000 DM<\/li>\n<li>Gemeinde Sasbachwalden: 10.000 DM<\/li>\n<li>Denkmalamt RP Freiburg: 11.500 DM<\/li>\n<li>Spendenaktion und Beitrag Ortsgruppe Sasbach: 16.125 DM<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><strong>Summe:&nbsp; 47.625 DM<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"font-size: 14px;\"><strong>Nachtr\u00e4gliche Kosten:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: left;\">\n<li>Behebung Vandalismussch\u00e4den: 845 DM<\/li>\n<li>Anbringen der Panorama-Infotafeln:&nbsp; 3.000 \u20ac<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Ortstermin mit dem Amt f\u00fcr Denkmalpflege<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es passt ins Bild des sehr regen Vereinslebens beim Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach, dass trotz des bevorstehenden Jubil\u00e4umswochenendes auch andere Aufgaben nicht vernachl\u00e4ssigt werden. Unter die Sparte \u201eHeimatpflege&#8220; einzuordnen ist dabei die Ma\u00dfnahme, die der Nachwelt nicht nur ein altes Bauwerk erh\u00e4lt, sondern auch zug\u00e4nglich macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Am Donnerstagabend war der Bismarckturm auf der Hornisgrinde das Ziel einer vielk\u00f6pfigen Delegation: Neben dem nahezu komplett vertretenen Vorstand des Sasbacher Schwarzwaldvereins konnte die Vorsitzende Gisela H\u00f6\u00df ihren Ottenh\u00f6fener Kollegen Walter Steimle begr\u00fc\u00dfen, ferner auch Obersasbachs Ortsvorsteher Albert Doll, Architekt Romeo Sauer sowie Dr. Hansjakob W\u00f6rner vom Freiburger Denkmalschutzamt und den Bezirksvorsitzenden Klaus Mohr. Als \u201eMann vom Fach&#8220; schilderte Walter Steimle, welche Arbeiten bislang zur Turmerhaltung vorgenommen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dann ging es zur Augenscheinnahme rund um den komplett einger\u00fcsteten Turm, der, so Steimle, ehemals trockengemauert errichtet und erst sp\u00e4ter ausgefugt wurde. Festgestellt habe man bei den Bauarbeiten, dass es sich um ein 80 Zentimeter starkes Mauerwerk handle, in derselben St\u00e4rke seien nun auch die L\u00fccken im Mauerwerk geschlossen worden. Der Turm sei nun wieder stabil, auch Stahl sei mit eingebracht worden, so dass es an der Standfestigkeit nicht fehle.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eigent\u00fcmer des Turmes ist die Gemeinde Sasbach, auf deren Flurst\u00fcck-Nummer 1455\/4 der ehemaligen Gemeinde Obersasbach der Turmbau steht; hier sto\u00dfen die Ortsgrenzen mit der Nachbar- gemeinde Sasbachwalden zusammen. Dr. W\u00f6rner schilderte das Bauwerk aus seiner Sicht: es handle sich hier nicht nur um einen einfachen Turm, sondern um ein wertvolles Kulturdenkmal, das ein Zeit- dokument aus den Anf\u00e4ngen der Landesvermessung darstelle. Auf dem h\u00f6chsten Punkt des Homisgrinder\u00fcckens gelegen, war dieses Bauwerk, errichtet aus Bruch- und Quadersteinen, einer der wichtigsten Eckpunkte des Landesvermessungsamtes; heute dokumentiere der Turm, mit welcher Sorgfalt vor mehr als 150 Jahren darangegangen wurde, das Land zu vermessen. Ausgesucht hat sich diesen hochgelegenen Standort das \u201eGro\u00dfherzogtum Baden&#8220;, zahlreiche Schriftdokumente aus der Zeit um 1840 sind erhalten geblieben. Darunter auch der Hinweis, dass hier auch der exakte trigonometrische Punkt angebracht ist, von dem aus weiter in alle Himmelsrichtungen vermessen wurde. Das dem Verfall nahegekommene Turmbauwerk wird l\u00e4ngst nicht mehr f\u00fcr Vermessungszwecke gen\u00fctzt, so Dr. W\u00f6rner, der dankbar feststellte, dass dieses Dokument nun der Nachwelt erhalten bleibe. Er stellte ferner fest, dass \u201eda Fachleute am Werk&#8220; gewesen seien, die eine vorz\u00fcgliche Arbeit geleistet h\u00e4tten &#8211; ein Lob, das vor allem an die Adresse von Architekt Romeo Sauer sowie an die Baufachleute ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">W\u00e4hrend der Grund der Errichtung des Turmes, der irgendwann einmal den Namen \u201eBismarckturm&#8220; erhielt, v\u00f6llig klar ist, darf um einige angebrachte Vertiefungen im Mauerwerk, die so belassen wurden, weiter ger\u00e4tselt werden. Unklar auch der eingemei\u00dfelte Name \u201eKiefer&#8220;- vielleicht handelt es sich hier um einen damals beteiligten Steinhauer. W\u00e4hrend man den Zeitpunkt des Turmbaues auf Grund der \u00fcberlieferten Schriftst\u00fccke auf das Jahr 1840 festlegen kann, erfolgte eine gravierende Ver\u00e4nderung ein halbes Jahrhundert sp\u00e4ter. Dem Schwarzwaldverein Achern ist es zu verdanken, dass der Vermessungsturm zugleich auch ein Aussichtsturm wurde, denn um 1892 wurde eine Treppe, wie aus alten Fotografien ersichtlich ist, angebracht. Es gelte, so erw\u00e4hnte Dr. W\u00f6rner, nun eine gemeinsame L\u00f6sung zu finden, um den Turm nun auch wie ehemals wieder der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen. Allerdings nicht mehr in der fr\u00fcheren Art und Weise, denn eine derart ausladende Treppe wolle man nicht mehr anbringen. Um das Erscheinungsbild des Turmes so wenig wie m\u00f6glich zu beeintr\u00e4chtigen, gebe es eigentlich nur zwei Alternativen, n\u00e4mlich eine Wendeltreppe oder eine Podesttreppe. Dieser Meinung war man bereits bei den \u201eBauherren&#8220;, die bereits mit Fachfirmen \u00fcbereingekommen waren, dass eine Wendeltreppe wohl die beste L\u00f6sung sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dann ging man auch n\u00e4her ins Detail: Ins Auge gefasst wurden einige Sicherheitsvorschriften. Bedacht werden auch die Ma\u00dfnahmen, die den Blitzschutz betreffen. Nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen entspricht das alte Gel\u00e4nder auf der Plattform des Turmes &#8211; es ist zum einen zu niedrig und zum anderen auch zu \u201edurchl\u00e4ssig&#8220;. Die Experten kamen \u00fcberein, das Gel\u00e4nder beizubehalten und auf die Mindesth\u00f6he von einem Meter anzuheben, die \u201eDurchl\u00e4ssigkeit&#8220; soll durch das Anbringen von Plexiglas verhindert werden. Auch mit dieser L\u00f6sung zeigte sich Dr. W\u00f6rner einverstanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">W\u00e4hrend sich die Au\u00dfenstelle des Freiburger Denkmalamtes an den Kosten in Form eines Zuschusses von \u00fcber 12 000 Mark beteiligt, ist dies bei den Kosten f\u00fcr die Treppenanbringung nicht der Fall. Hier darf der Schwarzwaldverein daf\u00fcr auf die Unterst\u00fctzung der Gemeinden Sasbach und Sasbachwalden rechnen, die eine solche durch die beiden B\u00fcrgermeister Panther und Doll vor einiger Zeit grunds\u00e4tzlich signalisiert hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Freude \u00fcber diese Bauma\u00dfnahme \u00e4u\u00dferte auch der Bezirksvorsitzende Mohr. Nun werden Ausschreibungen vorgenommen, um von den Fachfirmen Angebote f\u00fcr die Treppenanbringung zu erhalten. Auch einige Steinmetzarbeiten an der Plattform sind noch vorzunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sind die Bauarbeiten erst einmal abgeschlossen, will man dieses Ergebnis im Rahmen einer kleinen Feier w\u00fcrdigen. \u00dcber den etwa sieben Meter hohen Signalturm soll eventuell auch eine Schautafel angebracht werden, die dessen Geschichte den Besuchern der h\u00f6chsten Erhebung des n\u00f6rdlich Schwarzwaldes n\u00e4her bringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Sanierungsarbeiten (Juni bis Oktober 2001)<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Sanierungsarbeiten inkl. der Montage der Wendeltreppe wurde zwischen Juni und Oktober 2001 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>Konstruktionsdaten Spindeltreppe<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<table class=\" alignleft\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Au\u00dfendurchmesser<\/td>\n<td>1,80 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gesamth\u00f6he<\/td>\n<td>7,00 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Anzahl Stufen<\/td>\n<td>33<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Tritth\u00f6he<\/td>\n<td>206 mm<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Auftrittsbreite<\/td>\n<td>234 mm (ohne Unterschnitt, im Gehlinienabstand von 600 mm&nbsp; von der Spindelmitte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spindel<\/td>\n<td>Rundrohr, Durchmesser 140 mm&nbsp; mit Stift im Fundament verankert&nbsp; Deckel mit Zinkablaufloch zugleich Kondensatablauf&nbsp; oben offen mit Flanschrand zur Befestigung am Podest<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Stufen<\/td>\n<td>Blech, 5 mm&nbsp; konisch zulaufend vom Au\u00dfenrand zur Spindel an Spindel verschwei\u00dft Auftrittfl\u00e4che mit Lochmuster versetzt (Rundl\u00f6cher, Durchmesser 15 mm)&nbsp; Abst\u00e4nde Lochung untereinander 40 mm L\u00f6cher nach oben ausgedr\u00fcckt als Rutschhemmung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gel\u00e4nder<\/td>\n<td>Stabgel\u00e4nder mit senkrechten F\u00fcllst\u00e4ben aus Vollmaterial (12 mm)&nbsp; Stababstand 110 mm&nbsp; Handlauf aus Rundmaterial (Durchmesser 24 mm)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Podest<\/td>\n<td>rechteckig Breite 900 mm&nbsp; Tiefe 1.000 mm&nbsp; mit Bauwerk verd\u00fcbelt&nbsp; mit beidseitigen Gel\u00e4ndern<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Wendeltreppe-technische-Zeichnung.pdf\" target=\"_blank\">Wendeltreppe technische Zeichnung<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Treppe an 2 Punkten, \u00fcber die Stufen, mit Distanzhaltern am Massivbauwerk zus\u00e4tzlich verankert. Die gesamte verzinkte Konstruktion ist mit einem Dickschichtlack f\u00fcr feuerverzinkte Oberfl\u00e4chen im&nbsp; Farbton Graualuminium-Eisenglimmer beschichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Arbeitskr\u00e4fte<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Sanierungsarbeiten wurden federf\u00fchrend von der Ortsgruppe Sasbach\/Obersasbach unter der Bauleitung von Josef Kurz durchgef\u00fchrt. Die Arbeiten wurden von der Ortsgruppe Ottenh\u00f6fen unterst\u00fctzt. Insgesamt wurden 686 Arbeitsstunden investiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>Ortsgruppe Sasbach\/Obersasbach<\/strong><\/span><\/p>\n<table class=\" alignleft\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Josef Kurz<\/td>\n<td>213 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Alois Wilhelm<\/td>\n<td>175 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Siegfried Lang<\/td>\n<td>58 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ernst Weh<\/td>\n<td>45 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Franz Kurz<\/td>\n<td>18 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Heinz Ruschmann<\/td>\n<td>16 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Manfred Schell<\/td>\n<td>8 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Alois M\u00fcller<\/td>\n<td>7 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Andres Kurz<\/td>\n<td>6 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Alfons Striebel<\/td>\n<td>4 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Albert Bohnert<\/td>\n<td>1 Stunde<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Summe<\/strong><\/td>\n<td><strong>551 Stunden<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: left;\">&nbsp;<span style=\"font-size: 18px;\"><strong>Ortsgruppe Ottenh\u00f6fen<\/strong><\/span><\/p>\n<table class=\" alignleft\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Walter Steimle<\/td>\n<td>54 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wilibald K\u00e4shammer<\/td>\n<td>39 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bernd Vogt<\/td>\n<td>22 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Reinhold Geisert<\/td>\n<td>5,5 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Winfried Lehnerer<\/td>\n<td>5,5 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Dieter Oster<\/td>\n<td>4,5 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>G\u00fcnter Decker<\/td>\n<td>4,5 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Summe<\/strong><\/td>\n<td><strong>135 Stunden<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" alignleft\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\"><strong>&nbsp;Gesamt<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td><strong>686 Stunden<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: left;\"><a title=\"Wiederer\u00f6ffnung\" href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?page_id=162\">Hier geht es weiter: Wiederer\u00f6ffnung<strong><br \/>\n<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Inspektion&nbsp;durch Romeo Sauer, Dipl-Ing. 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