{"id":10077,"date":"2016-02-17T22:41:20","date_gmt":"2016-02-17T21:41:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=10077"},"modified":"2017-05-08T12:00:44","modified_gmt":"2017-05-08T10:00:44","slug":"memprechtshofener-geschichts-und-naturlehrpfad-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=10077","title":{"rendered":"Naturlehrpfad Memprechtshofen 2"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>17. Februar 2016<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wussten Sie, dass es in Memprechtshofen von 1721 bis 1932 einen sogenannten Entenfang mit einem herrschaftlichen Entenf\u00e4nger gab? Und dass dieses Gewerbe nicht so unbedeutend war, wurden doch z.B. im Jahr 1804 4925 gro\u00dfe und 266 kleine Enten gefangen. Aber der Reihe nach:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dieser Tage erwanderte der Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach den zweiten Teil des Memprechthofener Geschichts-und Naturlehrpfades. Bei etwas tr\u00fcbem Wetter konnte Wanderf\u00fchrer Helmut Hauser fast 20 Teilnehmer begr\u00fc\u00dfen. Zuerst wanderte man am ehemaligen Zulaufgraben, der den Entenfangweiher mir Wasser aus der nahen Rench versorgte, entlang. Beim ehemaligen Entenfang angekommen, zu sehen ist davon allerdings nichts mehr, konnten sich die Teilnehmer an der dortigen Infotafel \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe und Bedeutung des Entangfangweihers schlau machen. Dieser Schautafel entstammen auch die obigen Angaben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Weiter ging es zu einem ehemaligen Rencharm der alten Rench, in dem uralte, riesige Kopfweiden zu bewundern waren. Dann wanderte man weiter es ins Naturschutzgebiet Hinterw\u00f6rth, wo ein Grenzwappenstein aus dem Jahr 1737, auf der einen Seite ist das badische Wappen zu sehen und auf der anderen Seite ist das Muckenschopfer Dorfwappen eingemei\u00dfelt, zu bewundern war. Der Weiterweg f\u00fchrte durch den Hinterw\u00f6rther Wald, und auf einem kleinen \u201eSchlenker\u201c zum Rheinniederungskanal und an einem ehemaligen Westwallbunker vorbei zur Geylingbr\u00fccke, auf der die Rench \u00fcberquert wurde. Nun wanderte man am Renchdamm entlang wieder zur\u00fcck in Richtung Memprechtshofen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Beim n\u00f6rdlichen Ortseingang machte der Wanderf\u00fchrer die Teilnehmer auf den ehemaligen Kirchenschaffneyhof, heutiger Maierhof (Ersterw\u00e4hnung 1279) aufmerksam. Erw\u00e4hnenswert war auch das Denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude des fr\u00fcheren herrschaftlichen Entenf\u00e4ngerhauses sowie das Haus des fr\u00fcheren Dragoners Wei\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Am Kriegerdenkmal vorbei erreichte man schlie\u00dflich wieder den Ausgangspunkt, wo sich Brigitte Morbach im Namen der Teilnehmer beim Wanderf\u00fchrer f\u00fcr die interessante Wanderung mit den vielen Erkl\u00e4rungen aus Geschichte und zur Natur bedankte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Helmut Hauser<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">17. Februar 2016 Wussten Sie, dass es in Memprechtshofen von 1721 bis 1932 einen sogenannten Entenfang mit einem herrschaftlichen Entenf\u00e4nger gab? 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