{"id":101,"date":"2011-06-13T17:11:42","date_gmt":"2011-06-13T15:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?p=101"},"modified":"2017-05-08T12:03:50","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:50","slug":"familienwanderwochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=101","title":{"rendered":"Familienwanderwochenende im Murgtal"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">10. bis 13. Juni 2011<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vier herrliche Wandertage erlebte die &#8222;Abteilung Familienwandern&#8220; des Schwarzwaldvereins Sasbach im Verlauf der Pfingstferien: unter der F\u00fchrung des Vorsitzenden Albert Bohnert war das obere Murgtal die kurzfristige Heimat f\u00fcr \u00fcber zwei Dutzend Buben und M\u00e4dchen und deren Eltern. Dass sich unter den Teilnehmern auch zwei &#8222;neue&#8220; Familien befanden, war aus Sicht der Vereinsf\u00fchrung besonders erfreulich, ebenso auch die Tatsache, da\u00df unter den Kindern und Erwachsenen gute Harmonie herrschte. Dies war schon am Tag der Anreise in eines der Selbstversorgerh\u00e4user zu sp\u00fcren, als man sich im Rahmen eines geselligen Abends in froher Runde traf und im Verlauf diverser Spiele n\u00e4her kennen lernte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viel versprechend begann anderntags schon der erste abwechslungsreiche Wandertag, der bei Gausbach seinen Ausgangspunkt hatte: Albert Bohnert f\u00fchrte die Buben und M\u00e4dchen -das j\u00fcngste Kind noch im Babyalter- und deren Eltern zum dortigen Sagenweg, an dessen Errichtung auch einige K\u00fcnstler aus der Region beteiligt waren. Gefallen fand die bunt gemischte Familiengruppe an den Hinweistafeln, auf denen diese Sagen -darunter auch die Sage vom &#8222;Hexenbesen&#8220; oder vom &#8222;feurigen Teufelchen&#8220;-\u00a0dokumentiert sind und die von jeweils einem der Kinder wiedergegeben wurden. \u00dcber die Gausbacher Ringbergwiesen im romantisch anmutenden Kauersbachtal lie\u00df man sich auf &#8222;halber Strecke&#8220; auch das mitgef\u00fchrte Vesper w\u00e4hrend der Mittagsrast schmecken, ehe der zweite Teil des gerne besuchten Sagenweges\u00a0 angegangen wurde. Dass man schlie\u00dflich beim pr\u00e4chtigen Wasserspielplatz bei Forbach ankam, freute vor allem die Kinder, die sich in dieser lobenswerten Anlage rund um das \u00fcberdimensionale Fabeltier und an den zahlreichen Spielger\u00e4ten ausgiebig austoben konnten. Damit nicht genug, wurde am sp\u00e4teren Nachmittag aus den Reihen der jungen und \u00e4lteren Teilnehmer auch noch der Wunsch nach einer Bachbettwanderung in der Murg laut, dessen\u00a0 Realisierung\u00a0\u00a0Vereinschef Albert Bohnert auch gerne noch nachkam.\u00a0Dass dabei das ein oder andere Beinkleid nass wurde, geh\u00f6rte zur Flusswanderung dazu und wurde lustig aufgenommen.\u00a0 Nach dem gemeinsamen Spaghettiessen am Abend klang dieser abwechslungsreiche Wandertag mit einigen Spielen in der buntgemischten Gruppe aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die weithin bekannten Ziegenweiden im nahegelegenen Bermersbach zog anderntags die Sasbacher Familienwandergruppe an: beim Feuerwehrplatz in Forbach ging es hinein in diesen ganz besonderen Erlebnispfad. \u00dcber hundert der &#8222;vierbeinigen Landschaftspfleger&#8220; sorgen daf\u00fcr, da\u00df die Kulturlandschaft in den kleinen Seitent\u00e4lern zu beiden Seiten der Murg erhalten und vor einer Verbuschung verschont bleibt. Auch hier konnten\u00a0 die jungen Wanderer mit ihren Eltern den zahlreichen Informationstafeln viele Hinweise \u00fcber &#8222;Landschaft, Land und Leute&#8220; entnehmen. Immer wieder bestand auch die Gelegenheit, die zutraulichen Tiere zu streicheln. Der R\u00fcckweg f\u00fchrte &#8222;Gro\u00df und Klein&#8220; \u00fcber einen herrlichen Panoramaweg, vorbei am viel besuchten &#8222;Eulenfelsen&#8220; wieder zum Ausgangspunkt zur\u00fcck. Auch den Besuch des Bermersbacher Heimatmuseums lie\u00df sich die Familienwandergruppe nicht nehmen, bestand doch hier eine zus\u00e4tzliche Gelegenheit, sich \u00fcber das Leben der Menschen im Murgtal \u00fcber Generationen hinweg zu informieren. Zudem lud der Spielplatz neben der Museumsanlage die Buben und M\u00e4dchen zum Verweilen ein. Nach dem abendlichen Pizza-Essen klang dieser Wandertag rund ums Lagerfeuer mit Gitarrenmusik aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Attraktion der Region stand auf dem Wanderplan des n\u00e4chsten Tages: der &#8222;Gl\u00fccksweg&#8220; bei Bermersbach &#8211; auch dieser ein Erlebnispfad der besonderen Art, der durch eines der Heuh\u00fcttent\u00e4ler f\u00fchrt. Man vermeinte es zu sp\u00fcren, wie man den Begriff des Wortes &#8222;Gl\u00fcck&#8220; definieren k\u00f6nne; die Figuren am Wegesrand jedenfalls schienen ihr Gl\u00fcck f\u00f6rmlich auszustrahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Gl\u00fcck im Bund schien die Familienwandergruppe im Albert Bohnert auch zu sein: die Pfarrgemeinde Bermersbach stand gerade im Zeichen ihres Kirchenpatroziniums, das ganze Dorf war geschm\u00fcckt mit Blumenteppichen und Alt\u00e4ren. Die vielf\u00e4ltigen\u00a0bunten Bilder des &#8222;Dorfes am Himmel&#8220;, zugleich ein Paradebeispiel des religi\u00f6sen Lebens und des Erhalts von alten Traditionen im Murgtal, gerieten zum ganz besonderen Ereignis und hinterlie\u00dfen bei der Wandergruppe tiefe Eindr\u00fccke.\u00a0 Diese wurden noch verst\u00e4rkt durch das anschlie\u00dfende Betrachten der Giersteine: diese denkmalgesch\u00fctzte Besonderheit im Oberrheingebiet lie\u00dfen aus den Buben und M\u00e4dchen kleine &#8222;Klettermaxen&#8220; werden. Organisator Albert Bohnert, wie immer tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt von Gattin Martina, zollte vor der R\u00fcckfahrt vor allem den Buben und M\u00e4dchen seine Anerkennung f\u00fcr das &#8222;tapfere Mitwandern&#8220; &#8211; umgehend erfuhr der Vereinschef auch aus den Reihen seiner Begleiter den Dank f\u00fcr die Vorbereitung und Durchf\u00fchrung unvergesslicher Wandertage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10. bis 13. 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