{"id":10430,"date":"2016-04-16T12:52:01","date_gmt":"2016-04-16T10:52:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=10430"},"modified":"2017-05-08T12:03:32","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:32","slug":"frauenpowerwanderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=10430","title":{"rendered":"Frauenpower"},"content":{"rendered":"<p><strong>16.\/17. April 2016&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Abfahrt um 7:45 Uhr in Sasbach \u00fcber Karlsruhe, Landau nach Hauenstein in der Pfalz.<\/p>\n<p>Die Tr\u00e4nen unserer M\u00e4nner haben uns bis auf den dortigen Parkplatz beim Penny Markt begleitet. Ein heftiger Regenguss behinderte unseren sofortigen Einstieg in den Schusterpfad. Nein nicht in die Hauensteiner \u201e Schuhmeile\u201c f\u00fchrte uns Helmut, sondern auf den Hauensteiner Schusterpfad begab sich unser Frauen(ver)f\u00fchrer mit seinen 20 Frauen.<\/p>\n<p>Der Einstieg in den Schusterpfad zum ersten Felsen und Aussichtspunkt, dem Nedingfelsen begann mit einem steilen Anstieg. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es wieder bergab, vorbei am Karmelkloster durch eine idyllische Wiesenlandschaft. Durch duftende Kiefernw\u00e4lder geht es auf und ab zum m\u00e4chtigen Kreuzelfelsen, wo unsere M\u00fche mit einem tollen Weitblick belohnt wird.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Rast geht es stetig bergauf zum H\u00fchnerstein. Wie ein riesiger Pilz steht der m\u00e4chtige Koloss auf dem Bergkamm. Wer will darf, \u00fcber eine Metallleiter, die Aussichtsplattform besteigen, wo uns ein atemberaubendes Panorama erwartet.<\/p>\n<p>Zur verdienten Mittagspause kehren wir in der Dicken Eiche ein, einem Wanderheim des Pf\u00e4lzerwaldvereins. So geht es frisch gest\u00e4rkt und ausgeruht an die letzten Kilometer einer erlebnisreichen Wanderung. Mitten im Wald \u00fcberrascht uns der Anblick einer malerischen Wallfahrtskirche, das Winterkirchl. Die herunterh\u00e4ngenden Glockenseile laden zum Glocken l\u00e4uten ein.<\/p>\n<p>Am Trifelsblick mu\u00dften wir&nbsp; unsere Sonnenbrillen aufsetzen, so geblendet wurden wir von der Sonne und der herrlichen Aussicht auf die Pf\u00e4lzer Berge und T\u00e4ler. So manche Sch\u00e4tze wurden hier &nbsp;ausgepackt, bevor es zur\u00fcck nach Hauenstein, zu den Autos ging.<\/p>\n<p>Alle fanden schlie\u00dflich, manche auf Umwegen, die Ortschaft Ludwigswinkel mit unserem Hotel \u201cR\u00f6sselsquelle\u201c. Es schien uns als liege sie im&nbsp; letzten Winkel der Pfalz. Aber ein herrliches &nbsp;Fr\u00fchlingserwachen begleitete uns dorthin. Bl\u00fchende B\u00e4ume und Str\u00e4ucher, frisches, saftiges Gr\u00fcn, Schl\u00fcsselblumen auf Wiesen und H\u00e4ngen. Im Hotel gab es manche H\u00fcrde zu meistern, z. B. Belegung der Zimmer, defektes Dachfenster, kein Sichtschutz an den Nasszellen. Aber treppauf, treppab fand dann jeder sein Pl\u00e4tzchen.<\/p>\n<p>Nach einem guten Abendessen mit fettfreien Schnitzel bekam unser Helmut nat\u00fcrlich einen kleinen Obolus f\u00fcr seine M\u00fche mit uns. Marinna hatte sich redlich bem\u00fcht ihm \u201eNichts\u201c zu kaufen, was jedoch daran scheiterte, in einem Laden nach \u201eNichts\u201c zu suchen und an der Kasse dieses \u201eNichts\u201c zu bezahlen. Nach einem aussichtsreichen und sch\u00f6nen Tag war es auch irgendwann Zeit f\u00fcr die &nbsp;Nachtruhe, f\u00fcr die Einen fr\u00fcher, f\u00fcr Andere sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frauenpower 2. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir nach Dahn zu unserer 2.ten Wanderung. Unterwegs dorthin wurden &nbsp;2 Hosen vermisst, welche ordentlich auf dem &nbsp;&nbsp;Hosenb\u00fcgel im Hotel im Schrank aufgeh\u00e4ngt wurden, morgens aber nicht mehr den Weg in den Koffer fanden. W\u00e4hrend der Wanderung hat sich in einer Hosentasche auch noch ein &nbsp;mitgenommener Hotelschl\u00fcssel gefunden. Dank der Deutschen Post wird alles wieder seinen Platz finden. Ich denke Dessous sind keine liegengeblieben zumindest habe ich nichts davon geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Aber nun auf zum Dahner Felsenpfad. F\u00fcr einen guten Blick auf die Landschaft muss wie immer erstmal ein Anstieg gemeistert werden. Vorbei an einem Ehrenfriedhof erreichen wir die Kapelle St. &nbsp;&nbsp;Michael. Dort zeigt sich das Felsmassiv Hochstein, unser n\u00e4chstes Ziel. Vom Gipfel des Hochsteins er\u00f6ffnet sich ein herrlicher Panoramablick \u00fcber Dahn und die umliegende Landschaft. Einige Meter &nbsp;&nbsp;m\u00fcssen wir zur\u00fcck, um auf dem Rundwanderweg mit der Markierung der gr\u00fcnen Tanne zu der Burgengruppe \u201eAltdahn-Grafendahn-Tanstein zu gelangen. \u00dcber Treppen lassen sich zahlreiche Ecken der m\u00e4chtigen Ruinenanlage erkunden. Nach der Besichtigung f\u00fchrt unser Weg bergab nach Erfweiler zum Mittagessen. Trotz Vorbestellung kam es zu einer zeitlichen Verz\u00f6gerung, so dass wir mit Versp\u00e4tung losmarschierten. Mit vollen B\u00e4uchen ging es erst wieder aufw\u00e4rts, sodass wir oben&nbsp; angekommen, erst mal eine Pause brauchten, um etwas f\u00fcr unsere Verdauung zu tun. \u2013Pr\u00f6sterchen-<\/p>\n<p>Auf dieser H\u00f6he geht es ein St\u00fcck an der Stra\u00dfe entlang, nach einer kleinen Lichtung f\u00fchrt unser Weg bergauf zum R\u00f6merfelsen, vorbei am W\u00f6lmersberg und am Hochberg. Am R\u00f6merfelsen lies uns Helmut erstmal im Regen stehen. Er brauchte wohl eine kleine Erholungspause von uns.<\/p>\n<p>Die Wege durch diese einzigartige Bergwelt mit ihren bizarren Felsformationen sind meistens samtweich und eine Erholung f\u00fcr die F\u00fc\u00dfe. Der Duft des Waldes nach Holz und feuchtem Moos f\u00fcr die Lungen und auch die Augen kommen nicht zu kurz beim Schauen und Staunen.<\/p>\n<p>Nach dem einzigen Regenguss an diesem Tag wandern wir weiter zum Lachberg. \u00dcber Serpentinen erklimmen wir den felsigen Grat. Des \u00d6fteren kreuzen wir hier den Elwetritsche Pfad, auch an der Einflugschneise der Elwetritsche kommen wir vorbei. Dort \u00f6ffnet sich nochmal ein grandioser Blick auf die Burgengruppe. Durch die Wetterlage von sonnigen und leicht regnerischen Abschnitten entsteht eine mystische Stimmung in den W\u00e4ldern, welche zum Denken und Dichten anregt. Manche Sage ist bestimmt an solchen Tagen entstanden.<\/p>\n<p>Aber unser Weg ist noch nicht zu Ende. Er f\u00fchrt uns nach dem Lachberg bergab und sp\u00e4ter wieder bergauf zum Vogelberg. Auf dessen Bergr\u00fccken&nbsp; mit mehreren sch\u00f6nen Aussichten kommen wir an eine Wegegabelung. Wir wollen zum Jungfernsprung. \u00dcber eine Treppe und einem abgesicherten Hangweg gelangen wir zur Felsenkanzel mit einem Kreuz. Unter uns liegt Dahn, da m\u00fcssen wir hin.<\/p>\n<p>Aber, oh je, erst einmal herrscht Zeckenalarm. Da Frauen auf einer Wanderung bestens ausger\u00fcstet sind, zauberte eine der M\u00e4dels eine Zeckenklemme aus ihrem Rucksack und das Tierchen war ruck zuck entfernt.&nbsp; Jetzt ein St\u00fcck zur\u00fcckgehen, bis zur Wegegabelung, von hier geht es dann abw\u00e4rts nach Dahn. Unten angekommen, \u00fcberqueren wir zun\u00e4chst die Bundesstra\u00dfe und laufen am Bahndamm entlang&nbsp; zum Haus des Gastes. Dort sind unsere Autos geparkt. Nun hei\u00dft es Abschied nehmen und allen eine gute Heimfahrt zu w\u00fcnschen. Wir freuen uns schon auf die&nbsp; Frauenpowerwanderung im n\u00e4chsten Jahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Irmgard Ott<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16.\/17. 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