{"id":112,"date":"2011-04-10T20:29:40","date_gmt":"2011-04-10T18:29:40","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?p=112"},"modified":"2017-05-08T12:03:32","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:32","slug":"frauenpower","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=112","title":{"rendered":"Frauenpower"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">9. bis 10. April 2011<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon immer seit der Gr\u00fcndung im Jahr 1976 startete der Schwarzwaldverein Sasbach im Fr\u00fchjahr recht schwungvoll in das jeweilige Wanderjahr. Nun kam im \u201ehalbrunden\u201c Jubil\u00e4umsjahr eine\u00a0 Novit\u00e4t hinzu: erstmals wurde eine reine Frauenwanderung durchgef\u00fchrt. Nicht der Gedanke um die Aufbesserung der Frauenquote in f\u00fchrenden Positionen war hierzu ausschlaggebend, viel eher wurde diese zweit\u00e4gige \u201eFrauen-Power-Bewegung\u201c im vergangenen Jahr geboren. Und zwar, als eine gro\u00dfe Gruppe des Schwarzwaldbvereins einen Tag lang im Markgr\u00e4flerland unterwegs war, dabei auch eine Weinguts- und Kellereibesichtigung vornahm und letztendlich gem\u00fctlich bei einer Weinprobe beisammensa\u00df. Der Vorschlag, in naher Zukunft einmal eine reine Frauenwanderung durchzuf\u00fchren, wurde in jener fr\u00f6hlichen Runde gemacht und von Wanderwart Helmut Hauser auch umgehend in den Wanderplan des Jahres 2011 aufgenommen. Helmut Hauser bildete dann auch die Ausnahme: der zertifizierte Wanderf\u00fchrer arbeitete die Wandertour aus und ging den knapp zwei Dutzend Teilnehmerinnen in seiner gewohnt souver\u00e4nen und umsichtigen Art voraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da\u00df es ein fr\u00f6hliches Unterfangen im Frauenkreis werden w\u00fcrde, zeichnete sich bereits auf der Hinfahrt ab: schon im Bahnabteil stie\u00df man mit Sekt gemeinsam auf ein gutes Gelingen an. \u201eEndstation\u201c f\u00fcr die Frauenwanderriege war in Wolfach:\u00a0 nachdem im Hotel die Zimmer bezogen waren, ging es \u201eauf Schusters Rappen&#8220; weiter. Das strahlende Fr\u00fchlingswetter trug seinen Teil dazu bei, da\u00df die beiden Wandertage vollauf gelangen. Erstes Wanderziel war der Wolfacher Stadtteil Kirnbach, der zu allen Jahreszeiten ein Besuch wert ist. Die ber\u00fchmte \u201eKirnbacher Tracht\u201c mit dem roten, aber auch etwas selteneren schwarzen Bollenhut ist nach au\u00dfen sicherlich das Synonym f\u00fcr den Schwarzwald, den Wanderern beeindrucken in diesem Seitental von Wolf und Kinzig viel eher die pr\u00e4chtigen Bauernh\u00f6fe in den Tal- und Berglagen. Der leicht gewundene Talweg f\u00fchrte mitten hinein in den durch Streusiedlungen gepr\u00e4gten Ortskern. Nach ausgiebiger Einkehr zur Mittagszeit f\u00fchrte der Weiterweg ins Obertal des ehemals w\u00fcrttembergischen Dorfes, vorbei am riesigen S\u00e4gerhof bis zum malerischen Gewann \u201eTeufelsk\u00fcche\u201c. Weiter ging es auf idyllischen Pfade hinauf zum Berghansenhof und \u00fcber den \u201eBrechsattel\u201c zum \u201eHorbenhof\u201c, von dessen Anh\u00f6he die Wanderriege den Rundblick \u00fcber die T\u00e4ler und H\u00f6hen des mittleren Schwarzwaldes geno\u00df. Der R\u00fcckweg in die Kernstadt\u00a0 f\u00fchrte \u00fcber ein Teilst\u00fcck des Kinzigt\u00e4ler Jokobusweges, wobei man es sich nicht nehmen lie\u00df, in der dortigen barocken \u201eJakobskapelle\u201c eine stille Einkehr zu halten. Im Hotel angekommen, rundete\u00a0 ein wirklich feines Abendessen\u00a0 den ersten Wandertag ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach ausgiebigem Fr\u00fchst\u00fcck war die Fl\u00f6sser- und Fachwerkstadt Schiltach der Ausgangspunkt f\u00fcr den nachfolgenden Wandertag. Hinauf ging es aus dem historischen Stadtkern zum Elmisberg mit seinen imposanten Bauernh\u00f6fen, vorbei am \u201eWaldweber\u201c bis zum mitten im Wald gelegenen sagenumwobenen Teufelsstein, den auch der Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob in seinen Erz\u00e4hlungen \u00fcber die \u201eWaldleute\u201c verewigte. Wanderf\u00fchrer Helmut Hauser lie\u00df es sich nicht nehmen, seinen Begleiterinnen viele Informationen aus dem Leben des Geistlichen, der ja mit dem damaligen Sasbacher Pfarrer Franz Xaver Lender befreundet war, zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N\u00e4chstes Wanderziel war das kleine Bergdorf St. Roman, ruhig in der H\u00f6henlandschaft des Kinzigtales gelegen. Nach einem kurzen Besuch des dortigen Wallfahrtskirchleins\u00a0 stand wenig sp\u00e4ter die Mittagsrast in einer nahegelegenen Vesperstube an, ehe man den wohl sch\u00f6nsten der Wolfacher Stadtteile wieder verlie\u00df. \u00dcber ein Teilst\u00fcck des \u00fcber 130 Kilometer langen \u201eKinzigt\u00e4ler Jakobusweges\u201c bog die muntere Gruppe schlie\u00dflich ins Ippicher Tal ab, in Wolfach endete die abwechslreiche Wanderetappe. Nur lobende Worte erntete Wanderf\u00fchrer\u00a0 Helmut Hauser f\u00fcr die Durchf\u00fchrung dieser Premiere, die man nicht h\u00e4tte besser organisieren k\u00f6nnen. Das fand auch Martina Bohnert, die Gattin des Vereinsvorsitzenden Albert Bohnert, die sich durchaus vorstellen konnte, da\u00df diese \u201eFrauen-Bewegung\u201c im Schwarzwaldverein Sasbach einen festen Platz im Wanderplan finden k\u00f6nne. Zun\u00e4chst einmal war man sich in der gut gelaunten Wandergruppe einig, da\u00df es auch im kommenden Jahr wieder eine sogenannte \u201eFrauenpowerwanderung\u201c geben solle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. bis 10. April 2011 Schon immer seit der Gr\u00fcndung im Jahr 1976 startete der Schwarzwaldverein Sasbach im Fr\u00fchjahr recht schwungvoll in das jeweilige Wanderjahr. Nun kam im \u201ehalbrunden\u201c Jubil\u00e4umsjahr eine\u00a0 Novit\u00e4t hinzu: erstmals wurde eine reine Frauenwanderung durchgef\u00fchrt. 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