{"id":11968,"date":"2018-03-22T08:31:33","date_gmt":"2018-03-22T07:31:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=11968"},"modified":"2018-03-27T15:31:59","modified_gmt":"2018-03-27T13:31:59","slug":"frauenpower-die-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=11968","title":{"rendered":"Frauenpower die 8."},"content":{"rendered":"<p><strong>17. M\u00e4rz: Biberach-Gengenbach \u201cT\u00e4lerpfad\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Trotz schlechter Wettervorhersage trafen sich am Samstagmorgen um 7.15 Uhr 23 Powerfrauen mit Wander(ver)f\u00fchrer Helmut Hauser am Bahnhof in Achern. P\u00fcnktlich um 7.39 Uhr startete die Fahrt mit der Schwarzwaldbahn in Richtung Konstanz. In Hausach stiegen wir in die Bahn der SWEG nach Freudenstadt um und waren schnell in Wolfach. Nachdem wir im Hotel Hecht unsere Koffer deponiert hatten, wartete schon die erste \u00dcberraschung auf uns. Der Wirt spendierte uns Sekt bzw. Johannisbeerschorle. Dabei durften wir W\u00fcnsche f\u00fcrs Abendmen\u00fc \u00e4u\u00dfern.<br \/>\nGegen 9 Uhr fuhren wir mit dem Zug zur\u00fcck nach Biberach, wo unsere <strong>14 km <\/strong>lange Wanderung auf dem T\u00e4lerpfad startete. Warm, im Zwiebellook angezogen, trotzten wir dem kalten Wind und freuten uns, dass der vom Wetterbericht angesagte Regen nicht eintraf. Vorsorglich hatten einige den Knirps im Rucksack dabei.<br \/>\nBald f\u00fchrte uns der Weg in den Wald. Hier war es richtig angenehm windstill, so dass wir beim ersten Anstieg schon fast ins Schwitzen kamen. Helmut hielt sich oft in der Mitte oder am Ende der Gruppe auf, d.h. die Frauen konnten das Tempo bestimmen. Sie bestimmten auch die erste Lik\u00f6rpause, denn pl\u00f6tzlich zog Andrea eine Flasche aus ihrem Rucksack, deren Inhalt farblich eher auf Weichsp\u00fclmittel schlie\u00dfen lie\u00df. Als sie aber begann, die kleinen Gl\u00e4schen mit der gr\u00fcnlich-milchigen Fl\u00fcssigkeit zu f\u00fcllen, ahnten wir, dass es gleich etwas Gutes f\u00fcr unseren Gaumen geben wird. Das \u201eFroschpippi\u201c (Waldmeisterlik\u00f6r) schmeckte hervorragend. Dazu gab es \u201egr\u00fcne Fruchtgummifr\u00f6sche\u201c. Viele Frauen verteilten andere Leckereien wie Salzstangen, Kr\u00e4cker, Pistazien usw.<br \/>\nDer aussichtsreiche Wanderpfad im vorderen Kinzigtal, der durch die 5 Ortsteile von Schwaibach f\u00fchrt, bot uns herrliche Ausblicke auf die Ortschaften von Biberach bis Gengenbach. Auch Wolfgang Sch\u00e4ubles Heimattdorf war dabei.<br \/>\nNeben dem schmalen Wanderpfad bekamen wir pl\u00f6tzlich auch die \u00dcberreste eines gerissenen Tieres zu sehen. Man konnte ein St\u00fcck Fell erkennen und ein Teil eines Laufes, der auf ein Reh schlie\u00dfen lie\u00df. Ob da schon ein Wolf am Werk war?<br \/>\nDie n\u00e4chste Lik\u00f6rpause gab es an der Paulischanze, einem herrlichen Aussichtspunkt und Rastplatz mit Wetterschutzh\u00fctte. Hier war es Irmgard, die uns mit Eierlik\u00f6r verw\u00f6hnte. Da der Wind an diesem ausgesetzten Punkt kr\u00e4ftig blies, hielten wir uns nicht lange auf. Bald erreichten wir den Lederbachbrunnen wo,- man glaubt es kaum-, Helmut mit einem feinen Sauerkirschlik\u00f6r aufwartete. Nach so viel Alkoholischem wurde es Zeit, dass wir in Dantersbach zu \u201eM\u00fcllers M\u00fchle\u201c kamen, wo wir uns mit reichhaltigem Vesper oder einer Fl\u00e4dlesuppe st\u00e4rkten. Die M\u00fchle ist nicht nur von au\u00dfen, sondern auch von innen ein wahres Kleinod und sehr liebevoll dekoriert. Einige meinten, das k\u00f6nne nur der Frauenversteher Helmut ausgesucht haben. Helmut, vielen Dank!!!<br \/>\nWeiter f\u00fchrte uns der Weg durchs Schwaibachtal und schon bald sahen wir die markanten T\u00fcrme der Gengenbacher Altstadt. Nach 6 \u00bd Stunden, <strong>14 km und ca. 400 hm <\/strong>erreichten wir punktgenau 3 Min vor Abfahrt des Zuges nach Wolfach den Bahnhof in Gengenbach. Um 16.45 Uhr waren wir im Hotel und hatten gen\u00fcgend Zeit zum Duschen und Ausruhen, bevor wir uns am k\u00f6stlichen 3 Gang Men\u00fc laben konnten.<br \/>\nHelmut hatte seine Enkelin Selina als \u201eAufpasserin\u201c mitgebracht, und just in dem Moment, als sie zu einer Zigarettenpause drau\u00dfen war, nutzte er die Gelegenheit, um schwungvoll auf Heikes \u201eScho\u00df\u201c zu landen.<br \/>\nNach dem Essen trug Marina das auf Helmut abge\u00e4nderte Wanderf\u00fchrergedicht vor und \u00fcberreichte ihm als Dankesch\u00f6n einen Massagegutschein und ein rosa Einhorn aus Porzellan, das mit etwas \u201eBiergeld\u201c gef\u00fcllt war. Als wir uns m\u00fcde in unsere Zimmer zur\u00fcckzogen, begann es schon leicht zu schneien.<\/p>\n<p><strong>18. M\u00e4rz: rund um Oberwolfach \u201eGuck a\u00b4mol Wegle\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Beim Blick aus dem Fenster wurden wir an diesem Morgen von einer 2-3 cm dicken Schneedecke \u00fcberrascht. Nach dem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir mit dem Bus nach Oberwolfach-Kirche. Um 9.50 Uhr starteten wir auf dem \u201eGuck a\u00b4mol Wegle\u201c auf schneebedeckten meist schmalen Pfaden mit zahlreichen sch\u00f6nen Ausblicken die Rundtour. Auf und ab f\u00fchrte der Pfad durch sch\u00f6ne W\u00e4lder und immer wieder sah man auf Oberwolfach im winterlichen Kleid. Man musste gut aufpassen, dass man auf dem manchmal glitschigen Untergrund nicht ausrutsche. Trotzdem erwischte es Gaby, die an einem Holztritt ausglitt und in den Schnee fiel. Schnell war unser allzeit hilfsbereiter Wanderf\u00fchrer zu Stelle und half ihr wieder auf die Beine. Am Serrebrunnen nutzte Claudia die kurze Verschnaufpause, um ihren Eierlik\u00f6r im Waffelbecher zu verteilen. Auch zahlreiche S\u00fc\u00dfigkeiten wurden von veschiedenen Teilnehmerinnen immer mal wieder angeboten. Ob der Serregeist, der von der gegen\u00fcberliegenden Felswand schaute, auch ein Becherchen wollte? Um 12.30 Uhr erreichten wir den Oberwolfacher Ortsteil Walke, wo uns im Gasthaus \u201eHirschen\u201c ein leckeres Mittagessen erwartete.<br \/>\nGut gest\u00e4rkt wanderten wir um 14.00 Uhr auf der andern Talseite wieder Richtung Oberwolfach. Immer wieder ging es bergauf und bergab, der Weg wurde tiefer und schmutziger und es war gut, dass unser Guide Helmut das St\u00f6hnen und Fluchen, das man ab und zu vernehmen konnte, nicht mitbekam. Ein letzter Anstieg zur Schl\u00f6ssle-Ruine wurde von einem tollen Ausblick nach Oberwolfach und Wolfach belohnt. Unten im Tal konnte man unsere 3 Wanderinnen erkennen, die den ebenen Weg zur\u00fcck zum Hotel w\u00e4hlten. Nach <strong>16 km, 400 hm und 7.15 Std<\/strong> kamen alle wohlbehalten wieder in Wolfach an. Schnell holten wir unser Gep\u00e4ck im Hotel und erreichten punktgenau den Bahnhof in Wolfach, von wo wir mit einem Umstieg in Hausach nach Achern zur\u00fcckfuhren.<br \/>\nM\u00fcde und stolz auf unsere Leistungen verabschiedeten wir uns um 18.15 Uhr schon in der Vorfreude aufs n\u00e4chste Jahr. Lieber Helmut, nochmals vielen Dank f\u00fcr die perfekte Organisation und deine positive Ausstrahlung.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Brigitte Maier<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">17. M\u00e4rz: Biberach-Gengenbach \u201cT\u00e4lerpfad\u201c Trotz schlechter Wettervorhersage trafen sich am Samstagmorgen um 7.15 Uhr 23 Powerfrauen mit Wander(ver)f\u00fchrer Helmut Hauser am Bahnhof in Achern. 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