{"id":12050,"date":"2018-08-13T18:54:09","date_gmt":"2018-08-13T16:54:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12050"},"modified":"2018-10-03T19:44:16","modified_gmt":"2018-10-03T17:44:16","slug":"ab-in-den-sueden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12050","title":{"rendered":"Ab in den S\u00fcden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Am 12. Juli war es wieder soweit: die viert\u00e4gige Wanderfahrt von Helmut und Richard stand auf dem Programm. Fr\u00fchmorgens um 5.30 Uhr fuhren wir in Richtung Allg\u00e4u, genauer gesagt nach Sonthofen. Im Brauereigasthof Hirsch (unser Standquartier f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage) bestellte Helmut f\u00fcr 9 Uhr Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr alle, so dass wir uns nach der langen Fahrt erst einmal st\u00e4rken konnten. Dies war auch notwendig, denn unsere beiden Wanderf\u00fchrer hatten gleich am ersten Tag eine knackige Wanderung mit fast 1000 H\u00f6henmetern ausgesucht. Ausgangspunkt daf\u00fcr war der Parkplatz in Winkel unterhalb der Starzlachklamm, die ein einzigartiges Naturschauspiel ist. Die Starzlach, die zwischen Gr\u00fcnten und Wertacher Horn entspringt, sucht sich seit Jahrtausenden ihren Weg \u00fcber Felsabst\u00fcrze und zw\u00e4ngt sich durch kesself\u00f6rmige Wasserm\u00fchlen in die Klamm. Nach diesem Abenteuer ging es ans Eingemachte: der Aufstieg zum Gr\u00fcnten (heutiges Gipfelziel) wurde in Angriff genommen. \u00dcber herrliche Wiesen und Weiden mit vielen Rindviechern (Vierbeinigen!!!) erreichten wir die bewirtschaftete Obere Schwandalpe. Nach einer Verschnauf- und Trinkpause mit tollem Alpenpanorama machten wir uns auf den schwei\u00dftreibenden Weiterweg. \u00dcber Wurzelpfade und vielen pr\u00e4chtigen Blumenh\u00e4ngen erreichte die Wandergruppe schlie\u00dflich den Gipfel. Die Gipfelregion des Gr\u00fcnten bestimmen zwei markante Bauwerke: das J\u00e4gerdenkmal (gedenkt der gefallenen Gebirgsj\u00e4ger vom 1. Weltkrieg) und der Sendeturm des Bayrischen Rundfunks. Die tollen Aussichten bis weit ins Alpenvorland entsch\u00e4digten uns f\u00fcr den beschwerlichen Aufstieg in der Mittagssonne. Nach einem kurzen Abstieg war das Gr\u00fcntenhaus unsere n\u00e4chste Station. Dort konnte man sich noch ausgiebig st\u00e4rken bevor wir den steilen R\u00fcckweg auf Schotterwegen antraten.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag gab es zwei verschiedene Wanderungen. Die gr\u00f6\u00dfere Gruppe schwebte mit der Hochgratbahn auf den 1832m hohen Hochgrat. Dem \u201eluftigen Grat\u201c folgend wanderten wir \u00fcber den Kamm der Nagelfluhkette zum Seelekopf. Die Nagelfluhkette ist eine Welt f\u00fcr sich. Sie ist Lebensraum zahlreicher gesch\u00fctzter Tiere und Pflanzen und man konnte sich kaum sattsehen bei den vielen tollen Aussichten in alle Himmelsrichtungen. Trittsicherheit und auch Schwindelfreiheit waren angesagt bei dieser aussichtsreichen Kammwanderung auf tollen Pfaden. Am Gipfelkreuz vom 1663m hohen Seelekopf gab es auch noch einen Gipfelschnaps (spendiert von Andrea). Wanderherz was willst du mehr\u2026 Nach einer kurzen Pause f\u00fchrte uns der weitere Weg abw\u00e4rts \u00fcber Grashalden in Richtung Falkenh\u00fctte, unsere heutige Mittagseinkehr. Frisch gest\u00e4rkt starteten wir nach der ausgiebigen Rast wieder, in der Hoffnung dass die n\u00e4chste Alpe nicht weit entfernt ist. Leider war diese geschlossen und die Entt\u00e4uschung war bei allen gro\u00df. Nach einem steilen Abstieg auf steinigem Weg kamen wir wieder an Talstation der Hochgratbahn an.<br \/>\nDie Zweite, nicht ganz so trittsichere und schwindelfreie Wandergruppe, wanderte ebenfalls in der N\u00e4he der Talstation der Hochgratbahn los. Der Premiumwanderweg \u201eWildes Wasser\u201c war das Ziel dieser \u201eSpezialabteilung\u201c Zuerst ging es \u00fcber aussichtsreiche Weiden dem Naturerlebnisplatz Buchenegger Wasserf\u00e4lle im Naturwaldreservat Achrain entgegen. Die Buchenegger Wasserf\u00e4lle geh\u00f6ren zu den gro\u00dfen Naturschauspielen des Allg\u00e4us. \u00dcber zwei naheliegende Felsstufen st\u00fcrzen die Wassermassen der Wei\u00dfach in die Tiefe. Der gut zug\u00e4ngliche untere Wasserfall ist 18 m hoch. Ein Sprung in den darunter liegenden Gumpen, das sogenannte Gumpenjucken, geh\u00f6rt seit jeher zu den Mutproben mancher Jugendlicher. Nach dem Ausstieg aus der Schlucht ging es zur Sennalpe B\u00e4renschwand, wo Mittagspause gehalten wurde. Der anschlie\u00dfende schwei\u00dftreibende Aufstieg zum H\u00fcndlekopf wurde mit einem grandiosen Rundumblick vom Gipfelkreuz in die Allg\u00e4uer Bergwelt belohnt. \u00dcber artenreiche Blumenwiesen und Almweiden erreichten wir schlie\u00dflich die Alpe Sonnhalde, wo wir uns im idyllischen und schattigen Biergarten noch mit einem Radler etc. st\u00e4rkten. Das letzte Teilst\u00fcck der Wanderung f\u00fchrte \u00fcber einen Almweg und sp\u00e4ter durch schattigen Wald zur\u00fcck zur Talstation der Hochgratbahn, wo wir uns mit der anderen \u201egro\u00dfen\u201c Wandergruppe wieder zur gemeinsamen R\u00fcckfahrt nach Sonthofen trafen.<br \/>\nAm dritten Tag fuhren wir mit der Bahn von Immenstadt nach Oberstaufen. Nach dem wir den Ortskern hinter uns hatten ging es gleich \u00fcber Wiesenh\u00e4nge steil bergauf zur Kalzhofener H\u00f6he. Die aussichtsreiche Wanderung f\u00fchrte uns \u00fcber sch\u00f6ne Bergwiesen und durch kleine Waldst\u00fccke mit tollen naturbelassenen Wurzelpfaden schlie\u00dflich zum Aussichtspunkt Salmaser H\u00f6he. Von hier aus war auch schon der gro\u00dfe Alpsee zu sehen, ein weiterer Wegpunkt dieser 22km langen Wanderung. Nachdem alle die herrliche Aussicht genossen hatten wanderten wir \u00fcber kammartige Wiesenpfade zum n\u00e4chsten Aussichtsplatz \u00fcber dem gro\u00dfen Alpsee. Ein toller Alpseeblick belohnte uns f\u00fcr den kleinen Umweg. Die bewirtschaftete Pfarralpe kam danach bald in Sichtweite und im schattigen Biergarten konnten wir uns f\u00fcr die restliche Wegstrecke st\u00e4rken. Nach dem Abstieg zum gro\u00dfen Alpsee hatten wir sogar noch Zeit um die Bald schon abendliche Seeidylle zu genie\u00dfen bei einem k\u00fchlen Getr\u00e4nk oder einem Eis. Am kleinen Alpsee vorbei erreichten wir dann wieder Immenstadt. F\u00fcr den letzten Tag war eine kleine Panoramawanderung vorgesehen. Von Beilenberg aus unterwegs nach Altst\u00e4dten konnte man immer wieder sch\u00f6ne Aussichten in das Alpenvorland bewundern. In Hinang war noch Mittagspause eingeplant bevor wir zu den Hinanger Wasserf\u00e4llen aufstiegen. Dieser ist einer der sch\u00f6nsten Wasserf\u00e4lle im Allg\u00e4u. Er setzt sich aus mehreren Felsstufen zusammen \u00fcber die der Hinanger Bach insgesamt einen H\u00f6henunterschied von 25m \u00fcberwindet. Unter senkrechten Felsw\u00e4nden f\u00fchrte uns der Wanderweg wieder aus der Schlucht heraus. Das letzte Wegst\u00fcck konnten wir immer wieder das beeindruckende Alpenpanorama bewundern bevor es wieder zur\u00fcck in die Heimat ging.<br \/>\nVier herrliche Tage in einer tollen Landschaft, gutes Hotel, gutes Essen und viel zum Trinken, supersch\u00f6ne Wanderungen (wenn auch ziemlich anstrengend) und eine harmonische Wandergruppe. Nicht zu vergessen das sch\u00f6ne Wetter (haben wir Sch\u00f6n-Wetter-Richard zu verdanken). Vielen Dank an Helmut und Richard die diese Wandertage vorbereitet und durchgef\u00fchrt haben. Wir freuen uns schon auf n\u00e4chstes Jahr, egal wohin.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Marina<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Am 12. Juli war es wieder soweit: die viert\u00e4gige Wanderfahrt von Helmut und Richard stand auf dem Programm. 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