{"id":12076,"date":"2018-10-03T19:48:28","date_gmt":"2018-10-03T17:48:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12076"},"modified":"2018-10-03T19:48:28","modified_gmt":"2018-10-03T17:48:28","slug":"sagenumwobener-glaswaldsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12076","title":{"rendered":"Sagenumwobener Glaswaldsee"},"content":{"rendered":"<p>Am letzten Sonntag im September, bei k\u00fchlen 5 Grad am Kniebis, machten sich 14 Wanderer auf eine 23 km lange Tour zum Glaswaldsee. Wir trafen uns um 8 Uhr am Lenderparkplatz und fuhren in Fahrgemeinschaften zum Besucherzentrum beim Kniebis. Nach meiner Ansprache ging es los. Ein kurzes St\u00fcck der B 28 entlang Richtung Moos. Wir wanderten ein Teilst\u00fcck des Grenzweges entlang und kamen zum Neuen H\u00f6henweg. Mit traumhaften Ausblicken auf die Rheinebene wurden wir belohnt. Das nahm unser Wanderf\u00fchrer R\u00fcdiger zum Anlass ein sch\u00f6nes Gruppenfoto von uns zu machen. Durch die informativen Details von Hubert wussten wir was in der Ferne alles zu sehen war.<br \/>\nN\u00e4chste Station war die Hildah\u00fctte . Da packte ich meinen selbstgemachten Froschpipi aus und f\u00fcr die M\u00e4nner den Blutwurz. Nach dieser St\u00e4rkung liefen wir \u00fcber ausgedehnte W\u00e4lder und naturbelassene Wege. Dabei erkl\u00e4rte uns unser Roland \u00fcber das Pfeiffenputzergras, das am Wegesrand wuchs, auf.<br \/>\nWeiter ging es zum Schnepfenmoos, Heidenstadt und Weiherloch. Hier hatten wir einen ersten Blick auf den tief gelegenen und romantischen See. \u00dcber die See Ebene f\u00fchrt uns ein kleiner Pfad, auch Karwand genannt, hinunter zum Glaswaldsee ( Das BLAUE AUGE).<br \/>\nAn der Staumauer erkl\u00e4rte ich dann, dass der See 11 m tief ist und eine L\u00e4nge von 220 m betr\u00e4gt. Ein Eiszeitgletscher hat diesen Karsee aus Buntsandsteinen herausgehobelt. Er diente einst den Fl\u00f6\u00dfern als Schwellweiher, um mit dem angestauten Wasser die gef\u00e4llten St\u00e4mme ins Tal zu schwemmen. Der Name stammt von einer Glash\u00fctte , die im 17. Jahrhundert mitsamt einem Weiler im Seebachtal stand. Hier wurden Flaschen f\u00fcr den Rippoldsauer Sauerbrunnens hergestellt.<br \/>\nAu\u00dferdem erl\u00e4uterte ich meine Wandergruppe, dass Hunde dieses Wasser vom Karsee nicht trinken, weil es zu eisenhaltig ist. Leider wurde ich eines besseren belehrt, als zwei Hunde ins Wasser gingen und schl\u00fcrften. Vielleicht hatten sie Eisenmangel???<br \/>\nUm 13 Uhr ging es weiter zur Bruderhalde bis zur Gr\u00fcnen Sitzbank (910 m \u00fc.d.M.) . Hier wurde nochmal \u201e nachgetankt\u201c . War das eine Genusswanderung\u2026.?<br \/>\nAls n\u00e4chstes Ziel bestaunten wir das Waldkulturhaus in Bad Rippoldsau. Das seit 2008 zu einem Zentrum f\u00fcr Naturbildung im Mittleren Schwarzwald geworden ist. Eine Dauerausstellung \u00fcber die fr\u00fcher wichtigen Holzgewerke des Schwarzwalds, wie die Holzhauerei, Fl\u00f6\u00dferei und das Holzriesen. In dem Pavillon sind alte Werkzeuge , Flo\u00df-Gestehre , ein Modellriese und vieles andere. Wir ruhten uns nochmals aus , bevor es immer stetig bergw\u00e4rts die Wolf entlang zum Steinbruch und \u00fcber das Stauwehr ging. Aber da wir alle gut drauf waren , trotz der 700 HM, war das kein Problem f\u00fcr uns. Die letzten paar Kilometer marschierten wir auf einem kleinen Wanderpfad weiter zum Eichelbach und am Hotel Waldblick vorbei, wieder direkt zum Besucherzentrum. Unseren Abschluss machten wir in der Kniebish\u00fctte bei leckerem Vesperbrett und Wurstsalat. Wir hatten es uns so verdient\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Andrea H\u00f6fling<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Am letzten Sonntag im September, bei k\u00fchlen 5 Grad am Kniebis, machten sich 14 Wanderer auf eine 23 km lange Tour zum Glaswaldsee. 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