{"id":12127,"date":"2018-12-11T23:18:11","date_gmt":"2018-12-11T22:18:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12127"},"modified":"2018-12-11T23:23:21","modified_gmt":"2018-12-11T22:23:21","slug":"hochtour-montafon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12127","title":{"rendered":"Hochtour Montafon"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Montafon-e1544566858557.jpg\"><\/p>\n<p>Tour vom 19.08.2018 bis 22.08.2018<\/p>\n<p><span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: transparent; color: #333333; cursor: text; font-family: Georgia,'Times New Roman','Bitstream Charter',Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\">Daten: <\/span><br \/>\n<span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: transparent; color: #333333; cursor: text; font-family: Georgia,'Times New Roman','Bitstream Charter',Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\">1. Tag: 14 km, 1200 H\u00f6henmeter <\/span><br \/>\n<span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: transparent; color: #333333; cursor: text; font-family: Georgia,'Times New Roman','Bitstream Charter',Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\">2. Tag: 16 km, 1200 H\u00f6henmeter <\/span><br \/>\n<span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: transparent; color: #333333; cursor: text; font-family: Georgia,'Times New Roman','Bitstream Charter',Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\">3. Tag: 10 km, 900 H\u00f6henmeter <\/span><br \/>\n<span style=\"display: inline !important; float: none; background-color: transparent; color: #333333; cursor: text; font-family: Georgia,'Times New Roman','Bitstream Charter',Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;\">4. Tag: 6 km, 100 H\u00f6henmeter <\/span><\/p>\n<p><strong>1. Tag:<\/strong><br \/>\nP\u00fcnktlich um 5:00 Uhr war Abfahrt zu unserer diesj\u00e4hrigen Hochtour ins Montafon. Ausgangspunkt und Treffpunkt f\u00fcr alle war der Parkplatz der Golmer Bergbahn in Latschau(990m). Wir das waren 10 Bergbegeisterte, 2 Frauen und 8 M\u00e4nner, 6 Dauerteilnehmer, 2 Wiedereinsteiger(Agnes, Dieter) sowie 2 Neueinsteiger (Manuela und J\u00fcrgen). Eine Supertruppe! Dabei war auch der Vorstand des Schwarzwaldvereins unser Albert. Somit stand unser Reiseleiter Franz unter \u201ebesonderer Beobachtung\u201c. Um es vorwegzunehmen, die Tour war wie immer bestens vorbereitet und die Sch\u00f6nwettergarantie war auch gegeben. F\u00fcr den Aufstieg zur Lindauer H\u00fctte w\u00e4hlte Franz nicht die Hauptroute durch das Gauertal. Unser Weg f\u00fchrte vom Parkplatz, am Kraftwerk L\u00fcnersee vorbei, Richtung Bergasthof Grabs(1368m). Auf der Terrasse des Berggasthofs genossen wir bei herrlichem Wetter den Blick ins Tal sowie in die umliegende Bergwelt. Nach einer St\u00e4rkung und kurzen Rast f\u00fchrte unser Weg \u00fcber Wiesen stetig bergauf. Auf einem sch\u00f6nen Steig, zuerst eine Zeitlang durch Wiesen und sp\u00e4ter im Wald z\u00fcgig ansteigend, gelangten wir zur idyllischen Alpila Alpe(1680m). Der Weiterweg \u00fcber den Bilkengrat verlief wundersch\u00f6n, hoch \u00fcber dem Gauertal, und bot fantastische Fernblicke. Auf einem serpentinenreichen Weg gelangten wir anschlie\u00dfend auf dem R\u00e4tikon-H\u00f6henweg Nord zur Lindauer H\u00fctte(1744m). Hier hatten wir 2015 schon einmal \u00fcbernachtet, inzwischen neu renoviert, erwartete uns jetzt ein f\u00fcr H\u00fcttenverh\u00e4ltnisse ungewohnter Luxus.<\/p>\n<p><strong>2. Tag:<\/strong><br \/>\nAusgeschlafen und durch das ausgiebige Fr\u00fchst\u00fcck in der Lindauer H\u00fctte gest\u00e4rkt folgten wir dem Wegweiser Richtung Drusentor. Auf einem schmalen Pfad ging es in baumfreiem Gel\u00e4nde steil aufw\u00e4rts. Die letzten Meter verliefen in Serpentinen \u00fcber Ger\u00f6ll, Schrofen und Blocksteinen; zwischen Sulzfluh und Drusenfluh hindurch erreichten wir mit dem Drusentor(2343m) die EU-Au\u00dfen Grenze und gingen in die Schweiz hin\u00fcber; weiter ging es auf dem R\u00e4tikon H\u00f6henweg S\u00fcd (dieser ist auch als Mountainbike Route ausgezeichnet, doch wir hatten keine Radler angetroffen, warum wohl\u2026??), einem viel begangenem H\u00f6henweg, mit immer wechselnden, wundersch\u00f6nen Blicken ins schweizerische Pr\u00e4ttigau auf der einen Seite, sowie auf der anderen Seite mit Blick auf die grandiosen Kalkfelsen des R\u00e4tikon mit den Drei T\u00fcrmen und der majest\u00e4tischen Drusenfluh-S\u00fcdwand; Talseitig erlebten wir Viehweiden mit Alpenblumen und bergseitig pure Ger\u00f6llw\u00fcsten; am Schweizer Tor vorbei gingen wir Richtung Gamsluggen(2383m); es folgte ein beschwerlicher Aufstieg \u00fcber schottrigem Untergrund und weiter oben \u00fcber Fels; Schwindelfreiheit und Trittsicherheit war hier geboten, da es auch kurze exponierte Stellen gab. Am h\u00f6chsten Punkt angelangt, blickten wir hinunter auf den L\u00fcnersee, der sich von hier oben von seiner sch\u00f6nsten Seite pr\u00e4sentierte. Der L\u00fcnersee ist ein k\u00fcnstlich aufgestauter See zur Energiegewinnung. Nach kurzer Pause mit sensationellem Ausblick f\u00fchrte uns diese Bergtour nach kurzem Abstieg \u00fcber Stein und Ger\u00f6ll zur Totalph\u00fctte (2385m) hin\u00fcber. Das Weizenbier auf der Terrasse vor der H\u00fctte hatten sich alle redlich verdient und genossen dies bei bestem Alpenwetter. Franz hat heute mal wieder alle Reserven aus seiner Truppe herausgeholt; doch mit Manuela(erstmals dabei) hatte er einen guten Griff getan; diese machte im wahrsten Sinne m\u00fcde M\u00e4nner wieder munter; Salbe f\u00fcr Gelenke, Tabletten und Tropfen f\u00fcr Magenprobleme und Durchfall. Am anderen Tag waren sie alle wieder fit. Ein Novum gab es auch: unser Martin, abends eigentlich immer putzmunter, war ab 18:00 Uhr nicht mehr gesehen und auch nicht mehr geh\u00f6rt worden??<br \/>\nZu sp\u00e4ter Stunde, es war eigentlich schon H\u00fcttenruhe angesagt, erz\u00e4hlte die junge H\u00fcttenwirtin Angie einem erlesenen kleinen Kreis von uns ihre Lebensgeschichte; wie sie nach einer Lehre als Rechtsanwaltsgehilfin und nach einer Weltreise aus dem b\u00fcrgerlichen Leben ausgestiegen ist und sich jetzt auf dieser H\u00fctte wohlf\u00fchlt. Bei zwei, drei Runden Tannenwipfelschnaps aus Rotfichten(Spezialit\u00e4t auf der Totalp), pr\u00e4sentiert im Hirschgeweih, verging die Zeit viel zu schnell.<\/p>\n<p><strong>3. Tag:<\/strong><br \/>\nK\u00f6nigswetter auf der K\u00f6nigsetappe, so k\u00f6nnte man diese Etappe \u00fcberschreiben. Von der Totalph\u00fctte (2385m) machten wir uns auf, auf einem kaum erkennbaren Weg aus Ger\u00f6ll und Stein, einer \u00f6den Kalkw\u00fcste, Richtung Schesaplana. Das Gipfelkreuz der Schesaplana war schon von weitem sichtbar, der Weg aufgrund der vielen Bergwanderer nicht zu verfehlen. Der Aufstieg war nicht schwierig, aber sehr schwei\u00dftreibend. Endlich oben angekommen, genossen wir eine fantastische Aussicht. Die Schesaplana ist mit 2965m der h\u00f6chste Gipfel des R\u00e4tikon und wird oftmals als K\u00f6nigin der Berge bezeichnet. Wir standen dieses Jahr somit auf einem 3m h\u00f6heren Gipfel als letztes Jahr (Zugspitze 2962m). Das Ziel unseres Hochtourenleiters Franz hei\u00dft: immer h\u00f6her, immer h\u00f6her\u2026 ob wir wohl n\u00e4chstes Jahr auf dem Mont Blanc stehen\u2026?? Nach ein paar Gipfelbildern und einer kurzen St\u00e4rkung, ging es abw\u00e4rts und nach rechts auf den Schesaplana Sattel, immer an der \u00d6sterreichischSchweizerischen Grenze(Staatsgrenze zwischen dem \u00f6sterreichischen Bundesland Vorarlberg und dem Schweizer Kanton Graub\u00fcnden) entlang. Wir wanderten am Kamm entlang und sahen schon von weitem unser Zwischenziel die Mannheimer H\u00fctte. Der Weg war kaum erkennbar und f\u00fchrte \u00fcber Schotter und wildgeformte Felsformationen abw\u00e4rts zu den Resten des Brandner Gletschers. Er ist nur noch ein kleiner Gletscher, Spalten sind keine erkennbar und das Eis schmilzt dahin; der Klimawandel ist hier deutlich sichtbar. Zwei junge M\u00e4nner nahmen unsere Manuela in die Mitte und geleiteten sie sicher \u00fcber das blanke Eis. Ihre Schuhe waren nur bedingt gletschertauglich!! Noch ein kurzer Anstieg zur Mannheimer H\u00fctte(2679m); ein gutes Mittagessen und eine kleine Ruhepause waren willkommen und hatten wir uns redlich verdient. Der Blick in die umliegende Bergwelt war gigantisch. Eine gewaltige Herausforderung war der folgende Abstieg \u00fcber den Leibersteig(2 \u00bc Stunden). Mehrere hundert H\u00f6henmeter ging es rasant nach unten. Der Weg, an schwierigen Stellen mit Eisen und Ketten gesichert, stellte hohe Anforderungen in Bezug auf Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Einfache Klettereien waren erforderlich und es war \u00e4u\u00dferste Vorsicht geboten, um keinen Steinschlag auszul\u00f6sen und unterhalb gehende Wanderer zu gef\u00e4hrden; daher hatte Franz angeordnet in 2 Gruppen abzusteigen. F\u00fcr Unge\u00fcbte und NichtSchwindelfreie ist dieser Abstieg nicht zu empfehlen. Endlich unten angekommen, waren es nur noch wenige Meter bis zur Oberzalimh\u00fctte(1889m), wo wir \u00fcbernachten. Gut, dass ein deftiges Abendessen und ein Weizen in der Oberzalim wieder f\u00fcr neue Kraft sorgten.<\/p>\n<p><strong>4. Tag:<\/strong><br \/>\nAusgeschlafen und durch das gute Fr\u00fchst\u00fcck gest\u00e4rkt gingen wir den letzten Tag geruhsamer an. Ab der Oberzalimh\u00fctte ging es noch ein kurzes St\u00fcck auf schmalem Weg bergauf, doch anschlie\u00dfend nur noch bergab. Wir verlie\u00dfen nun den alpinen Teil unserer Hochtour und n\u00e4herten uns dem lieblichen Brandner Tal; talw\u00e4rts streiften wir mehrere kleine Almen, die Vegetation wurde immer \u00fcppiger und gr\u00fcner, und im Blick zur\u00fcck sahen wir den Kontrast hierzu, das kahle Gebirgsmassiv der Schesaplana sowie die Ausl\u00e4ufer des Brandner Gletschers. Ein Highlight an diesem Tag war noch die idyllische und liebevoll mit blumengepflegte Alpe Br\u00fcggele; wir machten eine kurze Rast, erfrischten uns mit Radler und genossen den Plausch mit den alten Bauersleuten. Die Zufriedenheit und Gen\u00fcgsamkeit dieser Leute lie\u00df uns nachdenklich werden. \u00dcber den schattigen Glingaweg am Pal\u00fcdbach entlang erreichten wir unser Ziel, die Bushaltestelle in Brand-Innertal. Brand ist ein Sommer- und Wintertourismusort im gleichnamigen Tal am Fu\u00dfe der Schesaplana. Mit Bus und Bahn gelangten wir zur\u00fcck an unseren Ausgangspunkt.<br \/>\nDie Tour war, wie wir es von Franz kennen, perfekt geplant und super vorbereitet. Unter den Augen des Vorstandes leistete er sich keinen \u201eFehltritt\u201c und hat sich somit f\u00fcr h\u00f6here Aufgaben empfohlen. Noch ein Wort zu unserm Neueinsteiger Wolfgang, er war der Truppe immer einige Schritte voraus und hat f\u00fcr Franz den Weg vorerkundet, ein Gipfelst\u00fcrmer mit Super Kondition. Ein besonderer Dank gilt auch der Sekret\u00e4rin unseres Hochtourenleiters, Ellen, die eine Whatsapp-Gruppe erstellte und f\u00fcr eine reibungslose Organisation im Vorfeld sorgte.<br \/>\nDie ganze Gruppe bedankt sich f\u00fcr eine tolle Tour bei, wie konnte es anders sein, herrlichem Hochtourenwetter.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Josef Fischer<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Tour vom 19.08.2018 bis 22.08.2018 Daten: 1. 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