{"id":12222,"date":"2019-04-15T22:01:11","date_gmt":"2019-04-15T20:01:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12222"},"modified":"2019-04-15T22:01:15","modified_gmt":"2019-04-15T20:01:15","slug":"frauenpower-die-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12222","title":{"rendered":"Frauenpower die 9."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>06.\nApril 2019 Paradiestour \u201eAugenblick Runde\u201c Schiltach<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei nebligem Wetter und Temperaturen um Null Grad trafen\nsich am Samstagmorgen um 7.15 Uhr 22 Powerfrauen mit Wander(ver)f\u00fchrer Helmut\nHauser am Bahnhof in Achern. P\u00fcnktlich um 7.39 Uhr fuhren wir mit der\nSchwarzwaldbahn in Richtung Konstanz. Im Zug sollte Helga, die in B\u00fchl\nzusteigen wollte,&nbsp; drei M\u00e4dels unserer\nGruppe mit ihrem Baden-W\u00fcrttemberg Ticket mitnehmen. Wir suchten leider\nvergeblich nach ihr &nbsp;bis sie sich per\nwhats app meldete, dass sie mit dem Auto nachkomme. \u201eOh je, jetzt sind wir\nSchwarzfahrer\u201c, stellten wir \u00e4ngstlich fest. Unsere Rettung war \u2013 wie k\u00f6nnte es\nanders sein \u2013 Helmut. Mit seinem Charme erreichte er beim Schaffner, dass wir\nauch ohne Karten mitfahren durften. Ohne weitere Probleme erreichten wir bald\nHausach. &nbsp;Wir stiegen in die Bahn der\nSWEG nach Freudenstadt um und waren schnell in Wolfach. Nachdem wir im Hotel\nHecht unsere Koffer deponiert hatten, warteten wir auf Sonja und Katja, die mit\ndem Auto anreisten, um am Sonntag&nbsp; Abend\nschneller zuhause zu sein. Immer wieder ging Helmut nach drau\u00dfen, um die beiden\nNeulinge zu empfangen. Wir beschlossen schon ohne sie loszuwandern, als sie in\nletzter Minute eintrafen und wir gerade noch um 9.38 Uhr unseren Zug nach\nSchenkenzell&nbsp; erreichten. Es war immer\nnoch kalt, so dass zwei M\u00e4dels zuvor im gegen\u00fcberliegenden Sportgesch\u00e4ft\nHandschuhe kauften. <\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 9.45&nbsp; Uhr\nstarteten wir unsere ca. <strong>16 km<\/strong> lange\nund Wanderung mit ca. <strong>500 H\u00f6henmeter <\/strong>auf\nder Paradiestour \u201eAugenblick-Runde\u201c in Richtung Schiltach. Obwohl die Sonne\nschien, war es noch recht frisch. Warm, im Zwiebellook angezogen, trotzten die\nerfahrenen Wanderinnen dem kalten Wind. Schon nach kurzer Zeit erreichten wir\ndas Wahrzeichen von Schenkenzell, die Burgruine Schenkenburg. Nach kurzem\nAnstieg auf die Ruine wurden wir mit einem herrlichen Blick auf Schenkenzell\nund das Wolfach-tal belohnt, unserem ersten \u201eAugenBlick\u201c. &nbsp;Hier nutzten viele die Gelegenheit, erste\nimposante Fotos vor der herrliche Kulisse der Burgruine zu schie\u00dfen. Einige\nHinweistafeln erz\u00e4hlten \u00fcber die Entstehung und Geschichte der Burg, wor\u00fcber\nuns Helmut auch schon berichtet hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>Weiter f\u00fchrte uns der Weg durch das malerische\nFachwerkst\u00e4dtchen Schiltach hinauf zu den wenigen \u00dcberresten der Burg Schiltach\nmit einem grandiosen Blick auf die Stadt, dem n\u00e4chsten \u201eAugenBlick\u201c. Genau der\nrichtige Platz f\u00fcr die erste Pause, um die \u201eSchwarzwaldhochzeit\u201c von Karin und\nden Toffifee-Lik\u00f6r von Andrea zu genie\u00dfen. Barbara verteilte selbstgebackene\nH\u00e4schen aus Butterteig und \u201eSchweins-\u00f6hrle aus Bl\u00e4tterteig, Sonja Datteln mit\nSpeck ummantelt , es gab K\u00e4sew\u00fcrfel, N\u00fcsse, Kekse, Schokolade, Mon-Cherie\nu.v.m.. \u00dcber die Burggrabenbr\u00fccke ging die Wanderung weiter hinauf zur&nbsp; Vesperstube Schwenkenhof, die 2,4 km von\nSchiltach&nbsp; entfernt ist und die wir um\n12.20 Uhr erreichten. Durch die Anstiege war uns nun auch richtig warm geworden\nund viele Jacken konnten im Rucksack verstaut werden. Hier lie\u00dfen wir es uns\nbei Gulaschsuppe, Strammer Max, Wurstsalat usw. richtig gut gehen. Dank der\nperfekten Organisation Helmuts mit telef. Vorbestellung waren die 22 hungrigen\nM\u00e4uler schnell gestopft. Bei Katja zeigte sich eine Blase im Fu\u00dfgew\u00f6lbe, die\nwir mit Blasenpflaster verarzteten. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach ca. einer Stunde Mittagspause f\u00fchrte uns der Weiterweg\n&nbsp;\u00fcber alte Pilgerpfade und dem Grenzweg\nW\u00fcrttemberg-Baden &nbsp;bis zur Breitreute,\ndem h\u00f6chst gelegenen Punkt der Wandertour. Ein leicht abfallender Weg f\u00fchrte\nweiter zum &nbsp;Zollhaus bis zum Brandsteig.\nDort trafen wir auf eine ehem.r\u00f6mische Stra\u00dfenstation mit einem Weihestein der\nkeltisch r\u00f6mischen Gottheit Abnoba, Schutzg\u00f6ttin des Schwarzwaldes. Komisch?!&nbsp; Der Weihestein aus Buntsandstein zeigte aber\nohne Zweifel eine m\u00e4nnliche Gestalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg hinunter ins Tal nach Schenkenzell bot sich uns\nmit zahlreichen Holzst\u00e4mmen, die auf einer Wiese lagen, eine gute Gelegenheit,\num zum 2. Mal eine der ber\u00fchmten Lik\u00f6rpausen einzulegen. Wir leerten Andreas\nToffifee-Lik\u00f6r und genossen Rosis Eierlik\u00f6r. Dazu gab es wieder zahlreiche s\u00fc\u00dfe\nund herzhafte Snacks von den \u00fcbrigen Power-Frauen. Beim Aufbrechen bemerkten\neinige die Harzflecken auf ihren Hosenb\u00f6den, die das frische Holz hinterlassen\nhatte. Oh, je!!<\/p>\n\n\n\n<p>Auf sch\u00f6nen Waldwegen und mit einem Blick auf die Burgruine\nSchenkenzell auf der andern Talseite \u2013 einem&nbsp;\nweiteren \u201eAugenBlick\u201c- &nbsp;kamen wir p\u00fcnktlich\nam Bahnhof in Schenkenzell an. Mit dem Zug erreichten wir schnell unser Hotel\nin Wolfach. Wir hatten nun gen\u00fcgend Zeit zum Relaxen und Duschen, bevor wir um\n19 Uhr unser herrliches Men\u00fc genie\u00dfen konnten. Es war wieder so k\u00f6stlich wie\nletztes Jahr. <strong>Daf\u00fcr und f\u00fcr die\nabwechslungsreiche Wanderung &#8211; &nbsp;Helmut,\nvielen herzlichen Dank!!!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Essen bedankte sich Marina in unser aller Namen\nf\u00fcr diese Frauen-Power die 9. und w\u00fcnschte sich von Helmut f\u00fcr die 10. wieder\nzwei erlebnisreiche gelungene Tage. Sie \u00fcberreichte ihm als Dankesch\u00f6n ein\n\u201eBierk\u00e4sschen\u201c und einen wundersch\u00f6nen roten Schwarzw\u00e4lder Bollenhut&nbsp; mit Z\u00f6pfen, damit Helmut auch optisch ein\nbisschen zu den Frauen geh\u00f6rt. Er musste ihn gleich aufziehen und sich von den\n\u201ePaparazzis\u201c fotografieren lassen. Der Bollenhut stand ihm \u00fcbrigens ausgezeichnet.!!!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7.\nApril 2019 \u201ekleiner Hansjakob-Weg\u201c Wildschapbach, Schwarzenbruch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leider musste sich Katja heute Morgen von uns\nverabschieden. Ihre Blase vom Vortag lie\u00df ein Weiterwandern nicht zu. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir gegen 9.30 Uhr mit\ndem Bus nach Schapbach zum Gasthof Tanne. Wieder hatten wir ca. <strong>16 km und 500 H\u00f6henmeter <\/strong>vor uns. \u00dcber\nWidschapbach wanderten wir auf dem \u201ekleinen Hansjakobweg\u201c hinauf zum\nSchwarzenbruch, einem ehemaligen Bergbaurevier. Unterwegs erz\u00e4hlte uns Helmut\nviele interessante Geschichten vom Leben der Bauern hier in der Zeit, als noch\nErz abgebaut wurde. Der Pfarrer und Schriftsteller Heinrich Hansjakob hat in\nseinem Buch \u201eErzbauern\u201c das Leben hier in dieser Region genau beschrieben. Wir\nkamen an dem Haus von \u201eBenedikt von B\u00fchl\u201c vorbei, der zu seiner Zeit als\nfanatischer Erzabbauer bekannt war, tags\u00fcber seiner Arbeit als Bauer nachkam\nund nachts zusammen mit seinen S\u00f6hnen im Stollen gegraben und geschuftet hat.\nEr soll mit nur 2-3 Std. Schlaf ausgekommen sein. Heute zeugt die Erzgrube\n\u201eClara\u201c noch von diesen Erzvorkommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach ca. 3,5 km erreichten wir den sehr sch\u00f6nen und aufw\u00e4ndig\nbehauenen <strong>Jakobsstein<\/strong> auf 738 m\nH\u00f6he. Er wurde 1999 im Schwarzenbruch, hoch \u00fcber dem Wolftal zu Ehren von\nHeinrich Hansjakob errichtet. Neben ihm ist auch Benedikt von B\u00fchl und die Hexe\n\u201ed\u00b4alt Lempi\u201c darauf verewigt. Die mit zwei Handfl\u00e4chen geformte Brunnenschale\ndavor symbolisiert die Gabe des lebendigen Wassers.&nbsp; Darauf eingraviert ist der Spruch \u201e Wandern,\nein Leben lang\u201c. Vor diesem imposanten Stein mit Brunnen standen unsere M\u00e4dels\nSchlange, um sich damit ablichten zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz danach erreichten wir das Schmalzerhisli, wo wir uns\nmit Gem\u00fcsesuppe und Wienerle oder anderen K\u00f6stlichkeiten st\u00e4rken und aufw\u00e4rmen\nkonnten. Der im Wetterbericht vorhergesagte Regen kam gl\u00fccklicherweise nicht,\naber der Wind blies&nbsp; recht frisch und der\nKachelofen im Hisli trocknete so manchen nassgeschwitzten R\u00fccken. Irgendwann\nschellte es von drau\u00dfen heftig und best\u00e4ndig an der Kingel und wir fragten uns,\nwer denn das w\u00e4re. Sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass Martina die \u00dcbelt\u00e4terin\nwar. Sie hatte es sich drau\u00dfen auf der Bank gem\u00fctlich gemacht und entspannt\nzur\u00fcckgelehnt. Sie bemerkte nicht, dass sie dabei die Klingel bet\u00e4tigte und\nwunderte sich nur, \u201ewas die da drin f\u00fcr ein komisches Telefon haben!!!\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>Um 13.20 Uhr wanderten wir \u00fcber die Hochebene vom\nSchwarzenbruch weiter, lauschten unterwegs den spannenden Erz\u00e4hlungen unseres\nWanderf\u00fchrers &nbsp;\u00fcber Heinrich Hansjakob\nund&nbsp; passierten die St\u00fctze einer alten\nDrahtseilbahn, mit der fr\u00fcher das Silbererz abtransportiert wurde. <strong>Helmut hatte sich hervorragend auf diese\nWanderung vorbereitet, vielen, vielen Dank&nbsp;\nnochmal an dieser Stelle<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Ganz eben war der Weg nicht und so musste sich Helmuts\nFu\u00dfgelenk immer wieder \u201eumstellen von steil bergauf zu steil bergab\u201c, was f\u00fcr\nihn nicht ganz schmerzfrei war. Er aber nahm\u00b4s mit Humor und wollte auf keinen\nFall bemitleidet werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Sehr interessant f\u00fcr viele waren auch &nbsp;die Hinweise und Erkl\u00e4rungen unserer\n\u201eKr\u00e4uterfrau\u201c Barbara auf die zahlreichen Wildkr\u00e4uter, die am Wegesrand zu\nfinden waren. Am liebsten h\u00e4tten wir sofort gesammelt, so aber beschr\u00e4nkten wir\nuns auf die Kostprobe des einen oder anderen Krautes. Ein kleines \u201eHexenhaus\u201c\nund ein mit Blumen bepflanztes Sofa waren&nbsp;\nweitere Hingucker auf dem Weg hinunter ins Wolftal, wo wir im Ochsen\nnoch gem\u00fctlich Kaffeetrinken wollten bis der Bus kommt. Leider \u00f6ffnete das Lokal\nerst ab 17 Uhr und so wanderten wir 15 min weiter zum Gasthof Tanne. Wieder\nhatten wir Pech, auch hier war geschlossen. Damit die Wartezeit auf den Bus\nnicht zu lange dauerte, ging es wieder zur\u00fcck zum Ochsen, wo wir dann leider\nnoch 45 min. warten mussten, bis der Bus uns endlich mitnahm. W\u00e4hrenddessen\nbegann es zu nieseln und wir waren froh, als wir wieder in Wolfach in unserem\nHotel waren um die Koffer zu holen. <\/p>\n\n\n\n<p>Per Bahn erreichten wir um 19.16 Uhr den Bahnhof in Achern. Wir verabschiedeten uns schon in Vorfreude auf die 10. Powerfrauenwanderung im n\u00e4chsten Jahr. <strong>Jetzt schon vielen Dank im Voraus lieber Helmut und auch f\u00fcr die gelungene Organisation und Durchf\u00fchrung der letzten beiden Tage. Sogar zu Petrus hast du einen guten Draht, wir blieben vom Regen verschont.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\"><em>Brigitte Maier<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">06. 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