{"id":12320,"date":"2019-07-29T22:41:02","date_gmt":"2019-07-29T20:41:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12320"},"modified":"2019-07-29T22:41:04","modified_gmt":"2019-07-29T20:41:04","slug":"vier-tage-moseltal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12320","title":{"rendered":"Vier Tage Moseltal"},"content":{"rendered":"\n<p>Endlich war\nes soweit, Viertageswanderung an der Mosel mit Helmut und Richard\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fch morgens\ntraten 28 Wanderer, darunter auch mehrere G\u00e4ste, die Reise in\nFahrgemeinschaften nach Mehring an. &nbsp;Gegen halb 10 Uhr kamen wir an der r\u00f6mischen &nbsp;Villa Rustica an. Nach kurzer Besichtigung startete\nunsere Wanderung am Sportplatz . Um warm zu werden, ging es ab hier direkt \u00fcber\neinen kleinen steilen Berg auf sch\u00f6nen Pfaden hinunter zur Mosel.&nbsp; Sanft ansteigend entlang des Molesbaches liefen\nwir dann in Richtung Einstieg zum Klettersteig.&nbsp;\nEine Rodelbahn und das Hotel Triolago &nbsp;sahen wir rechts des Weges.&nbsp; Dann ging es &nbsp;steil den Berg hinauf zum Kammer Kn\u00fcppchen, eine\ntolle Passage f\u00fcr trittsichere Wanderer. Oben angekommen gab es einen ersten\nPanoramablick auf die Mosel.&nbsp; Von hier\naus, pfadig durch sch\u00f6ne Mischw\u00e4lder, &nbsp;zum\nzweiten Aussichtpunkt. Der 25 m hohe h\u00f6lzerne Aussichtsturm \u201eF\u00fcnfseenblick\u201c &nbsp;\u00f6ffnete uns einen grandiosen 180 \u00b0 -Blick auf\ndas Moseltal zwischen Hunsr\u00fcck &nbsp;und\nEifel. Aufgrund seiner Schleife ist der Fluss hier nur in kleinen Teilen zu\nsehen, so dass der Eindruck entsteht, dass es sich nicht um einen Fluss,\nsondern um 5 Seen handelt. <br>\nGut gest\u00e4rkt, dank dem verzehrten Rucksackvesper, marschierten wir abw\u00e4rts \u00fcber\nurige Pfade , vorbei an Weinreben bis zu einem Steinbruch.&nbsp; Rutschige&nbsp;\nSchieferplatten mussten \u00fcberquert werden. &nbsp;Gegen 16 Uhr &nbsp;hatten wir unsere 16 km und 450 HM &nbsp;geschafft und fuhren mit unseren&nbsp; PKW&#8217;s ins &nbsp;Hotel zur Post in Bernkastel-Kues. Nach dem 3\nG\u00e4nge Men\u00fc besuchten manche Wanderer noch ein Donnerstags-Hock in der Stadt &nbsp;und lie\u00dfen so den sch\u00f6nen Tag ausklingen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am 2. Tag<\/strong> war vom Ausschlafen nicht die\nRede.&nbsp; Um 7.15 Uhr war Fr\u00fchst\u00fcck\nangesagt. Eine Stunde sp\u00e4ter sa\u00dfen wir schon im Auto und fuhren nach Zell.\nDiese anspruchsvolle Tour startete am Zeller Schwarze Katz-Brunnen.&nbsp; An der Tourist-Information ging es sofort\nknackig bergauf. Zwischen den H\u00e4usern rauscht ein kleiner Wasserfall. Danach\nbeginnt der Collis-Steilpfad . Enge, steile Schieferpfade wechseln ab mit\nschmalen Weinbergtreppen. Dann geht es mit Hilfe von&nbsp; Trittb\u00fcgeln und Drahtseilen \u00fcber gestufte\nFelsw\u00e4nde zum Rommeney-Weg. Der Klettersteig hat ein Hauch von alpinem\nCharakter.&nbsp; Am Collis-Turm, der 1906\nerbaut wurde, hatten wir den schwierigsten Teil hinter uns und genossen den\nherrlichen Ausblick auf das Moseltal.<br>\nWeiter ging&nbsp; es auf dem Moselsteig durch\nschier endlose Weinberge zur Merler K\u00f6nigsh\u00fctte, von&nbsp; dort aus erblickten&nbsp; wir den Marienburgsattel . Im Weinort Neef\nsahen wir, dass dort der rote Weinbergpfirsich noch angebaut wird. Gegen 13.30\nUhr erreichten die Wanderer dann endlich die h\u00f6chst gelegene Strau\u00dfenwirtschaft\nan der Mosel, \u201eOnkel Tom&#8217;s-H\u00fctte&#8220;. Mit hauseigenem Wein und\nmosell\u00e4ndischem Essen wurde unser Gaumen&nbsp;\nverw\u00f6hnt.&nbsp; <br>\nNach ausgiebiger Rast und einem kurzem Regenschauer &nbsp;wanderte unsere Truppe weiter in Richtung der\nersten&nbsp; Doppelstockbr\u00fccke Deutschlands\n(1875-1877 erbaut).&nbsp; Sie ist 314 m lang\nund ist eine Br\u00fccke zwischen Alf und Bullay.&nbsp;\nSteil hinauf ging es nun zur Kreuzweg Kapelle&nbsp; mit fantastischer Aussicht. Ein n\u00e4chstes\nHighlight war der Prinzenkopfturm. Nach 113 Stufen Aufstieg auf den Turm gab es\ndort oben einen grandiosen Rundumblick auf Mosel, Kanonenbahn und zur\nMarienburg. Zu Recht gilt der Aussichtsturm als einer der sch\u00f6nsten\nAussichtspunkte in der Region.<br>\nDas Wetter wurde nun zunehmend schlechter. Es gewitterte, als wir die\nMarienburg ansteuerten. Mit Schirmen und Regenjacken marschierten wir z\u00fcgig weiter\nauf dem Weg nach Zell. Nach etwas mehr als &nbsp;21 km und 650 HM genossen wir unser\n3-Gang-Men\u00fc in unserer Unterkunft und das eine oder andere Glas Moselwein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am Samstag<\/strong>,&nbsp;\nbei guter Wetterprognose, liefen wir nach unserem Fr\u00fchst\u00fcck direkt vom\nHotel los.&nbsp; Unser heutiges Ziel: \u00dcber den\nMoselsteig nach \u00dcrzig, ca. 18 km und 650 HM<br>\nVom Marktplatz in der Fachwerkstadt Bernkastel&nbsp;\nf\u00fchrte der Moselsteig ostw\u00e4rts hinauf und wir folgten der Kallenfelsen\nStra\u00dfe zwischen Wald und Rebfluren aufw\u00e4rts zu dem recht steilen\nF\u00f6rster-Schell-Pfad. Nach \u00dcberqueren des Kallenfelsbaches leitet uns der\nMoselsteig&nbsp; in stetigen Auf und Ab zu\nunserem ersten Aussichtspunkt Maria Zill. Bei der Graacher Schutzh\u00fctte&nbsp; machten wir eine Trinkpause. Die Graacher\nRebfl\u00e4che liegt zu etwa 90 % im Steilhang und dient zu 95 % dem Anbau der\nRebsorte Riesling. Weiter marschierten wir mit vielen Aussichtsstellen oberhalb\nder Staustufe Zeltingen. Das Wahrzeichen von Zeltingen ist die Sonnenuhr hoch\n\u00fcber dem Ort. Sie ist die Gr\u00f6\u00dfte in den deutschen Weinbergen, erbaut 1620.<br>\nAuf der Bundesstra\u00dfenbr\u00fccke \u00fcberquert der Moselsteig den Fluss und wendet sich\nrechts zum Kloster Machern. Ein ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen ist heute\nein bekanntes Ausflugsziel.&nbsp; Eine\nBrauerei, Weinkeller, Museum\u2026.au\u00dferdem sahen wir&nbsp; zwei Trauungen. <br>\nIm Brauhaus nahmen wir ein leckeres Essen zu uns, sowie das s\u00fcffige Bier , eins\n, zwei,\u2026..<br>\nAber alles hat ein Ende und wir zogen bei sch\u00f6nstem Wetter den Steilhang\nhinauf, Hauptblickfang war die stolze Hochmoselbr\u00fccke. Sie ist ein Teil der 25\nkm langen Hochmoselstrecke, des vierspurigen Abschnittes der Bundesstra\u00dfe 50\nzwischen dem Autobahndreieck Wittlich und Longkamp. <br>\nAn einer Schutzh\u00fctte gab Andrea &nbsp;einen&nbsp; Kr\u00e4uterschnaps aus und es lief alles noch\nbesser. Auf einem ehemaligen Weinberg oberhalb von \u00dcrzig wurde in Anlehnung an\ndie ber\u00fchmte Weinlage \u201e\u00dcrziger W\u00fcrzgarten\u201c,&nbsp;\nein mediterraner Kr\u00e4utergarten angelegt.&nbsp;\nIn \u00dcrzig angekommen, warteten wir auf unser Schiff, das uns nach\nBernkastel&nbsp; zur\u00fcckbrachte. Die 2\nSchleusen in Zeltingen war nochmals ein sch\u00f6nes Highlight f\u00fcr uns.&nbsp; Das haben unsere Wanderf\u00fchrer gut gemacht.<br>\nNach dem Abendessen nahmen einige unserer Wanderer eine Nachtw\u00e4chtertour mit\nStadtbesichtigung in Anspruch oder besuchten die urigen Kneipen.&nbsp; Erneut ging ein sch\u00f6ner Tag ging zu Ende\u2026\u2026.<br>\nUnser <strong>letzter<\/strong> Wandertag f\u00fchrte uns\nzum Calmont&nbsp; Klettersteig in\nEdiger-Eller. Nach unserem guten Fr\u00fchst\u00fcck, waren wir um 8.30 Uhr mit gepackten\nKoffern im Hof unseres Hotels versammelt. Claudia bedankte sich bei unseren\nWanderf\u00fchrern Richard und Helmut f\u00fcr die gut organisierten Touren und\n\u00fcberreichte ihnen ein kleines Pr\u00e4sent. <br>\nMit den Autos fuhren wir nach Ediger-Eller zum Klettersteig.&nbsp; Der Calmont ist der steilste Weinberg\nEuropas. Der Klettersteig f\u00fchrt durch den Weinberg wurde im Jahr 2002 als\nGemeinschaftsprojekt der Gemeinde Bremm , Ediger-Eller und Neef errichtet. Der\nDeutsche Alpenverein e.V. hat die Strecke mit Stahlseilen, Leitern sowie\nzahlreichen Trittb\u00fcgeln und -stiften gesichert, so dass ein sicherer wenn auch\nanstrengender Auf- und Abstieg gew\u00e4hrleistet war. Aber es bestand auch die\nM\u00f6glichkeit auf normalen Wanderwegen von Bremm aus zum Gipfelkreuz zu gelangen.\nDies wurde von einigen&nbsp; Wanderern&nbsp; genutzt.&nbsp;\nDie Wanderung dauerte ca. 3 Stunden und f\u00fchrte uns \u00fcber die Schutzh\u00fctte\nGalgen-Lay zum Amphitrion -Aussichtspunkt bis zum Gipfelkreuz. Dort erwartete\nnicht nur eine tolle Aussicht, sondern auch eine bewirtschaftete Schutzh\u00fctte\nund lud uns zum Ausruhen ein.&nbsp; Vom\nCalmont-Gipfelkreuz f\u00fchrte uns der&nbsp;\nH\u00f6henweg an einem R\u00f6mischen H\u00f6henheiligturm, dem Vierseenblick an der\nMoselh\u00f6henschutzh\u00fctte vorbei nach Eller zur\u00fcck.<br>\nAnschlie\u00dfend traten wir unsere 3-st\u00fcndige Heimfahrt an und lie\u00dfen den&nbsp; Abend in unserer Heimat ausklingen. <\/p>\n\n\n\n<p>Nochmals vielen Dank Euch ZWEI f\u00fcr\u00a0 ALLES\u2026\u2026bis 2020. e<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\"><em>Andrea H\u00f6fling<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Endlich war es soweit, Viertageswanderung an der Mosel mit Helmut und Richard\u2026 Fr\u00fch morgens traten 28 Wanderer, darunter auch mehrere G\u00e4ste, die Reise in Fahrgemeinschaften <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=12320\" title=\"Vier Tage Moseltal\">[&#8230;]<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":12321,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[223],"tags":[],"class_list":{"0":"post-12320","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wanderberichte-2019"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12320"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12320\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}