{"id":13258,"date":"2022-07-18T10:10:32","date_gmt":"2022-07-18T08:10:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=13258"},"modified":"2022-07-18T10:10:33","modified_gmt":"2022-07-18T08:10:33","slug":"tanne-oder-fichte-den-baeumen-auf-der-spur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=13258","title":{"rendered":"\u201eTanne oder Fichte \u2013 den B\u00e4umen auf der Spur\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Sonntag, dem 10. Juli 2022 machte sich eine motivierte Gruppe von Kindern und Erwachsenen auf den Weg, um unter anderem herauszufinden, ob der Spruch: \u201eDie Fichte sticht, die Tanne nicht\u201c tats\u00e4chlich zutreffend ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Ankommen und sich Einlassen konnten zun\u00e4chst alle ein Namensschild aus einer kleinen Baumscheibe anfertigen. Anschlie\u00dfend wurden durch das Zusammensetzen von einzelnen Puzzleteilen ermittelt, welche B\u00e4ume wir unter die Lupe nehmen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es auch schon los \u2026 ein Tastseil f\u00fchret alle (mit Augenbinden versehenen) Teilnehmer in den Erlenbadpark hinein. Nach dieser nicht allt\u00e4glichen Erfahrung, bei der insbesondere der Tast- und der H\u00f6rsinn gefordert waren, standen wir umgeben von Nadelb\u00e4umen im Park. Wir erfuhren woran man eine Tanne und eine Fichte sicher erkennen und somit unterscheiden kann. Sehr beeindruckend war dabei das Sichten von h\u00e4ngenden Fichtenzapfen und von stehenden Tannenzapfen an den entsprechenden B\u00e4umen. Auch die Frage, warum wir auf dem Boden keine Tannenzapfen finden k\u00f6nnen, konnte gekl\u00e4rt werden\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Beim anschlie\u00dfenden Ausf\u00fcllen und Ausgestalten der Baumsteckbriefe konnten die Kinder den jeweiligen Baum nochmals gezielt wahrnehmen und das erlernte Wissen festhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erle verbl\u00fcfte alle insbesondere durch ihre kleinen Mitbewohner in den sogenannten Wurzelkn\u00f6llchen, welche der Grund daf\u00fcr sind, dass die Erle ihre Bl\u00e4tter immer gr\u00fcn abwirft.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Weg vom Erlenbadpark zum Aubach interessanter zu gestalten, bekam jedes Kind den Auftrag bestimmte Naturmaterialien zu sammeln. So konnte jeder in seinem Karton etwas Eckiges, etwas das schweben kann, etwas Zauberhaftes, einen Zwergenkamm, etwas das schwimmen kann \u2026 ablegen und im Anschluss den anderen zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sitzgruppe am Aubachteich lud uns zum kurzen Verweilen und Energietanken ein. Die willkommene Pause wurde gekr\u00f6nt durch leckere Zwetschgenk\u00fcchlein einer Teilnehmerin. Wurden zuvor insbesondere der Seh-, H\u00f6r- und Tastsinn angesprochen kam nun auch noch der Geschmackssinn voll auf seine Kosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Merkmale des n\u00e4chsten Baumes: der sehr glatte, hohe Stamm, die m\u00e4chtige Bl\u00e4tterkrone, sowie die (f\u00fcr Menschen bedingt) f\u00fcr Tiere leckeren Samen, wurden nach einem erneuten blinden Gehen durch den Wald, pantomimisch und durch Erkl\u00e4ren von den einzelnen Familien der Gesamtgruppe pr\u00e4sentiert. Bereits nach kurzer Zeit war allen klar, dass es sich nur um die Buche handeln kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim anschlie\u00dfenden H\u00f6rmemory mussten sich immer zwei Teilnehmer durch das H\u00f6ren des gleichen Klangs in ihren Dosen zusammenfinden. Wie gut das jeweilige Geh\u00f6r tats\u00e4chlich war, l\u00f6ste sich beim \u00d6ffnen der Dosen auf. Zum Vorschein kamen lauter Materialien von den B\u00e4umen, die wir an diesem Tag bereits n\u00e4her kennengelernt hatten. Ohne Probleme konnte der Inhalt den B\u00e4umen zugeordnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Den letzten Baum, der einzige Nadelbaum, der seine Nadeln im Herbst verf\u00e4rbt und dann abwirft, schauten wir uns aus einer anderen Perspektive an. Dabei konnte ein Spiegel unter die Nase gehalten und entsprechend ausgerichtet werden, um die Baumkronen der auf der Metzenhalde vorkommenden L\u00e4rchen zu erkennen. Nachdem die L\u00e4rche genau erkundet und der Baumsteckbrief ausgef\u00fcllt war, trafen sich alle Teilnehmer auf dem Festplatz der Metzenhalde.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einem Tuch breiteten wir die Fundst\u00fccke der Wanderung aus und ordneten diese den entsprechenden B\u00e4umen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem kurzen Blitzlicht konnte jeder seine Gedanken zur Wanderung mit den anderen teilen. Dabei stellte sich heraus, dass insbesondere der \u201eFichtenzapfen\u201c Eindruck hinterlassen hatte und der Spruch \u201eDie Fichte sticht, die Tanne nicht\u201c v\u00f6llig korrekt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit sich alle Teilnehmer gut von den \u201eStrapazen\u201c der Wanderung erholen, konnte sich jeder solch einen Zapfen mit nach Hause nehmen, da dieser auch wunderbar als Massageger\u00e4t geeignet ist\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Katrin<\/em> <em>Bruder<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Am Sonntag, dem 10. 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