{"id":13261,"date":"2022-07-18T10:15:59","date_gmt":"2022-07-18T08:15:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=13261"},"modified":"2022-07-18T10:16:02","modified_gmt":"2022-07-18T08:16:02","slug":"hotzenwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=13261","title":{"rendered":"Hotzenwald"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Donnerstag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">20 hochmotivierte Wanderer mit ihren Wanderf\u00fchrern Helmut und Richard brachen am Donnerstag auf in den sch\u00f6nen Hotzenwald&#8220; Gegen 9.30 Uhr waren alle in der Ortsmitte von Herrischried. Von dort aus f\u00fchrt der Hotzenwald-H\u00f6henweg die Gruppe den Tannenweg hinauf zum K\u00f6hlerplatz. Mit geringer Steigung schwingt sich die Route an zwei Liftanlagen vorbei und zur nahen \u00d6dlandkapelle auf 1025 m. Die Geschichte der Kapelle reicht bis ins l8.Jahrhundert zur\u00fcck. Seinerzeit gelobten Bergalinger Bauern den Bau einer Kapelle, wenn der Ort von der Rinderpest verschont bliebe. Jedes Jahr findet dort bis heute im September eine Wallfahrt statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Bequeme Sitzgelegenheiten luden zu einer kleinen Rast ein. Anschlie\u00dfend stiegen die Vereinsmitglieder zum Rankholzplatz ab und weiter zum Hornbergbecken hinauf auf 1050m, der h\u00f6chstgelegene Stauanlage Deutschlands. Das 700m lange, 300 m breite und 46 m tiefe Becken wurde von 1970 bis 1975 erbaut und geh\u00f6rt zum Kavernenkraftwerk Wehr Hier bestaunte die Gruppe ein eindrucksvolles Panorama, welches die Gipfel des S\u00fcdschwarzwalds, des Schweizer Jura und der Alpen einf\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Weiter \u00fcber breite Waldwege und freie Waldfl\u00e4chen erreichten die Wanderer den Polenstein, eine Gedenkst\u00e4tte, die an die Ermordung dreier Kriegsgefangener im Jahr 1942 erinnert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ein uriger Hohlweg durch den Wald f\u00fchrt die Gruppe Richtung Tannenboden und weiter zur kleinen Kapelle in Schellenberg. Bei Kleinherrischwand begann der Aufstieg zum Gugelturm auf 996m, vorbei an einem sch\u00f6nen Jugendzeltplatz. Der 30 m hohe Aussichtsturm wurde 1974 fertig gestellt und das Gugelst\u00fcble l\u00e4dt zum Verweilen ein, leider war es an diesem Tag geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Der R\u00fcckweg verlief unschwierig durch den Wald zur\u00fcck nach Herrischried. Nach 17 km und 530 HM fuhr die Wandergruppe mit den Autos ins Hotel Dachsberger Hof in Wittenschwand. Dort wurde das Abendessen gegen 18 Uhr serviert und der Tag mit guten Gespr\u00e4che ausklingen lassen.<br><br><strong>Freitag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Akkus sind aufgetankt und die motivierten SWV-Mitglieder fuhren mit den Autos an den Parkplatz beim Gugelturm. Auf dem Hotzenwald-Querweg ging es hinunter zu der Wendelinuskapelle in Giersbach und anschlie\u00dfend auf breitem Weg in den Wald zum Wegweiser Algi. Zwischen Strittmatt und G\u00f6hrwihl erlebte die Gruppe viele aussichtsreiche, sonnenverw\u00f6hnte Hochfl\u00e4chen, typisch f\u00fcr den Hotzenwald, leider aber auch viele Asphaltwege. Beim Vorbeigehen sahen die Wanderer viele gepflegte Wohnanlagen mit tollen G\u00e4rten und Pools&#8230;. Auch die Fiat Lux-Mitglieder leben in G\u00f6rwihl-Strittmatt, eine religi\u00f6se Sekte, gegr\u00fcndet vom Oberhaupt, Uriella. Am Marktplatz von G\u00f6hrwihl angekommen, luden die sch\u00f6nen Gesch\u00e4fte zum Bummeln ein, nix war&#8217;s und so marschierte die Gruppe erst einen breiten, dann einen schmalen Pfad hinab zur Wegkreuzung Beim Albsteg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenige Minuten sp\u00e4ter erreichten sie die H\u00f6llbachm\u00fcndung. Die Alb lud zur kleinen Abk\u00fchlung ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachfolgend stand der Gruppe ein steiler und schwieriger Anstieg durch die H\u00f6llbachschlucht bevor&#8220; Viele sch\u00f6ne Moosmatten wurden bestaunt. Der teilweise schmale und bei N\u00e4sse rutschige Pfad f\u00fchrte die Teilnehmer kurzweilig hinauf zum gro\u00dfen H\u00f6llbachfall mit 8,5 m Fallh\u00f6he. Das tief eingeschnittene Kerbtal des H\u00f6llbachs bildet dabei eine eindrucksvolle Kulisse. Am Hornstollen vorbei und auf Forstwegen ging es weiter zum Abzweig Hintere Wuhre. Gegen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">14 Uhr erreichte die Gruppe den Eichr\u00fcttehof, bekannt durch die Hotzenw\u00e4lder Br\u00e4gel, einer Art von Bratkartoffeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dort wurden die Speicher aufgef\u00fcllt und anschlie\u00dfend der R\u00fcckweg nach Engelschwand zur\u00fcckgelegt. Nur noch ein kurzzeitiger steiler Pfad hinauf zum Jugendzeltplatz und zu den Autos und dann ging es wieder zur Unterkunft zum Abendessen Das hatte die Wandergruppe auch redlich verdient, nach etwas mehr als 21km und \u00fcber 500 HM.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Samstag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer ruhigen Nacht im Hotel und einem schmackhaften Fr\u00fchst\u00fcck startete die SV &nbsp;Wandergruppe direkt vom Hotel aus in Richtung Kreuzfelsen, stets bergauf. Oben, angekommen wurde man belohnt mit einer tollen Aussicht. Richard machte ein Gruppenbild. Nun gab der Schluchtensteig die Richtung zum Klosterweiher vor, mit Einkehr und Badem\u00f6glichkeit. Leider war die Wandergruppe zu fr\u00fch dran, so musste der Fr\u00fchschoppen ausfallen. Daf\u00fcr gab es viel Natur, sprich Blumen und Kr\u00e4uter zu bewundern. Nach dem \u00dcberqueren der Stra\u00dfe marschierte man weiter zur Schutzh\u00fctte an der Lehenr\u00fctte, Feldbergblick und Alpenpanorama Horbach waren weitere Stationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann folgte ein steiler Wegabschnitt zum Lehenkopf mit seinem Turm auf 1039 H\u00f6henmetern. Der Aufstieg auf den Turm wurde mit einer imposanten Fernsicht \u00fcber die Schwarzwaldberge belohnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das n\u00e4chste Highlight war St Blasien die Domstadt mit der m\u00e4chtigen Kuppel und dem internationalen Jesuitenkolleg, sowie einem sch\u00f6nen und gepflegten Kurgarten. Die 20-Mann\/Frau starke Truppe hatte eine gute Stunde Aufenthalt und zur freien Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen 13.3o Uhr ging es weiter auf einer langen aussichtsreichen Waldtraverse die kurz von Felsen durchsetzt ist, zur Luisenruhe, einem herrlichen Aussichtsplatz hoch \u00fcber St Blasien. Der Weiterweg f\u00fchrte \u00fcber den Kohlplatz und anschlie\u00dfend \u00fcber Weiden und Wiesenpfade zum Panoramablick mit Alpensicht bei Urberg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4m Bildsteinfelsen, einer der sch\u00f6nsten Pausenpl\u00e4tze des Albsteigs, genossen die Wanderer&nbsp; das grandiose Felsgebiet mit einer tollen Fernsicht Mit einem knackigen Abstieg senkt sich der Fernwanderweg in die H\u00f6ll, wie der steile Talabschnitt zwischen Dachsberg und Albtal in diesem Bereich hei\u00dft. Anschlie\u00dfend erwartete die Gruppe den Schmugglerpfad mit Ger\u00f6llbl\u00f6cken und ein wenig alpinem Ambiente.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einem weiteren steilen Anstieg vom Arnoldsloch ging es wieder in Richtung Wittenschwand ins Hotel. Nach 16 km und 650HM genoss die verschwitze Mannschaft auf der Terrasse ein k\u00fchles Bier zur Belohnung und alle waren sich einig, \u201edas war eine richtig tolle Tour\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sonntag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie schnell doch die Zeit vergeht. Nach dem Fr\u00fchst\u00fccken wurden die Koffer verladen und Christel schrieb noch paar nette Worte ins G\u00e4stebuch vom Dachsberger Hof. Mit den Autos fuhr die Wandergruppe nach Unteribach. Dort begann der 12km lange Panoramaweg um Ibach. Auf dem Friedhof bestaunten die Wanderer zuerst das Grab von dem ehemaligen Sektenoberhaupt der FIAT LUX Bewegung &#8222;URIELLA&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann ging es erstmal bergauf zum nordwestlichen Zipfel des Tals. Am Ibacher Friedenskreuz gab es einen ersten gro\u00dfartigen Panoramablick \u00fcber das herrliche Ibacher Hochtal bis zu den schneebedeckten Schweizer Alpen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wandergruppe durchquerte das Naturschutzgebiet &#8222;Kohlh\u00fctte Lampenschweine&#8220;, weiter ging es \u00fcber die Weidberge Hochr\u00fctte, Halden und Gaisberg. Der Panoramaweg machte seinem Namen alle Ehre, gab es doch immer wieder herrliche Aussichtspl\u00e4tze. Viele frische M\u00e4hwiesen wurden erschnuppert. Westlich des Winkelbachs f\u00fchrt der Weg kurz steil bergauf durch schattige W\u00e4lder des 568 Hektar gro\u00dfen Naturschutzgebietes &#8220; Kirchspielwald-Ibacher-Moos&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach ca. 5 Stunden Gehzeit mit vielen Aussichtpausen erreichte die Gruppe wieder den Wanderparkplatz. Den Abschluss genoss man nochmal in der Vesperstube Eichr\u00fcttehof in G\u00f6rwihl, bei leckerem Waldhaus-Bier und regionalen Spezialit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Claudia bedankte sich abschlie\u00dfend im Namen der Wandergruppe bei den Wanderf\u00fchrern Helmut und Richard f\u00fcr die tolle Planung der 4-t\u00e4gigen Wanderung im Hotzenwald.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><em>Andrea H\u00f6fling<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag 20 hochmotivierte Wanderer mit ihren Wanderf\u00fchrern Helmut und Richard brachen am Donnerstag auf in den sch\u00f6nen Hotzenwald&#8220; Gegen 9.30 Uhr waren alle in der Ortsmitte von Herrischried. Von dort aus f\u00fchrt der Hotzenwald-H\u00f6henweg die Gruppe den Tannenweg hinauf zum K\u00f6hlerplatz. 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