{"id":13313,"date":"2022-11-07T19:49:57","date_gmt":"2022-11-07T18:49:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=13313"},"modified":"2022-11-07T19:49:59","modified_gmt":"2022-11-07T18:49:59","slug":"goldener-herbst-im-simonswaeldertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=13313","title":{"rendered":"Goldener Herbst im Simonsw\u00e4ldertal"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">22 Wanderer freuten sich wieder mit unseren langj\u00e4hrigen Wanderf\u00fchrern Helmut und Richard zwei sch\u00f6ne Tage im S\u00fcdschwarzwald zu verbringen.\u00a0 Laut Wetterbericht wurde traumhaftes Herbstwetter angesagt. In Fahrgemeinschaften fuhr die Gruppe am Samstag um 8 Uhr nach Suggental. Am Wanderparkplatz angekommen gab es erstmal eine St\u00e4rkung in Form von Wein, Bretzle und Kuchen. Zu erwandern war der Bergbauwanderweg SILBERSTEIG rund um das Suggental und hinauf zur Ruine Schwarzenberg mit ca. 16 km und 500 HM.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom Parkplatz beim Hotel Suggenbad f\u00fchrt die Wandertour auf schattigen Waldwegen entlang dem Hornb\u00fchlweg zur Schwarzenbergh\u00fctte. Dort wollte die Gruppe eigentlich eine Rast einlegen, aber an diesem Tage war Treibjagd angesagt und so war die H\u00fctte leider belegt. Also ging es steil hinauf zur Ruine Schwarzenberg, (die Schwarzenburg wurde vermutlich zw. 1122 und 1136 von den Schirmv\u00f6gten des Frauenklosters St. Margarethe unter Conrad von Waldkilcha erbaut), dort wurde das mitgebrachte Vesper verzehrt und das Auge belohnt mit Weitblicken \u00fcber die Stadt Waldkirch und das Elztal.\u00a0 Weiter marschierten die Mitglieder \u00a0\u00a0\u00fcber den Luser zur n\u00e4chsten Stele, wo am sogenannten Heubr\u00fcckle im 13 Jhd. ein insgesamt 22 km langer Hangkanal vom Glottertal kommend hier durch den Berg f\u00fchrte. Auf herbstlichen Pfaden ging es \u00fcber Schlo\u00dfwaldeck und Wissereck., vorbei an einem Naturdenkmal, ein Kastanienbaum aus dem Jahre ca. 1670. Manch Wanderer schlupfte in den ausgeh\u00f6hlten Baum. \u00dcberwiegend am Waldrand lief die Truppe stark abw\u00e4rts zu einer historischen Kostbarkeit. Im dortigen Friedhof steht als Rest der fr\u00fcheren Dorfkirche eine Sakristei, die \u00fcbrig geblieben sein soll, als bei der furchtbaren Flut Ende des 13. Jahrhundert das einst reiche Tal mit seinen Erzgruben in den Wasserfluten unterging. Anschlie\u00dfend lief die Gruppe zum Eingang des heutigen Bergwerks im mittleren Bereich des Suggentals. Bei dem Anna Stollen erfuhr die Wandergruppe n\u00e4here Geschichten des Tals, sowie zur Arbeit des ehrenamtlichen Vereins Silberwerkberg Suggental e.V. \u00a0Gegen 17 Uhr fuhren die Wandersleut des Schwarzwaldvereins mit ihren Autos nach Obersimonswald zur Unterkunft im Gasthof Engel. Bei einem gemeinsamen, guten Abendessen und gem\u00fctlicher Atmosph\u00e4re, dazu noch, durch die Uhrumstellung, eine Stunde geschenkt, was will ein SWVsMitglied noch mehr um gl\u00fccklich zu sein<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wanderung am 2. TAG<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer geruhsamen Nacht und einem schmackhaften Fr\u00fchst\u00fcck brach die Vereinsgruppe um 9 Uhr auf und fuhr nach G\u00fctenbach an den Parkplatz im Hintertal. Den SWV-Mitgliedern stand eine 17 km und 500 HM Wanderung bevor. Gewandert wurde hinauf zum Alte Eck, der das Simonsw\u00e4lder Tal mit dem Bregtal in Furtwangen verbindet. Er markiert somit einen Punkt auf der gro\u00dfen europ\u00e4ischen Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Es befindet sich \u00f6stlich des Simonsw\u00e4lder Tales und ca. 10 km \u00f6stlich des Kandel und 8 km s\u00fcdlich des Rohrhardsbergs. \u00a0Ca. 12 Uhr erreichten wir das Gasthaus Hirschen in Neueck. \u00a0Dort wurde gut gespeist und auf der Gartenterasse von der herbstlichen Sonne verw\u00f6hnt. Anschlie\u00dfend wanderten wir durch den Fallengrund, bei der man den \u201eFallerhof&#8220; aus der bekannten SWR-Serie \u201eDie Fallers&#8220; erblicken konnte. Sogar ein Flohmarkth\u00e4usle am Wegesrand lud die Frauen ein zum \u201eshoppen&#8220;. Das n\u00e4chste Ziel war der Balzer Herrgott \u2013 auch Winkelherrgott genannt- ist eine der ber\u00fchmtesten B\u00e4ume im Schwarzwald. Hier hat eine Buche eine Christusfigur aus Sandstein umwachsen. In der Folge wurde der Baum zu einem vielbesuchten Pilgerort. Die Entstehung der Verbindung und die Herkunft der Statue sind bis heute nicht vollst\u00e4ndig erkl\u00e4rt. Nach diesen mystischen Geschichten von HELMUT begaben wir uns auf steinigen Wegen stark abw\u00e4rts, zum M\u00d6RDERLOCH, ein Freizeitheim oberhalb des Wildgutachtals. Urspr\u00fcnglich handelte es sich bei dem M\u00d6RDERLOCH um ein altes Bauernhaus mit Schindeldach, das vor vielen Jahren vom Sportverein Alemannia Z\u00e4hringen aus Freiburg Z\u00e4hringen \u00fcbernommen und zu einem Freizeitheim ausgebaut wurde. Der gruslige Name des Hauses r\u00fchrt vermutlich von einer Schanze her, die im Abwehrkampf gegen die Franzosen 1677\/78 von den Kaiserlichen dort angelegt und dann w\u00e4hrend franz\u00f6sischen Pl\u00fcnderungsraubz\u00fcgen zum Opfer zahlreicher Menschen wurde. Anschlie\u00dfend ging es auf breiten Waldwegen stets aufw\u00e4rts zum Ausgangspunkt G\u00fctenbach zur\u00fcck. Am Parkplatz bedankte sich Albert bei den Wanderf\u00fchrern HELMUT und RICHARD f\u00fcr die tolle Organisation und w\u00fcnschte uns allen eine gute Heimfahrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><em>Andrea H\u00f6fling<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22 Wanderer freuten sich wieder mit unseren langj\u00e4hrigen Wanderf\u00fchrern Helmut und Richard zwei sch\u00f6ne Tage im S\u00fcdschwarzwald zu verbringen.\u00a0 Laut Wetterbericht wurde traumhaftes Herbstwetter angesagt. In Fahrgemeinschaften fuhr die Gruppe am Samstag um 8 Uhr nach Suggental. 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