{"id":1488,"date":"2011-09-04T14:21:59","date_gmt":"2011-09-04T12:21:59","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?p=1488"},"modified":"2017-03-08T22:13:57","modified_gmt":"2017-03-08T21:13:57","slug":"freudiges-wiedersehen-mit-den-pfalzer-wanderfreunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=1488","title":{"rendered":"Wiedersehensfreude mit den Pf\u00e4lzer Wanderfreunden 2011"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">4. September 2011<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein knappes Vierteljahrhundert schon hat die Freundschaft zwischen Mitgliedern des Schwarzwaldvereins Sasbach und den Wanderfreunden des Pf\u00e4lzerwaldvereins aus Lachen-Speyerdorf Bestand. Und geht es nach dem Willen der Beteiligten, soll das auch noch viele Jahre so weitergehen. Ganz von alleine pflegt sich diese Freundschaft ins benachbarte Bundesland jedoch nicht &#8211; doch da beiden Vereine die vorbildliche Wanderkameradschaft angelegen ist, stehen die allj\u00e4hrlichen Begegnungen in jedem Wanderplan.<br \/>\nWie Sasbach hat auch Lachen-Speyerdorf eine abwechslungsreiche, \u00fcber 1200j\u00e4hrige Geschichte aufzuweisen: der Doppelname des Ortes ist auf die beiden ehemaligen kleinen Winzer- und Bauernd\u00f6rfer Lachen und Speyerdorf zur\u00fcckzuf\u00fchren, deren Gemarkungsfl\u00e4chen schon seit Menschengedenken ineinander flossen. Die Gemeindereform hinterlie\u00df ebenfalls ihre Spuren: 1969 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Neustadt an der Weinstra\u00dfe, die damit ihren Ruf als pf\u00e4lzische Weinmetropole noch weiter festigte.<br \/>\nAls Fusionsgeschenk brachte das Dorf ein beachtliches St\u00fcck &#8222;Pf\u00e4lzer Wald&#8220; mit ein, in deren Mitte die Ruine der Burg Spangenberg emporragt. \u00dcber umfassenden historischen Hintergrund und noch mehr Sagen wissen die Einwohner rund um das Bauwerk hoch \u00fcber dem \u00fcber dem Elmsteiner Tal zu berichten; nat\u00fcrlich f\u00fchrten die Wanderf\u00fchrer des Pf\u00e4lzerwaldvereins vor Jahren die Sasbacher G\u00e4ste im Rahmen der Wanderbegegnungen schon zu dieser alten H\u00f6henburg. Es traf sich gut, da\u00df nun auch der Schwarzwaldverein Sasbach am Sonntag die Wanderfreunde des Pf\u00e4lzerwaldvereins zu einer \u00e4hnlich geschichtstr\u00e4chtigen ehemaligen Hochburg f\u00fchren konnte. Gemeinsames Wanderziel zweier verschiedener Wanderungen war die Burgruine Schauenburg bei Oberkirch.<br \/>\nMit Kaffee, Wein und Geb\u00e4ck wurden die mit gro\u00dfem Bus angereisten Pf\u00e4lzer Wanderfreunde in der Obersasbacher Grindehalle nach ihrer Anfahrt zun\u00e4chst zu einem zweiten Fr\u00fchst\u00fcck eingeladen, der Schwarzwaldvereinsvorsitzende Albert Bohnert verlieh seiner Freude \u00fcber die zahlreich angereisten G\u00e4ste Ausdruck und wies auf die schon \u00fcber zwei Jahrzehnte dauernden freundschaftlichen Beziehungen beider Wandervereine hin. Auch der ehemalige Vorsitzende des Pf\u00e4lzerwaldvereins, Karlheinz Postel, seit Jahren Ehrenmitglied, n\u00fctzte die Gelegenheit zum Wiedersehen mit den Sasbachern: er hatte, wie sein damaliger Vorstandskollege Xaver Zorn, wesentlichen Anteil am Zustandekommen der Wanderkameradschaft.<br \/>\nAusgangspunkt der sp\u00e4teren Wanderung bei schw\u00fcl-warmem Wetter war die Stadt Oberkirch, von dort aus f\u00fchrte Schriftf\u00fchrerin Brigitte Morbach eine der beiden Wandergruppen zun\u00e4chst ins dortige Heimat- und Grimmelshausenmuseum. Anschaulich wurde den G\u00e4sten die Geschichte der Stadt sowie der Burg verdeutlicht, ehe sich die Wanderung durch den Stadtteil Wolfhag nach Niederlehen zum Weingut B\u00f6rsig anschloss.<br \/>\nDerweil war die zweite Wandergruppe ordentlich ins Schwitzen geraten: Wanderf\u00fchrer Franz Kurz f\u00fchrte seine Begleiter durch den Stadtgarten bergaufw\u00e4rts his hinauf zur Burgruine, von deren Anh\u00f6hen die Wanderer beider Vereine die Ausblicke \u00fcber das vordere Renchtal und die Stadt genossen. Sp\u00e4ter waren dann beide Wandergruppen in der ger\u00e4umigen Niederlehener Strau\u00dfwirtschaft wieder vereint: in froher Runde geno\u00df man das servierte Vesper- und Kuchenbuffet und die kredenzten Weine. Zur Geselligkeit trug auch die Singgruppe der Pf\u00e4lzer Wanderfreunde bei, die mit einer Reihe von Heimatliedern aus dem benachbarten Bundesland aufwarteten. Deren Wanderf\u00fchrer Reinhard Lingenfelser bedankte sich im Namen des Pf\u00e4lzerwaldvereins bei den Wanderf\u00fchrern Brigitte Morbach und Franz Kurz: erneut sei es gelungen, eine der sch\u00f6nen Seiten des Schwarzwaldes aufzuzeigen. Der gastgebende Vorsitzende Albert Bohnert verabschiedete die G\u00e4ste mit einem Weinpr\u00e4sent und dem Versprechen, im kommenden Jahr wieder zum Gegenbesuch in die Pfalz zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">4. September 2011 Ein knappes Vierteljahrhundert schon hat die Freundschaft zwischen Mitgliedern des Schwarzwaldvereins Sasbach und den Wanderfreunden des Pf\u00e4lzerwaldvereins aus Lachen-Speyerdorf Bestand. 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