{"id":1497,"date":"2011-05-26T14:26:24","date_gmt":"2011-05-26T12:26:24","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?p=1497"},"modified":"2017-05-08T12:00:05","modified_gmt":"2017-05-08T10:00:05","slug":"radtouren-zwischen-altmuhl-und-donau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=1497","title":{"rendered":"Radtouren zwischen Altm\u00fchl und Donau"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">22. bis 26. Mai 2011<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter g\u00fcnstigem Stern stand die diesj\u00e4hrige mehrt\u00e4gige Radtour, die, nach krankheitsbedingten Absagen in letzter Minute, noch 28 Radler an Altm\u00fchl, Donau und den Rhein-Main-Donaukanal f\u00fchrte. Kein Unfall, keine nennenswerten Pannen und nur Gl\u00fcck mit dem Wetter \u2013 das hatte sich Rudi Rapp, der die Touren stets mit gro\u00dfer Sorgfalt vorbereitet, auch redlich verdient. Au\u00dferdem feierte der Jungrentner auf dieser Tour seinen 60. Geburtstag, doch dazu sp\u00e4ter. Mit dem Bus ging`s los auf der Autobahn Richtung N\u00fcrnberg, dann vorbei am Altm\u00fchlsee in die N\u00e4he von Weissenburg in Bayern. Dort bei Rohrdorf gibt es ein kleines Naturwunder zu bestaunen: eine steinerne Rinne. Hierbei gr\u00e4bt sich das B\u00e4chlein keinen Graben, sondern erhebt sich mit Hilfe von Kalkablagerungen zu einem Hochbett, in dem dann das Rinnsal flie\u00dft. Bei einem kurzen Spaziergang wurde dieses Naturschauspiel von allen geb\u00fchrend bestaunt.<br \/>\nDann endlich ging es auf die R\u00e4der und in gem\u00fctlichem Tempo, quasi zum Einrollen, durchs idyllische Anlautertal \u00fcber Titting nach Kinding, wo uns der Bus wieder aufnahm und nach Berching brachte. Hier, im Hotel Dallmayr, wurden wir kulinarisch aufs Beste versorgt. Nach dem Abendessen f\u00fchrte Rudi einige Interessierte durch den h\u00fcbschen Ort mit Stadtmauer und -toren, der den Vergleich mit Dinkelsb\u00fchl oder Rothenburg nicht zu scheuen braucht.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen fuhren wir mit dem Bus gen Norden und begannen die Radtour in Allersberg, um dann bei herrlicher Morgenstimmung die ganze L\u00e4nge des Rothsees (bekannt durch Triathlon) abzuradeln. Von dort war es nicht weit nach Hilpoltstein, wo wir auf den Gredlradweg einbogen. Er verl\u00e4uft auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Hilpoltstein und Greding und ist ca. 30 km lang. Vor Thalm\u00e4ssing, wo wir Mittagspause machten, erreichten wir auf 462 m H\u00f6he die europ\u00e4ische Wasserscheide. Die Tour endete wieder in Kinding, wo der Bus wartete. Ganz Unentwegte radelten auch noch die restlichen 20 km zur\u00fcck ins Quartier.<br \/>\nDer Dienstag sah uns wieder auf einer ehemaligen Bahnstrecke: diesmal auf dem Schambachtalradweg, den wir mit dem Bus in Sandersdorf erreichten. Wir folgten ihm aber nur wenige Kilometer \u2013 der Radweg geht Richtung Ingolstadt \u2013 und bogen dann ab, um \u00fcber Mindelstetten und Forchheim bei Marching die Donau zu treffen. \u00dcber den Kurort Bad G\u00f6gging erreichten wir zur Mittagspause das sehenswerte Abensberg, bekannt durch Spargel- und Hopfenanbau und den weithin sichtbaren Kuchlbauerturm, ein Architekturprojekt von Hundertwasser. Nach der St\u00e4rkung ging es in flotter Fahrt zur\u00fcck zur Donau, wo wir beim Donaudurchbruch die \u00e4lteste Abtei Bayerns, das ber\u00fchmte Kloster Weltenburg erreichten. Dort geht es nur noch mit dem Schiff weiter; am idyllischsten ist es mit den flachen K\u00e4hnen, die in 20 Minuten den imposanten Durchbruch durchfahren. Die Donau hat sich hier durch m\u00e4chtigen Jurakalk gefressen und bizarre Felsgebilde geschaffen. In 3 Gruppen, denn es passen immer nur maximal 10 Personen mit R\u00e4dern in ein Boot, und es waren nur 2 im Einsatz, organisierten wir die Fahrt. Die Wartezeit lie\u00df sich bestens bei einem k\u00fchlen, dunklen Klosterbier \u00fcberbr\u00fccken. Gl\u00fccklich wieder vereint radelte die Gruppe die restlichen Kilometer nach Kelheim, wo die R\u00e4der wieder verladen wurden. Der H\u00e4nger blieb in Kelheim stehen, denn am n\u00e4chsten Tag wollten wir von hier aus wieder starten.<br \/>\nDer Mittwoch begann bei strahlendem Sonnenschein, dann als erstes mit einem z\u00fcnftigen St\u00e4ndchen f\u00fcr unser Geburtstagskind Rudi. Die gro\u00dfe Feier verschoben wir auf den Abend, denn zuvor stand der Altm\u00fchltalradweg von Kelheim bis Berching (ca. 65 km) auf dem Programm. Erst am rechten Ufer, dann links erreichten wir in Essing die ber\u00fchmte 197 m lange Holzbr\u00fccke mit dem typischen Bogen. Diese mu\u00dfte nat\u00fcrlich \u00fcberquert werden, dann ging`s weiter zum Mittagessen in Riedenburg. Kaffee- oder Eispause wurde in Dietfurt<br \/>\neingelegt, und in Kottinw\u00f6rth besichtigten wir noch die Wehrkirche. \u00dcber Beilngries und entlang des Rhein-Main-Donaukanals erreichten wir wieder unser Quartier. Hier erwartete die Gruppe eine \u00dcberraschung, denn zur Feier des Tages gab es ein leckeres bayerisches Buffet, das Rudi bestellt hatte. Zuvor lud Gisela H\u00f6\u00df im Namen des Schwarzwaldvereins Sasbach-Obersasbach zu einem Sektumtrunk. Beim Essen wurde dann auch das lange geh\u00fctete Geheimnis um Rudis Geschenk gel\u00fcftet: die Radelfreunde hatten zusammengelegt und ihm eine \u201eRentnerbank\u201c, geschreinert von Sepp Kurz, geschenkt. Das Bild der Bank, die in unserer Abwesenheit von Albert Bohnert vor Rudis Haust\u00fcr gebracht worden war, erreichte uns per e-mail und wurde von allen geb\u00fchrend bestaunt. Dazu gab es ein Gedicht von Gaby, eins von Berta und ein \u201eRudi-Alphabet\u201c, gefertigt und vorgetragen von Helene J\u00f6rger und Sepp Tremml.<br \/>\nAm letzten Tag radelten wir nur noch drei Stunden, daf\u00fcr aber auf besonders sch\u00f6ner Strecke, n\u00e4mlich von Berching aus in n\u00f6rdlicher Richtung entlang des alten, unter Landschaftsschutz stehenden K\u00f6nig-Ludwig-Kanals \u2013 Rudi Rapps ausgemachte Lieblingsstrecke. Bei \u201eSchleuse 35\u201c gab es ein letztes Mal Gelegenheit, bayerische W\u00fcrstchen und Bier zu konsumieren, dann hie\u00df es R\u00e4der verladen und ab nach Hause.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22. bis 26. 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