{"id":1600,"date":"2012-10-28T17:36:44","date_gmt":"2012-10-28T16:36:44","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?p=1600"},"modified":"2017-03-08T22:13:03","modified_gmt":"2017-03-08T21:13:03","slug":"unterwegs-auf-dem-schluchtensteig-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=1600","title":{"rendered":"Unterwegs auf dem Schluchtensteig"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">27. bis 28. Oktober 2012<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterwegs auf dem Schluchtensteig, so hie\u00df das Wandermotto der diesj\u00e4hrigen Zweitageswanderung im S\u00fcdschwarzwald. Besser w\u00e4re \u201eeine Winterreise\u201c gewesen, denn bereits bei der Abfahrt am Lindenplatz hatte Schneeregen eingesetzt und bei der Anfahrt zur Schattenm\u00fchle, dem Startpunkt der Wanderung, schneite es teilweise recht kr\u00e4ftig. So mancher der Teilnehmer wird sich wohl gefragt haben, auf was er sich da eingelassen hatte.<br \/>\nTrotzdem machten sich mehr als drei\u00dfig mehr oder wenig gut aufgelegte Wanderer mit Wanderf\u00fchrer Helmut Hauser auf den Weg durch die obere Wutachschlucht. Zuvor hatte man sich vor dem Abmarsch bei einem Glas Rotwein, einer schon traditionellen Handlung bei dieser Wanderung, \u201eMut\u201c angetrunken.<br \/>\nDurch die Schlucht, der Weg war durch den anhaltenden Schneefall bestimmt nicht einfacher geworden, erreichte man nach einiger Zeit das R\u00e4uberschl\u00f6\u00dfle. Hier stand einst die Burg Neu-Blumegg, heute nur noch eine Ruine und ein herrlicher Rastplatz, der 80 m \u00fcber dem Schluchtgrund liegt. Weitere Stationen auf diesem ersten Teil der Wanderung waren die Stallegger Br\u00fccke und das Wasserkraftwerk Stallegg, das bereits 1889 Strom f\u00fcr das F\u00fcrstenhaus in Donaueschingen lieferte. Nachdem es 1979 stillgelegt wurde, dient es seit dem Jahr 2000 wieder der Stromgewinnung. Vorbei an der R\u00f6tenbach- und Haslachm\u00fcndung erreichte man alsbald Lenzkirch, wo Mittagspause gemacht wurde.<br \/>\nNachdem man Hunger und Durst gestillt und sich aufgew\u00e4rmt hatte, ging es wieder hinaus ins Schneegest\u00f6ber. Man durchwanderte Lenzkirch und erreichte den Geopark, einen Rast &#8211; und Aussichtsplatz, dessen aufgestellte Gesteinsquader vieles aus der geologischen Geschichte des Hochschwarzwaldes erz\u00e4hlen. Ab der St. Cyriak-Kapelle stieg man durch den Zinken Schwende nochmals steil hinauf zum Fischbacher H\u00f6chst, mit 1110 m der h\u00f6chste Punkt des ersten Wandertages. Ab hier ging es nur noch abw\u00e4rts nach Fischbach ins Quartier, wo ein verdientes und vorz\u00fcgliches Abendessen auf die Wanderer wartete.<br \/>\nNach einer mehr oder wenig langen Nachtruhe begab man sich am anderen Morgen trotz 5 Grad Minus und ca 15 cm Schneeh\u00f6he hinaus in die Winterlandschaft und ohne Murren auf die n\u00e4chste Etappe. Vom Bergdorf Fischbach wanderte man durch den verschneiten Winterwald hinauf zum Bildstein. Von hier oben auf 1134m H\u00f6he liegt dem Wanderer der gr\u00f6\u00dfte Schwarzwaldsee, der Schluchsee, direkt zu F\u00fc\u00dfen. Nach einem etwas rutschigen Abstieg erreichten die unentwegten Wanderer bei Aha den See. Nun ging es am See entlang weiter zum Unterkrummenhof, einem alten Bauernhof aus dem Jahr 1788. In der darin untergebrachten Vesperstube wurde Mittagspause gemacht.<br \/>\nFrisch gest\u00e4rkt wanderte die Gruppe anschlie\u00dfend auf einem breiten Forstweg aufw\u00e4rts, immer wieder hatte man eine sch\u00f6ne Aussicht auf den See, hinauf zur Krummenkreuz H\u00fctte und weiter zu den idyllisch gelegenen Muchenlandh\u00f6fen, einem Ortsteil von Blasiwald. Vorbei am Pfaffenbr\u00fcnnele erreichte man alsbald Alth\u00fctte, das ebenfalls zu Blasiwald geh\u00f6rt. Nach einem langen, steilen Abstieg ging es vorbei am Windbergwasserfall \u00fcber Br\u00fccken und Treppen, buchst\u00e4blich \u00fcber Stock und Stein durch die wildromantische Windbergschlucht nach Sankt Blasien, dem Endpunkt dieser Etappe. Nach einer Besichtigung des Doms , der unter F\u00fcrstabt Martin Gerbert erbaut wurde, machte man sich \u00fcber die verschneiten Stra\u00dfen wieder auf die Heimfahrt. Der sogenannte \u201eSchwarzw\u00e4lder Dom\u201c wurde im Jahr 1783 als Abteikirche mit der damals drittgr\u00f6\u00dften Kirchenkuppel in Europa eingeweiht. Nachdem alle gl\u00fccklich wieder im heimischen Sasbach gelandet waren, lie\u00df man in einer heimischen Gastst\u00e4tte bei einem Abschlu\u00dftrunk das Ganze abschlie\u00dfend nochmals Revue passieren und machte bereits erste Pl\u00e4ne f\u00fcrs kommende Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">27. bis 28. Oktober 2012 Unterwegs auf dem Schluchtensteig, so hie\u00df das Wandermotto der diesj\u00e4hrigen Zweitageswanderung im S\u00fcdschwarzwald. 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