{"id":1735,"date":"2010-05-24T10:34:44","date_gmt":"2010-05-24T08:34:44","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?p=1735"},"modified":"2017-05-08T12:03:50","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:50","slug":"familienwochenende-in-der-pfalz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=1735","title":{"rendered":"Familienwochenende in der Pfalz"},"content":{"rendered":"<h4>21. bis 24. Mai 2010<\/h4>\n<p><strong>Familienarbeit im Sasbacher Schwarzwaldverein genie\u00dft hohen Stellenwert <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein gutes Jahrzehnt mu\u00df man das Rad der noch jungen Vereinsgeschichte zur\u00fcckdrehen, bis man an die Anf\u00e4nge jener Aktivit\u00e4ten des Sasbacher Schwarzwaldvereins kommt, die mittlerweile aus dem Wanderplan nicht mehr wegzudenken sind: die Familienwanderungen, gepaart mit allem, was \u201eGro\u00df und Klein\u201c gleicherma\u00dfen begeistert und Freude macht. \u201eZugpferd\u201c und Initiator der auch sehr zeitaufw\u00e4ndigen Familienarbeit ist der Vereinsvorsitzende Albert Bohnert selbst: damals, als die eigenen Kinder noch zwischen einem und f\u00fcnf Jahren alt waren, reifte die Idee dieser Familienwanderungen, die aus kleinen Anf\u00e4ngen heraus l\u00e4ngst beachtlichen Zuspruch finden. Wobei sich Albert und seine Gattin Martina Bohnert auch nicht gleich entmutigen lie\u00dfen, als man 1999 noch keine weiteren Familien zum Mitmachen bewegen konnte. Das \u00e4nderte sich jedoch schon im folgenden Jahr, als das Wandern in Gottes freier Natur mit \u201eSpa\u00df und Spiel\u201c kombiniert wurde: eine Waldolympiade brachte damals schon \u00fcber f\u00fcnfzig Kinder und Eltern auf die Beine \u2013 der Bann war gebrochen und viele Ideen wurden im Rahmen des Familienprogramms umgesetzt. Zweifelsohne bietet die mittelbadische Region mit dem Nordschwarzwald im \u00f6stlichen Teil und der Rheinebene gen Westen auch eine Vielfalt von M\u00f6glichkeiten, die man weidlich n\u00fctzte: hier findet man zahlreiche M\u00fchlen, Burgen oder auch sonstige Sehensw\u00fcrdigkeiten wie den Baden-Badener Hausberg \u201eMerkur\u201c mit seiner Zahnaradbahn. Oder auch das Naturschutzzentrum auf dem Ruhestein sowie ehemalige Bergwerksstollen im Achertal, die es zu erforschen galt. Das \u201eflache Land\u201c mit seinen diversen Wassersportm\u00f6glichkeiten vom Paddeln bis zum Flo\u00dfbau wurde nach und nach ebenfalls in das Familienprogramm mit aufgenommen; in den Wintermonaten brachten Schlittenfahrten, Eisstockschie\u00dfen oder Schlittschuhvergn\u00fcgen Abwechslung ins Programm. Im Lauf des vergangenen Jahrzehnts f\u00fchrten die Aktivit\u00e4ten l\u00e4ngst \u00fcber den mittelbadischen Raum hinaus, nicht selten auch in die Pfalz oder ins Elsa\u00df: mit gut vorbereiteten Mehrtageswanderungen \u2013diese nun schon seit 2004- ging es hinein in die benachbarten Mittelgebirge. Wobei man sich nat\u00fcrlich auch nicht den \u201eNeuerungen der Technik\u201c verschlo\u00df \u2013 zwischendurch wurden die jungen Wanderer auch mit modernen GPS-Ger\u00e4ten vertraut gemacht, die heutzutage schon fester Bestandteil mancher Aktivit\u00e4ten sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon traditionell n\u00fctzte man beim Sasbacher Schwarzwaldverein f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Mehrtagestour wieder die Pfingstferien, um \u201eLand und Leute\u201c in der Pfalz und im Elsa\u00df kennenzulernen. Am Freitag vor Pfingsten, gleich zum Start in die beiden Ferienwochen, brach die Familienwandergruppe, wieder angef\u00fchrt von Albert Bohnert, mit den eigenen Fahrzeugen auf: Fahrtziel war Bruchweiler-B\u00e4renbach im pf\u00e4lzischen Wasgau. L\u00e4ngst ist das Biosph\u00e4renreservat des Pf\u00e4lzerwalds und der Nordvogesen bei Wanderern und Naturfreunden mehr als nur ein Geheimtipp und daher auf jeden Fall eine Reise wert: Man mu\u00df allerdings schon viele Tage aufwenden, um all die vielen Sehensw\u00fcrdigkeiten dieses Wasgaus finden. Albert Bohnert verstand es mit seinem gro\u00dfen oranisatorischen Talent, die elf Kinder und zehn Erwachsenen sowohl zu historischen St\u00e4tten als auch zu neuen Anlagen zu f\u00fchren. Das Motto dabei hie\u00df \u201e\u00fcber Sandstein zu den Burgen in der Pfalz und im Elsa\u00df\u201c. Das Jugend- und Freizeithaus der katholischen Pfarrei Bruchweiler diente als Domizil der gro\u00dfen Wandergruppe, die schnell die Zimmer bezogen hatte. Das herrliche Fr\u00fchsommerwetter sorgte sofort f\u00fcr beste Laune; man lie\u00df die Buben und M\u00e4dchen in der dort neu angelegten Parkanlage und dem integrierten Wasserspielplatz neben dem Bachlauf austoben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u201erichtige Wandern\u201c ging dann anderntags los: Ausgangspunkt der ersten Tour war der Kurpark des St\u00e4dtchens Dahn, von dort aus f\u00fchrte Albert Bohnert seine gro\u00dfen und kleinen Begleiter vorbei am Ehrenfriedhof auf den \u201eFelsenland-Sagenweg\u201c. Mal f\u00fchrte der Wanderpfad durch herrliche Laubw\u00e4lder, dann aber auch wieder durch bizzarre Felslandschaften, ehe das erste Etappenziel des Tages erreicht war: die Burgengruppe Altdahn, bei der die m\u00e4chtigen Sandsteinfelsen die Basis f\u00fcr den vor acht Jahrhunderten erfolgten Burgbau bildeten. Altdahn, Felsendahn und Tanstein sind Bestandteile dieser in ihrer Art einmaligen Burgengruppe , die der Volksmund auch \u201eDahner Schl\u00f6sser\u201c nennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einst richtig stolze Schl\u00f6sser, fielen sie schlie\u00dflich den Geschenissen vor und nach dem 30j\u00e4hrigen Krieg zum Opfer fielen. Seither sind die Ruinen steinerne Zeugen einer wechselhaften Geschichte, die man sich gerne erl\u00e4utern lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das mitgebrachte \u201eRucksackvesper\u201c st\u00e4rkte die Familienwandergruppe f\u00fcr die n\u00e4chste \u201eBurgenerst\u00fcrmung\u201c: letztes Ziel des Tages war die Burg Drachenfels, der \u201ein ihren besten Zeiten\u201c ein recht zweifelhafter Ruf als richtige Raubritterburg anhaftete. Wanderf\u00fchrer Bohnert lie\u00df hier kurz die Geschichte der \u201eRitter von Drachenfels\u201c anklingen, deren oft schreckliches Treiben erst durch die Truppen des Trierer Erzbischofs beendet werden konnte. Gro\u00df und Klein lie\u00dfen es sich nicht nehmen, die imposante Ruinenanlage \u201ebis in den letzten Winkel\u201c zu besichtigen, ehe ein pr\u00e4chtiger Ausflugstag dann am Abend mit gemeinsamen Spielen zu Ende ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch anderntags hielt Wanderf\u00fchrer Bohnert f\u00fcr seine Begleiter ein komplettes Burgenprogramm bereit: zun\u00e4chst wurde \u00fcber leicht ansteigende Wanderwege die Wegelnburg erreicht, die einst ehemals ebenfalls als Raubritterburg in die Geschichte einging. Fast in Sichtweite lag die Hohenburg, wie alle anderen dieser Ruinenanlagen echte Sehensw\u00fcrdigkeiten innerhalb dieses Biosph\u00e4renreservats. Grenz\u00fcberschreitend sind hier die Wanderwege des Pf\u00e4lzer Waldes und der n\u00f6rdlichen Vogesen miteinander verbunden; jenseits der Staatsgrenzen standen schlie\u00dflich die Burgen \u201eL\u00f6wenstein und Fleckenstein\u201c auf dem Besichtigungsprogramm. Gerade die letzte dieser Burgen bot noch einmal interessaante Deteils, die es zu erforschen galt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem derart vollen Besichtigungs- und Wanderprogramm kam die St\u00e4rkung \u2013auch hier bew\u00e4hrte sich wieder das mitgef\u00fchrte Rucksackvesper- zum rechten Zeitpunkt, sp\u00e4ter machte das Treiben auf dem Burgenspielplatz die jungen Wanderer wieder munter. Zudem rundete ein vom \u201eChef\u201c spendiertes Eis als Lohn f\u00fcr die zur\u00fcckgelegten Wanderkilometer den herrlichen \u201eBurgentag\u201c ab, der am Abend mit Gitarren- und Trommelmusik ausklang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon ein bi\u00dfchen im Zeichen des Abschieds aus dem beschaulichen Wasgau stand der Pfingstmontag, der letzte Tag des Unternehmens. Und so galt es nat\u00fcrlich auch, das Freizeithaus in gereinigtem Zustand zu verlassen, ehe auch hier noch ein besonderes Highligth anstand: die Fahrt f\u00fchrte ins nahegene Fischbach und dem dortigen Biosph\u00e4renhaus. \u201eVor Ort\u201c wurden die gro\u00dfen und kleinen Besucher \u2013zeitgem\u00e4\u00df auch \u00fcber die Monitoren- hervorragend \u00fcber Flora und Fauna der Region informiert, ehe es wieder ,nach drau\u00dfen\u201c ging. Dort stand ja noch einer der besonderen H\u00f6hepunkte der Viertagestour an: der Gang \u00fcber den Baumwipfelpfad. Nat\u00fcrlich z\u00e4hlte der ungew\u00f6hnliche \u201eWanderweg\u201c in fast zwanzig Metern H\u00f6he \u00fcber die leicht schaukelnden H\u00e4ngebr\u00fccken zur Attraktion schlechthin, am h\u00f6chsten Punkt dieses Baumwipfelpfades, zugleich auch die Aussichtsplattform, war man sogar gut 35 Meter vom Erdboden entfernt. Doch der R\u00fcckweg wurde leicht bew\u00e4ltigt: es war f\u00fcr die Buben und M\u00e4dchen ein Heidenspa\u00df, mit der \u201eR\u00f6hrenrutsche\u201c wieder \u201enach unten\u201c zu gelangen. Verst\u00e4ndlich, da\u00df sich einige Buben und M\u00e4dchen dieses Vergn\u00fcgen gleich mehrfach g\u00f6nnten. Und Albert Bohnert f\u00fchrte die Wandergruppen nach einer letzten St\u00e4rkung gleich weiter zu einer weiteren Sehensw\u00fcrdigkeit: im nahegelegenen Ludwigswinkel wurde der dortige \u201eBarfu\u00dfpark\u201c ausgiebig \u201edurchwandert\u201c \u2013 mal \u00fcber Sand und Split, dann auch wieder durch Wasser und Schlamm. Nach dem Rundkurs spendierte Albert Bohnert den Kindern nochmals ein Eis \u2013 zugleich auch der Lohn f\u00fcr das erfreulich gute Mitmachen bei dem beachtlichen Viertagesprogramm. Albert Bohnert, Vereinschef, Organisator und Wanderf\u00fchrer in Personalunion, wertete es als recht erfreulich, da\u00df auch in diesem Jahr wieder \u201eneue Gesichter\u201c teilnahmen, die das erlebenswerte Familienprogramm des Sasbacher Schwarzwaldvereins auch gerne annahmen. Und schon jetzt gilt auch als sicher, da\u00df man diese mehrt\u00e4gigen Familienwandertage auch 2011 in den Wanderplan aufnehmen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/2010-3_Der-Schwarzwald_Familienwochenende-Pfalz.pdf\" target=\"_blank\">Presse-2010-3-Der Schwarzwald-Familienwochenende Pfalz<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21. bis 24. 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