{"id":1744,"date":"2010-10-24T14:02:37","date_gmt":"2010-10-24T12:02:37","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?p=1744"},"modified":"2017-05-08T12:02:00","modified_gmt":"2017-05-08T10:02:00","slug":"jubilaumswanderung-im-sudschwarzwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=1744","title":{"rendered":"Jubil\u00e4umswanderung im S\u00fcdschwarzwald"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">23. bis 24. Oktober 2010<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zum 25. Mal \u2013 Zweitageswanderung im herbstlichen S\u00fcdschwarzwald<\/strong><br \/>\nDer \u201eGoldene Oktober\u201c ist beim Schwarzwaldverein Sasbach auch die Zeit der traditionellen Zwei-Tages-Wanderung \u2013 und diese wie immer im s\u00fcdlichen Schwarzwald. Und es war heuer ein ganz besonderes Wanderunternehmen: Zum 25. Mal wurde diese Wanderung durchgef\u00fchrt und genauso oft hie\u00df der Wanderf\u00fchrer Helmut Hauser. Die Anfahrt ins Hochgebirge des doch deutlich wilderen S\u00fcdschwarzwaldes erfolgte mit den Autos, Fahrtziel war zun\u00e4chst Titisee &#8211; Neustadt Die \u00fcberaus gro\u00dfe Teilnahme war eines silbernen Jubil\u00e4ums durchaus w\u00fcrdig, denn Wanderf\u00fchrer Helmut Hauser, der mittlerweile schon wieder intensiv am Wanderplan des kommenden Jahres arbeitet, konnte nahezu vierzig Teilnehmer begr\u00fc\u00dfen, unter ihnen auch der Vereinsvorsitzende Albert Bohnert. Bevor die Wanderschuhe entg\u00fcltig geschn\u00fcrt wurden, durfte auch der schon obligatorische Begr\u00fc\u00dfungsumtrunk nicht fehlen. Die Wanderung des ersten Tages f\u00fchrte von Titisee- Neustadt aus zur Hochfirstschanze, der gr\u00f6\u00dften Naturschanze Deutschlands \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In wenigen Wochen schon wird diese, nach dem Berg Hochfirst benannte Schanzenanlage im Zeichen des Wintersports stehen, doch jetzt pr\u00e4sentierte sie sich der gro\u00dfen Wandergruppe noch im Look des sp\u00e4ten Herbstes. Helmut Hauser f\u00fchrte seine Begleiter \u00fcber den dort eigens angebrachten Infopfad an der Hochfirstschanze: acht gro\u00df dimensionierte Informationstafeln brachte den Wanderern alles Wissenswerte \u00fcber die fast achtzig Jahre alte Sprungschanze und das Skispringen selbst n\u00e4her. Keine geringeren als Sven Hannawald und Adam Malysz sind es, die hier den Schanzenrekord von 145 Metern halten, wie die Schwarzwaldvereinsmitglieder erfuhren. Nachzulesen ist vor Ort auch, da\u00df dieser Hochfirst eine wirklich besondere Anh\u00f6he ist: Geologen sprechen bei diesem m\u00e4chtigen Bergr\u00fccken von einer \u201eKippscholle\u201c, die beim \u201eAufstieg\u201c der imposanten Feldbergregion \u201everkippte\u201c und sich seit Jahrtausenden in ihrer einmaligen Art pr\u00e4sentiert. Nach einem schwei\u00dftreibenden Aufstieg von rund 120 H\u00f6henmetern direkt an der Schanze entlang, ging es wenig sp\u00e4ter etwas gem\u00e4chlicher weiter zum fast 1200 m hoch gelegenen Gasthaus Hochfirst. Dort wurde die verdiente Mittagspause eingelegt; nebenbei n\u00fctzten einige Teilnehmer auch die M\u00f6glichkeit, den imposanten Aussichtsturm zu besteigen und die gro\u00dfartige Aussicht hinunter zum Titisee und \u00fcber die umliegenden Schwarzwaldberge zu genie\u00dfen. Der Weiterweg f\u00fchrte vorbei am Hierabrunnen, der hier noch echtes frisches Quellwasser sprudeln l\u00e4\u00dft, in den Luftkurort Saig, das herrlich auf einem Hochplateau in rund 1000m H\u00f6he liegt. \u00dcber das Saiger Kreuz wanderte man anschlie\u00dfend auf einem aussichtsreichen Weg zur\u00fcck zum Ausgangspunkt in Neustadt. Von dort fuhr man nach Waldau ins Quartier, wo die gro\u00dfe Schwarzwaldvereinsfamilie bestens untergebracht war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck fuhr man am n\u00e4chsten Morgen nach Hinterzarten. Auf dem Heimatpfad Hochschwarzwald ging es auf Schusters Rappen durchs L\u00f6ffeltal hinunter zur Ravennabr\u00fccke und dann durch die Ravennaschlucht aufw\u00e4rts nach Breitnau. Dieser Heimatpfad kommt einem Freilichtmuseum in Gottes freier Natur gleich und erinnert die Wanderer an die Wurzeln der vielseitigen Schwarzw\u00e4lder Kulturgeschichte. Ob S\u00e4gem\u00fchlen, eine Seilerei, Mahlm\u00fchlen oder auch eine ehemalige L\u00f6ffelschmiede: jede dieser echten Sehensw\u00fcrdigkeiten beeindruckte mit einer eigenen Ausstrahlung. Der Weg durch die Ravennaschlucht \u00fcber die vielen Br\u00fccken, Stege und Treppen war an diesem Tag besonders reizvoll, hatte doch der Regen in der Zeit davor den ungez\u00e4hmten Wildbach anschwellen lassen, so dass die vielen tosenden Wasserf\u00e4lle f\u00fcr eine beeindruckende Ger\u00e4uschkulisse sorgten. Vorbei an wuchtigen Felskl\u00f6tzen und steilaufragenden Felsw\u00e4nden erreichte man schlie\u00dflich Breitnau, wo man im Naturfreundehaus Mittagsrast machte. Frisch gest\u00e4rkt wanderte man anschlie\u00dfend \u00fcber aussichtsreiche Wiesen und Weiden, vorbei an uralten, riesigen Schwarzwaldh\u00f6fen und letztlich der Ramshalde entgegen. Auf dem Weg durch die Zinken Fahrenberg, Winterhalde und den R\u00f6ssleberg konnten immer wieder herrliche Ausblicke genossen werden, nat\u00fcrlich auch auf den h\u00f6chsten Berg des gesamten Schwarzwaldes: die gesamte Feldbergregion war schon \u00fcberwiegend schneebedeckt und erinnerte daran, da\u00df die Winterzeit schon recht nahe vor der T\u00fcr steht. Noch einige Wanderkilometer durch die sp\u00e4therbstliche Natur, dann erreichte man schlie\u00dflich den Ausgangspunkt der Wanderung. Nach der Heimfahrt lie\u00df man beim Wanderabschluss in einem Sasbacher Gasthaus die beiden erlebnisreichen Wandertage nochmals Revue passieren und man war sich einig, im n\u00e4chsten Jahr wieder eine \u00e4hnliche Wanderung durchzuf\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">23. bis 24. Oktober 2010 Zum 25. 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