{"id":1747,"date":"2010-08-25T14:03:11","date_gmt":"2010-08-25T12:03:11","guid":{"rendered":"http:\/\/hp2014.swv-sasbach.info\/?p=1747"},"modified":"2017-05-08T11:59:47","modified_gmt":"2017-05-08T09:59:47","slug":"sasbacher-schwarzwaldverein-in-der-tauernregion-unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=1747","title":{"rendered":"Sasbacher Schwarzwaldverein in der Tauernregion unterwegs"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">22. bis 25. August 2010<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterwegs im Nationalpark Hohe Tauern war in diesen Tagen eine fast zwanzigk\u00f6pfige Wandergruppe des Schwarzwaldvereins Sasbach: unter der F\u00fchrung von Werner Gutenkunst wurde nach der langen Anfahrt gegen Mittag das Matreier Tauernhaus, das Anfahrtsziel der Alpinisten, erreicht. Ein &#8222;Meer von Dreitausendern&#8220;, \u00fcberragt vom fast 3800 Meter hohen Gro\u00dfglockner empfing die Wanderer bei herrlichem Sp\u00e4tsommerwetter; sofort f\u00fchlte man sich von der einzigartigen Erlebniswelt dieses gr\u00f6\u00dften mitteleurop\u00e4ischen Nationalparks in seinen Bann gezogen.<br \/>\nVerst\u00e4rkt wurden die ersten Eindr\u00fccke schon am Nachmittag des Anfahrtstages, als Werner Gutenkunst mit seinen Begleitern ins gut drei\u00dfig Kilometer entfernte Virgental fuhr: beim Wanderparkplatz Str\u00f6den wurden die Wanderschuhe geschn\u00fcrt, bald darauf waren die Umbalf\u00e4lle erreicht. Entlang des Wasserschaupfades genoss die Wandergruppe dieses vielleicht beeindruckendsten Naturschauspiels im gesamten Nationalpark, in dem allen Betrachtern sehr deutlich vor Augen gef\u00fchrt wird, wie die Kraft des Wassers im Lauf vieler Jahrhunderte die Landschaft formte.<br \/>\nWundersch\u00f6nes Wetter begleitete die Sasbacher Wandergruppe anderntags bei der ersten richtigen Alpentour: nach zeitweise steilen Aufstiegen wurden Gutenkunst und seine Begleiter von der unbeschreiblich sch\u00f6nen Aussicht zu den schneebedeckten H\u00f6hen des Gro\u00dfvenediger belohnt. Bei der nachfolgenden Wandertour bis zur fast 2500 Meter hoch gelegenen St. P\u00f6ltner H\u00fctte wurde einmal mehr deutlich, da\u00df man inmitten einer einzigartigen alpinen Bergregion unterwegs war. Beim Aufstellen zum Erinnerungsfoto beim H\u00fcttenkreuz blies ein recht rauer Wind, der daran erinnerte, da\u00df im Hochgebirge die \u00e4u\u00dferen Bedingungen immer mal wieder wechselhaft sind. Dennoch konnte der Wanderplan dieses Tages beibehalten werden, die weitere Tour f\u00fchrte weiter \u00fcber den &#8222;Drei-Seen-Weg&#8220;, der zu den Wassern des Grau-, Schwarz- und Gr\u00fcnsees f\u00fchrte. Eine wagemutige Wandergruppe lie\u00df sich dabei sogar den Aufstieg zum fast 2700 Meter hohen Messelingkogels nicht nehmen; am Ende der zeitweise schwei\u00dftreibenden Tor standen \u00fcber 1300 Tagesh\u00f6henmeter zu Buch. Mittlerweile waren auch der ehemalige Obersasbacher Ortsvorsteher Albert Doll und sein Freund Josef Hensinger zur Wandergruppe gesto\u00dfen, gemeinsam genoss man die Vorfreude auf den kommenden Wandertag.<br \/>\nRegen und Wind wechselten sich ab, als man anderntags unterhalb des Venedigerhauses den Einstieg in den dortigen Gletscherweg anging; wenig sp\u00e4ter erforderte der Anstieg zum Wasserfall des Schlatenbaches schon einige Kondition. Der Lohn dieser Kraftanstrengung war eine unbeschreiblich sch\u00f6ne Aussicht auf die umliegende Bergwelt sowie die hier zu sehenden H\u00f6henseen. Eines dieser Gew\u00e4sser tr\u00e4gt, wie Wanderf\u00fchrer Gutenkunst seine Begleiter informierte, den Namen &#8222;das Auge Gottes&#8220;, wobei eine kleine gr\u00fcne Insel inmitten des dreieckf\u00f6rmigen Sees den Vergleich mit einem Auge noch verst\u00e4rkt.<br \/>\nZum st\u00fcrmisch-kalten Wind kam nach der Mittagspause, als man schon den Schlatenbach \u00fcberquert hatte, noch heftiger Regen hinzu. Am sp\u00e4teren Nachmittag, als man schon einen gr\u00f6\u00dferen, recht anstrengenden Abstieg bew\u00e4ltigt hatte, machte dann wieder ein strahlend blauer Himmel die vorangegangenen widrigen Umst\u00e4nde wett; zudem konnte man sich der zeitweisen Begleitung von fast zwei Dutzend Ziegen erfreuen. Gem\u00fctlich konnte man dann am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein den Ausblick auf die umliegenden schneebedeckten Dreitausender und Gletscher genie\u00dfen.<br \/>\nNach einem letzten kameradschaftlich ausklingenden Abend stand schon wieder die Heimfahrt bevor, die zun\u00e4chst nach Kufstein, der vielbesungenen &#8222;Perle Tirols&#8220; f\u00fchrte. Pech nur, da\u00df keines der Autos einen Parkplatz fand, derart stark war der Touristenansturm. Wieder im Lenderdorf angekommen, bedankten sich sowohl der Vereinsvorsitzende Albert Bohnert als auch G\u00fcnther Mahle bei Organisator und Wanderf\u00fchrer Werner Gutenkunst f\u00fcr die unvergesslichen Tage im Herzen dieses einmaligen Naturparks, der mit seinen verschiedenen Vegetationszonen von den Getreidefeldern und Almen bis hin zum &#8222;ewigen Eis&#8220; f\u00fcr jeden Hochgebirgswanderer zum unvergessliches Erlebnis wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22. bis 25. 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