{"id":1961,"date":"2009-02-08T22:38:54","date_gmt":"2009-02-08T21:38:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=1961"},"modified":"2017-03-08T22:15:27","modified_gmt":"2017-03-08T21:15:27","slug":"vom-rudolf-fettweiswerk-in-forbach-beeindruckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=1961","title":{"rendered":"Vom Rudolf Fettweiswerk in Forbach beeindruckt"},"content":{"rendered":"<h4>8. Febraur 2009<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die sowohl in der Anzahl der Teilnehmer als auch an der Menge der Informationen umfangreichste Wanderung des Schwarzwaldvereins Sasbach f\u00fchrte in diesen Tagen ins Murgtal: eine &#8222;halbe Hundertschaft&#8220; war auf den Beinen, um -angef\u00fchrt von den Organisatoren Evelyn und Martin Gro\u00dfmann- das Forbacher &#8222;Rudolf-Fettweis-Kraftwerk&#8220; zu besichtigen. Der riesige Komplex ist, wie die zahlreichen Familien erfuhren, das Lebenswerk von Rudolf Fettweis, damaliger Vorstand und Leiter des riesigen Komplexes: ein historischer Film gab den Kraftwerkbesuchern einen \u00dcberblick in die zw\u00f6lf Jahre dauernde Entstehungsgeschichte der Anlage, an der zeitweise \u00fcber zweitausend Personen mit Hand anlegten. Und das, obwohl gerade der erste Weltkrieg ausgebrochen war und die Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Unbeeindruckt von den Au\u00dfentemperaturen um den Gefrierpunkt war die F\u00fchrung durch das Innere der Kraftwerkanlage ein Erlebnis der besonderen Art: die Informationen in Wort und Bild lie\u00dfen erkennen, welche Pioniertat da vor knapp hundert Jahren beim Bau dieses Pumpspeicher- und Laufwasserkraftwerkes geleistet wurde.<br \/>\n\u00c4u\u00dferlich ist es der Schwarzenbach-Stausee, der die riesige Dimension der komplexen Anlage verk\u00f6rpert: nat\u00fcrlich f\u00fchrten die Eheleute Gro\u00dfmann ihre gro\u00dfen und kleinen Begleiter auch zu diesem Hauptbauwerk des Kraftwerks, in den Sommermonaten ein gigantischer Anziehungspunkt unz\u00e4hliger Touristen. Jetzt, bei leichtem Schneefall , hatte die gro\u00dfe Schwarzwaldvereinsfamilie das Terrain um die damals h\u00f6chste Staumauer Deutschlands, aufgebaut aus Gussbeton und Granitbl\u00f6cken, fast f\u00fcr sich. Und man konnte sich in Ruhe zeigen lassen, wie das hier aufgestaute Wasser aus knapp 700 H\u00f6henmetern durch die gewaltigen Schwarzenbachstollen in den Talgrund der Murg geleitet wird, um von dort aus durch die m\u00e4chtigen Druckrohre den Turbinen zugef\u00fchrt zu werden. Man h\u00e4tte sich noch stundenlang aufhalten k\u00f6nnen, um die vielen Details dieser Kraftwerksanlage zu bewundern &#8211; aber auch so erhielten die Wanderer einen \u00dcberblick \u00fcber die gewaltigen Ausma\u00dfe des Rudolf-Fettweis- Kraftwerks. Und dieses ist, wie die Schwarzwaldvereinsfamilie direkt vor Augen hatte, nicht das einzige Sehenswerte in diesem schmucken Schwarzwaldst\u00e4dtchen an der mittleren Murg, denn das eigentliche Wahrzeichen ist die \u00fcber 2oo Jahre alte Murgtalbr\u00fccke, immerhin eine der gr\u00f6\u00dften ihrer Art in ganz Europa. &#8222;Eingerahmt&#8220; wird dieser Ort, der sich auch &#8222;Stadt der Murgschiffer&#8220; nannte, von einem sehenswerten &#8222;St\u00fcck Schwarzwald&#8220;: Eine gro\u00dfer Teil der Forbacher Waldgemarkung zu beiden Seiten der Murg befand sich einst im Besitz der &#8222;badischen Murgschiffer&#8220;. Diese hatten, als das Rudolf-Fettweis-Kraftwerk erbaut wurde, schon eine jahrhunderte lange Berufstradition.<br \/>\nDas Murgtal wird, wie ein Blick in den Wanderplan zeigt, noch das ein oder andere Mal in diesem Jahr Ausgangspunkt interessanter Wanderungen des Sasbacher Schwarzwaldvereins sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">8. 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