{"id":2055,"date":"2008-06-22T08:40:14","date_gmt":"2008-06-22T06:40:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2055"},"modified":"2017-03-08T22:15:46","modified_gmt":"2017-03-08T21:15:46","slug":"zur-rosenblute-nach-baden-baden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2055","title":{"rendered":"Zur Rosenbl\u00fcte nach Baden-Baden"},"content":{"rendered":"<h4>22. Juni 2008<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Wanderung des Schwarzwaldvereins Sasbach am vergangenen Sonntag werden die zahlreichen Teilnehmer sicherlich nicht vergessen, denn am Ende setzten die Regeng\u00fcsse die Akzente. Rudi Rapp und Martin Gro\u00dfmann f\u00fchrten die Ganztagswanderung, w\u00e4hrend Gaby Kemper und Evelyn Gro\u00dfmann der Gruppe der Halbtagswanderer vorangingen. Erstes gemeinsames Ziel beider Abteilungen: der Rosenneuheitengarten auf dem Beutig bei Baden-Baden; gemeinsam wurden beim Parkgel\u00e4nde des S\u00fcdwestrundfunks die Wanderschule geschn\u00fcrt, um das &#8222;bl\u00fchende Ziel&#8220; auf unterschiedlichen Wegen anzugehen. Erst wenige Jahre ist es her, da\u00df der Rosenneuheitengarten etwas oberhalb der &#8222;Weltstadt mit Herz&#8220; von der &#8222;World Federation of Rose Societies&#8220; mit dem &#8222;Award of Garden Excellence&#8220; ausgezeichnet wurde. Doch auch ohne diese Auszeichnung steht Baden-Baden allj\u00e4hrlich bei den Rosenliebhabern allj\u00e4hrlich ab Juni im Blickpunkt, die im vierj\u00e4hrigen Turnus wechselnden Rosenneuz\u00fcchtungen locken tausende von Besuchern an. Auf dem Beutig, Baden-Badens Hausberg, \u00fcberzeugte sich auch gerade der Oberb\u00fcrgermeister der B\u00e4derstadt, Wolfgang Gerstner, von der \u00fcppigen Bl\u00fctenf\u00fclle auf dem leicht abfallenden Hang der einmalig sch\u00f6nen Anlage, als die etwas kleinere Wandergruppe des Schwarzwaldvereins eintraf. Gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt bewunderte man die vielen Sorten der &#8222;K\u00f6nigin aller Blumen&#8220;, die sich gerade in ihrer \u00fcppigsten Bl\u00fctenpracht pr\u00e4sentierten. Dass man nebenbei auch einen herrlichen Ausblick auf die nahe gelegenen Berge des Nordschwarzwaldes genie\u00dfen kann, wurde nat\u00fcrlich gerne &#8222;mitgenommen&#8220;. Von dort aus sollte der Weiterweg eigentlich zum Waldhaus &#8222;Batschari&#8220; f\u00fchren &#8211; doch dort sollte die Halbtagswandergruppe letztlich nicht mehr ankommen: die zuvor erst schw\u00fcl-warme Witterung schlug um in ein Unwetter mit Hagel, m\u00e4chtigen Regenschauern und Sturm, der die Wandergruppe schon unweit des Beutigs auf weitgehend ungesch\u00fctztem Gel\u00e4nde \u00fcberraschte. In k\u00fcrzester Zeit war man trotz Regenbekleidung so sehr durchgeweicht, da\u00df man beschloss, diese Wanderung abzubrechen.<br \/>\nImmerhin hatte die andere Wandergruppe das Gl\u00fcck, die den gr\u00f6\u00dften Teil der Wanderung weitgehend so durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, wie es auch geplant war: Eines der sch\u00f6nen Etappenziele am Weg war der Waldenecksee, der teilweise von einer imposanten Felswand eingegrenzt wird. Von dort aus wurden beim leichten Anstieg hinauf auf den Yberg schon einige Schwei\u00dftropfen vergossen, unterwegs lie\u00dfen sich die Teilnehmer von den Wanderf\u00fchrern Martin Gro\u00dfmann und Rudi Rapp von der h\u00f6chst wechselhaften Geschichte der Yburg, seit vielen Jahren das Wahrzeichen des Baden-Badener Reblandes, erz\u00e4hlen. Dabei klang auch durch, da\u00df die Burgherren bei der b\u00e4uerlichen Bev\u00f6lkerung nicht immer wohl gelitten waren; die Unterdr\u00fcckungen und Ausbeutungen fanden erst nach einem Aufstand der Bauern und Arbeiter ein Ende fand. Sp\u00e4ter jedoch wurde auch diese Wandergruppe von diesem Unwetter \u00fcberrascht, immerhin konnte sie noch das Waldhaus Batschari erreichen und dort Unterstand finden. Sp\u00e4ter, als man ebenfalls ziemlich durchn\u00e4sst wieder beim Ausgangspunkt angekommen war, um zur Abschlusseinkehr aufzubrechen, bestand ausgiebig Gelegenheit, \u00fcber die angenehmen und weniger angenehmen Seiten des Wandertages auszutauschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22. Juni 2008 Diese Wanderung des Schwarzwaldvereins Sasbach am vergangenen Sonntag werden die zahlreichen Teilnehmer sicherlich nicht vergessen, denn am Ende setzten die Regeng\u00fcsse die Akzente. Rudi Rapp und Martin Gro\u00dfmann f\u00fchrten die Ganztagswanderung, w\u00e4hrend Gaby Kemper und Evelyn Gro\u00dfmann der Gruppe der Halbtagswanderer vorangingen. 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