{"id":2358,"date":"2007-06-29T10:59:28","date_gmt":"2007-06-29T08:59:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2358"},"modified":"2017-05-08T12:00:45","modified_gmt":"2017-05-08T10:00:45","slug":"moin-moin-schleswig-holstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2358","title":{"rendered":"Moin, moin Schleswig Holstein"},"content":{"rendered":"<h4>Juni 2007<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ereignisreiche Tage erlebten 36 Teilnehmer der Fahrradtour des Schwarzwaldvereins Sasbach-Obersasbach Mitte Juni in Schleswig-Holstein. Bereits zum 2. Mal hatte sich die Truppe per Bus in den \u00e4u\u00dfersten Norden aufgemacht und wieder in Gammelby, einem kleinen Ort in der N\u00e4he von Eckernf\u00f6rde, Quartier genommen, wo man bestens und reichhaltig versorgt wurde. Hatten sich die Touren 2005 haupts\u00e4chlich auf die Ostseeseite und die Landstriche Angeln und Schwansen konzentriert, hatten Rudi Rapp und Gaby Kemper dieses Jahr auch die Nordseek\u00fcste und D\u00e4nemark auf dem Programm. So standen die ersten beiden Radeltage unter dem Motto des k\u00fcrzlich er\u00f6ffneten deutsch-d\u00e4nischen Grenzweges. Die erste Fahrt begann in der N\u00e4he von Flensburg und damit am \u00f6stlichen Ende des Grenzweges und f\u00fchrte von Handewitt (bekannt durch seine Handballer) \u00fcber Padborg, Bov und Niehuus durch das Krusaer Tunneltal nach Wassersleben und von dort immer am d\u00e4nischen Ufer der Flensburger F\u00f6rde entlang, zum Teil auf Wanderwegen, \u00fcber Kollund, Sonderhav, Egernsund bis nach Sonderburg.<br \/>\nDer zweite Tag begann mit einer l\u00e4ngeren Busfahrt hin\u00fcber an die Nordseek\u00fcste, genauer gesagt an die Steilklippe Emmerlev Klev, von wo man deutlich die Insel Sylt erkennen konnte. Direkt an Deich und Wattenmeer entlang ging es zun\u00e4chst s\u00fcdlich zu den Schleusen Wida und Hojer und weiter \u00fcber Rudbol nach Mogeltonder. Hierbei wurde mehrfach die Grenze passiert, die noch an alten Grenzsteinen, Schlagb\u00e4umen oder Zollh\u00e4uschen zu erkennen ist. In Mogeltonder legte man eine l\u00e4ngere Pause ein und hatte so Gelegenheit die wunderbare Kirche und die \u201esch\u00f6nste Dorfstrasse D\u00e4nemarks\u201c zu besichtigen. Vorbei an Schlo\u00df Schackenborg ging es dann weiter \u00fcber Tonder, Ubjerg und Aventoft zum Schlu\u00dfpunkt in S\u00fcderl\u00fcgum.<br \/>\nDer dritte Tag war eigentlich als Ruhetag gedacht, doch bei herrlichem Radelwetter schwangen sich alle Teilnehmer in den Sattel, um nach einer Stadtrundfahrt per Rad durch Husum die Strecke ins malerische Friedrichstadt aufzunehmen. Entlang des Fl\u00fc\u00dfchens Treene und durch viele kleine D\u00f6rfer mit den h\u00fcbschen reetgedeckten H\u00e4usern und G\u00e4rten voll bl\u00fchender Rosen gelangte man durch die typisch flache Marschlandschaft Nordfrieslands ganz gem\u00fctlich nach Friedrichstadt, das im 17. Jahrhundert von Glaubensfl\u00fcchtlingen aus den Niederlanden nach holl\u00e4ndischem Vorbild rechtwinklig angelegt und von Grachten (Kan\u00e4len) durchzogen und umgeben wurde. Nach der Fahrradverladung nutzten viele Teilnehmer die verbleibende Zeit noch zu einer informativen Grachtenfahrt, leider schon bei Nieselregen.<br \/>\nAuch am vierten Tag regnete es fast durchgehend, soda\u00df die R\u00e4der in der Hotelgarage blieben und die Truppe per Bus nach Rendsburg fuhr. Die Eisenbahnhochbr\u00fccke und die Schwebef\u00e4hre \u00fcber den Nord-Ostsee-Kanal, der Fu\u00dfg\u00e4ngertunnel unter dem Kanal, die l\u00e4ngste Bank der Welt (501 m) sowie die Schiffbegr\u00fc\u00dfungsanlage beeindruckten alle sehr und lie\u00dfen das schlechte Wetter vergessen. Nach einer Mittagspause in der Innenstadt von Rendsburg gab es auf der R\u00fcckfahrt noch Gelegenheit, auch im h\u00fcbschen Fischerst\u00e4dtchen Eckernf\u00f6rde einen Bummel zu unternehmen. Nach der R\u00fcckkehr hatte sich das Wetter so weit beruhigt, da\u00df einige Unentwegte noch vor dem Abendessen eine anderthalbst\u00fcndige Radtour durch die nahe Umgebung unternahmen.<br \/>\nAuch der letzte Tag begann mit Regenschauern, sodass einige beschlossen per Bahn in die nahegelegene Landeshauptstadt zu fahren, wo an dem Tag offiziell die Kieler Woche er\u00f6ffnet wurde. Die Mehrzahl aber trat nach der Wetterberuhigung gegen Mittag in die Pedale und fuhr von Gammelby \u00fcber Missunde zur Schlei, mit der F\u00e4hre hin\u00fcber und weiter nach Schaalby, wo eine alte Wasserm\u00fchle besichtigt werden konnte. Auf einer ehemaligen Bahnstrecke ging es dann hinein nach Schleswig. Im Hafen gab\u00b4s dort das obligatorische Fischbr\u00f6tchen oder auch zwei ! Auf dem R\u00fcckweg wurde noch ein P\u00e4uschen eingelegt direkt am Ufer der Schlei, diesem rund 40 km langen Ostseearm, bevor die R\u00e4der wieder zur Heimfahrt verladen werden mussten.<br \/>\nAm Abend dankte Karl Krauth im Namen aller Teilnehmer den beiden Radf\u00fchrern f\u00fcr ihr Engagement und die Ausarbeitung der abwechlungsreichen Touren. Vielleicht gibt es ja auch noch ein drittes Mal auf den unendlichen Radwegen von Schleswig-Holstein !<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Juni 2007 Ereignisreiche Tage erlebten 36 Teilnehmer der Fahrradtour des Schwarzwaldvereins Sasbach-Obersasbach Mitte Juni in Schleswig-Holstein. Bereits zum 2. 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