{"id":2400,"date":"2006-05-29T16:55:05","date_gmt":"2006-05-29T14:55:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2400"},"modified":"2017-05-08T12:03:50","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:50","slug":"familienwochenende-auf-der-schwabischen-alb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2400","title":{"rendered":"Familienwochenende auf der Schw\u00e4bischen Alb"},"content":{"rendered":"<h4>26. bis 29. Mai 2006<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war f\u00fcr die Buben und M\u00e4dchen ein toller Start in die Pfingstferien, nur der Wettergott spielte leider nicht immer mit: die Familienwandertage des Schwarzwaldvereins Sasbach gerieten f\u00fcr 15 Kinder und dieselbe Anzahl Erwachsenen zum tollen Erlebnis. Organisator Albert Bohnert, zugleich ja auch zweiter Vorsitzender, hatte als Domizil des viert\u00e4gigen Unternehmens ein Selbstversorgerhaus gebucht: die ehemalige Grundschule in Zimmern, unweit der Stadt Sch\u00f6mberg gelegen. Dort f\u00fchlte sich die gro\u00dfe Familienwandergruppe -die gr\u00f6\u00dfte, die bisher unter der Regie des Schwarzwaldvereins in der gerade 30j\u00e4hrigen Vereinsgeschichte- sofort wohl und heimisch. Bald fanden sich alle um das rasch entfachte Grillfeuer ein, und dort klang auch der Abend aus: z\u00fcnftig an einem Lagerfeuer, an dem man noch eine zeitlang gem\u00fctlich beisammen sa\u00df.<br \/>\nStart zur ersten Wanderung anderntags war Irslingen: vorbei an bl\u00fchenden Rapsfeldern und auch oft durch duftende Kr\u00e4uterblumenwiesen ging es bis zur Schliechemklamm: dort hat sich das meist tr\u00e4ge dahinflie\u00dfende Fl\u00fc\u00dfchen Schliechem im Lauf der vielen Jahrhunderte tief in den Muschelkalk eingefressen. Es war f\u00fcr die gro\u00dfe Wandergruppe ein Erlebnis, dem hier wildromantischen Flu\u00dflauf zu folgen; am Ende der Klamm f\u00fchrte der Weg noch leicht bergan zur Burgruine Irslingen, ehe man dann bald ein weiteres Etappenziel erreichte: die Einm\u00fcndung der Schliechem, die ihren Ursprung viel weiter \u00f6stlich im Gebiet des &#8222;Kleinen Heuberg&#8220; hat, in den Neckar. Im Verlauf des R\u00fcckwegs, vorbei an Epfendorf, konnte man viele Weitblicke \u00fcber das Neckartal genie\u00dfen, ehe man nach gut vier Stunden wieder den Ausgangspunkt der herrlichen Wanderung erreichte. Sch\u00f6n war es f\u00fcr die erwachsenen Wanderer zu erleben, da\u00df die Buben und M\u00e4dchen keinerlei Konditionsprobleme zeigten, auch der nicht einmal f\u00fcnfj\u00e4hrige Youngster war voller Begeisterung mit dabei. An ein Lagerfeuer wie am Vorabend war schlie\u00dflich nicht mehr zu denken: es wurde kalt, windig und regnerisch, soda\u00df man sich in die w\u00e4rmenden R\u00e4ume der ehemaligen Grundschule zur\u00fcckzog, wo man sich mit Spielen die Zeit bis zum Schlafengehen vertrieb.<br \/>\nDer Regen am n\u00e4chsten Tag konnte den Tatendrang der Buben und M\u00e4dchen nicht stoppen: Ziel war das Fossilienmuseum in Dotternhausen. Nach dem Gang durch das Museum durften jung und alt Hammer und Meisel ben\u00fctzen, um selbst nach Fossilien zu suchen. Ein Berg aus \u00d6lschieferplatten, unter anderem auch von einem nahen Zementwerk herbeigefahren, wurde zum Teil erkundet: fast jedem gro\u00dfen und kleinen Fossiliensucher gelang es, sch\u00f6ne Versteinerungen &#8222;zu erh\u00e4mmern&#8220; und ein Erinnerungsst\u00fcck mit nach Hause zu nehmen. Den zweiten Teil des Tages n\u00fctzte die Wandergruppe zu einer Fahrt zum Stausee Palmb\u00fchl, der von einigen Zufl\u00fcssen gespeist wird, um von dort aus den wundersch\u00f6n angelegten Naturlehrpfad, dem auch ein echter Kinderpfad angegliedert ist, zu erwandern. Da man, wieder ins Domizil zur\u00fcckgekehrt, ein umfangreiches Wanderpensum noch nicht bew\u00e4ltigt hatte, sorgte Wanderf\u00fchrer Albert Bohnert noch f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Attraktion, als er seine gro\u00dfen und kleinen Begleiter im Rahmen einer Nachtwanderung rund um das kleine 450-Seelen-Dorf Zimmern f\u00fchrte.<br \/>\nEin ganz anderes D\u00f6rfchen Zimmern war Ausgangspunkt der Wanderung am letzten Tag: nach dem &#8222;Hausputz&#8220; fuhr der Tross nach Bisingen-Zimmern, unterhalb der Burg Hohenzollern gelegen. Der str\u00f6mende Regen vermieste den gro\u00dfen und kleinen Wanderern den steilen und kr\u00e4ftezehrenden Aufstieg zu einer der geschichtstr\u00e4chtigsten St\u00e4tten des Landes, doch man wollte sich das &#8222;Erlebnis Burg Hohenzollern&#8220; nicht entgehen lassen. &#8222;Hier atmet man den Geist preu\u00dfischer K\u00f6nigsw\u00fcrde&#8220; &#8211; so erlebte auch die Sasbacher Wandergruppe die F\u00fchrung durch die riesige Burganlage, eine der sch\u00f6nsten in Deutschland \u00fcberhaupt. Das nach wie vor regnerische Wetter, zudem auch noch der aufgekommene Nebel, verhinderte auch den Rundblick von diesem Kegelberg am Rand der schw\u00e4bischen Alb aus. Ganz anders war es an jenem Julitag im Jahr 1819, als der sp\u00e4tere K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV. von Preu\u00dfen von der Lage und dem unbeschreiblichen Ausblick so fasziniert war, da\u00df er die Burgruine der Zollernf\u00fcrste wieder aufbauen lie\u00df. Ein ganz anderes Erlebnis gab es dann f\u00fcr die Wandergruppe, als der R\u00fcckweg durch die gr\u00fcnenden und bl\u00fchenden Wiesen wieder hinab ins Dorf mitten durch eine riesige Schafherde f\u00fchrte. Am Nachmittag wurde schlie\u00dflich die Heimfahrt ins Lenderdorf angetreten, wobei sich die Wanderer aller Altersgruppen dar\u00fcber einig waren, trotz des selten einladenden Wetters sch\u00f6ne Tage am Rand der schw\u00e4bischen Alb verbracht zu haben &#8211; und da\u00df es im baden-w\u00fcrttembergischen Land viele Orte gibt, die einen Besuch wert sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">26. bis 29. 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