{"id":2418,"date":"2006-10-15T18:15:39","date_gmt":"2006-10-15T16:15:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2418"},"modified":"2017-03-08T22:16:37","modified_gmt":"2017-03-08T21:16:37","slug":"zehn-jahre-freundschaft-uber-die-grenzen-hinweg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2418","title":{"rendered":"Zehn Jahre Freundschaft \u00fcber die Grenzen hinweg 2006"},"content":{"rendered":"<h4>15. Oktober 2006<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war vor gut zehn Jahren im Klosterhof des Obersasbacher Erlenbads, und die Freundschaft zwischen Obersasbach und dem els\u00e4ssischen St\u00e4dtchen Marmoutier bestand schon eine geraume Zeit. Ein Fest wurde damals gefeiert, dieses noch zu Zeiten von B\u00fcrgermeister Ewald Panther und Pfarrer Eduard Klausmann. Es war die Grundlage zu einer Freundschaft, die ein Jahrzehnt lang gut gepflegt und immer wieder gefestigt wurde: hier der Schwarzwaldverein Sasbach und auf der &#8222;linken Rheinseite&#8220; der Vogesenclub Sektion Marmoutier.<br \/>\nMa\u00dfgeblich am zustandekommen der guten Vereinsbeziehungen beteiligt war der &#8222;Chef&#8220; des Vogesenclubs aus Marmoutier, Jean-Paul Brucker und der Obersasbacher Alfons Striebel, der im Verlauf der gut drei\u00dfigj\u00e4hrigen Vereinsgeschichte des Sasbacher Schwarzwaldvereins schon verschiedene Vorstands\u00e4mter bekleidet hatte. Jetzt, zehn Jahre sp\u00e4ter, war das zehnj\u00e4hrige Bestehen dieser beiden Wandervereine der Anla\u00df zum Wiedersehen und zum gemeinsamen Wandern. All dies in sehr geschichtstr\u00e4chtiger Region und mit Alfons Striebel und Jean-Paul Brucker, dem mittlerweile pensionierten Sportlehrer, als Wanderf\u00fchrer. Gewandert wurde im Gebiet des &#8222;Parc Regional des Ballons&#8220; &#8211; Ausgangspunkt des \u00d6rtchen Kintzheim, westlich der weitaus bekannteren Stadt Selestat -Schlettstatt- gelegen.<br \/>\nZur &#8222;Jubil\u00e4umswanderung&#8220; war der Schwarzwaldverein Sasbach, angef\u00fchrt von der Vorsitzenden Gisela H\u00f6\u00df und ihrem Stellvertreter Albert Bohnert, per Bus angereist: die fast f\u00fcnfzigk\u00f6pfige Wandergruppe aus dem Lenderdorf wurde bei Kintzheim von den Wanderern um Jean Paul Brucker herzlich begr\u00fc\u00dft. Anschlie\u00dfend teilte sich die Wanderer aus beiden Vereinen: ein Teil schlo\u00df sich der F\u00fchrung von Brucker an, die &#8222;zweite H\u00e4lfte&#8220; fuhr mit dem Bus hinauf zum &#8222;Wahrzeichen des Elsa\u00df&#8220;, zur Hohk\u00f6nigsburg. W\u00e4hrend zahlreiche Burgen und Schl\u00f6sser im Elsa\u00df in Tr\u00fcmmern liegen, fanden hier die Besucher bei der Hohk\u00f6nigsburg nach deren Wiederaufbau eine bestens erhaltene Burganlage vor: imponierend nicht nur ob ihrer L\u00e4nge von gut 270 Metern, sondern auch ob ihrer hohen Mauern, wuchtigen T\u00fcrmen und gewaltigen Toren. Alfons Striebel, der diese Wandergruppe anf\u00fchrte, informierte seine Begleiter \u00fcber die abwechslungsreiche Geschichte der Burg, die schon im 12. Jahrhundert als staufische Reichsburg erbaut wurde und die dann nach dem Niedergang der &#8222;Staufischen Macht&#8220; ein \u00fcberaus wechselvolles Schicksal erlebte &#8211; angefangen von verschiedenen Zerst\u00f6rungen und Wiederaufbauten bis hin zu den Zeiten von Kaiser Wilhelm II. Der hatte 1899 die Burg von Schlettstatt geschenkt bekommen und den Wiederaufbau verf\u00fcgt, der neun Jahre dauern sollte. Ausgiebig konnten die Besucher sich von der wilhelminisch gepr\u00e4gten ehemaligen Ritterherrlichkeit \u00fcberzeugen, nat\u00fcrlich auch die pr\u00e4chtige Aussicht von der Anlage aus genie\u00dfen, ehe Alfons Striebel nach der Burgf\u00fchrung seine Begleiter wieder der zweiten Wandergruppe entgegenf\u00fchrte. Diese hatte mittlerweile schon einen kr\u00e4ftigen Aufstieg hinter sich, denn es ging dabei \u00fcber den &#8222;Affenberg&#8220; und vorbei an der &#8222;Lebkuchenh\u00fctte&#8220; bis zum gemeinsamen Treffpunkt, dem &#8222;Sch\u00e4nzel&#8220;. Hier konnte man die schon gewohnte einmalige els\u00e4ssische Gastfreundschaft genossen werden: bei Kuchen und Wein und Getr\u00e4nken f\u00fcr die mitwandernden Kinder wurde die Begr\u00fc\u00dfung fortgesetzt, ehe sich die dann schon 80k\u00f6pfige Wanderschar gemeinsam in Bewegung setzte. Dabei hatte Jean Paul Brucker noch eine kleine \u00dcberraschung parat: einige Begleiter f\u00fchrte er abseits des Wanderwegs \u00fcber den &#8222;Ohirnfels&#8220; zu einem Platz, den -wie er sagte- &#8222;nur Wildschweine und er selbst, Brucker, kennen&#8220;: belohnt wurde dieser Abstecher mit einem pr\u00e4chtigen Ausblick ins Tal, wie er nur wenigen Wanderern beschieden ist. Auch die sp\u00e4ter ausgiebige Mittagsrast stand wieder ganz im Zeichen der els\u00e4ssischen Gastfreundschaft, und hier wurden zwischen Jean Paul Brucker und Alfons Striebel schon die &#8222;Marschrouten&#8220; f\u00fcr den Gegenbesuch im n\u00e4chsten Jahr im Schwarzwald vorbesprochen; schlie\u00dflich wird die Tradition der wechselseitigen Besuche mit sch\u00f6nen Wanderungen auch im zweiten Jahrzehnt des Bestehens der freundschaftlichen Beziehungen fortgesetzt.<br \/>\nAm Rand des Regionalparks f\u00fchrte der Weiterweg schlie\u00dflich zum &#8222;Teufelsloch&#8220; und dann nach Hypolith, dann noch ein herrlicher Panoramaweg durch die Weinberge, immer wieder mit der Hohk\u00f6nigsburg im Hintergrund: all dies ein herrliches Wandererlebnis und dem Anla\u00df des Jubil\u00e4ums w\u00fcrdig. Und zwischendurch wurde auch aufgez\u00e4hlt, was alles man bei den Begegnungen \u00fcber den Rhein hinweg schon miteinander erlebt und gesehen hat. Wieder beim Bus angekommen, der die gro\u00dfe Sasbacher Wandergruppe wieder zur\u00fcck ins Lenderdorf brachte, bedankte sich die Vorsitzende Gisela H\u00f6\u00df f\u00fcr die excellente Organisation, die genossene Gastfreundschaft und das einmalige Wandererlebnis an einem herrlichen Herbsttag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">15. Oktober 2006 Es war vor gut zehn Jahren im Klosterhof des Obersasbacher Erlenbads, und die Freundschaft zwischen Obersasbach und dem els\u00e4ssischen St\u00e4dtchen Marmoutier bestand <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2418\" title=\"Zehn Jahre Freundschaft \u00fcber die Grenzen hinweg 2006\">[&#8230;]<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"template-full.php","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[160],"class_list":{"0":"post-2418","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-wanderjahr-2006","7":"tag-wanderfreunde-marmoutier"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2418"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2418\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2418"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2418"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}