{"id":2526,"date":"2005-07-17T09:41:30","date_gmt":"2005-07-17T07:41:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2526"},"modified":"2017-05-08T12:02:36","modified_gmt":"2017-05-08T10:02:36","slug":"hegau-eine-landschaft-wie-ein-kegelspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2526","title":{"rendered":"Hegau &#8211; Eine Landschaft wie ein Kegelspiel"},"content":{"rendered":"<h4>14. bis 17. Juli 2005<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Tage stand eine viert\u00e4gige Wanderung im Hegau unter der F\u00fchrung von Richard und Helmut Hauser auf dem Programm des Schwarzwaldvereins Sasbach\/Obersasbach. Zum Auftakt wanderte man von Honstetten durch das Wasserburger Tal hinauf nach Emmingen ab Egg. Am Ortseingang fielen den Wanderern die Pestkreuze auf, die im 30-j\u00e4hrigen Krieg an den vier Ortsausg\u00e4ngen als Abwehrsegen gegen die Pest oder auch vielleicht auch als Warnung an den Wanderer aufgestellt wurden. Der Weiterweg f\u00fchrte zum Witthoh mit seiner umfassenden Aussicht auf die Vulkankegel des Hegau, zum Bodensee und den Schweizer Alpen. Nach einer verdienten Pause im dortigen Berggasthaus wanderte man an uralten Bauernh\u00f6fen vorbei durch eine abwechslungsreiche Wald \u2013 \u00c4cker &#8211; und Wiesenlandschaft zum Ausgangspunkt zur\u00fcck. Von dort fuhr die Wandergruppe nach Nenzingen, wo man im Gasthaus Ritter f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage bestens untergebracht war.<br \/>\nAnderntags fuhr die Sasbacher Wanderer mit dem Zug, dem \u201eSeehas\u201c, nach Radolfzell. Nun ging es am Seeuferweg, der gleichzeitig Naturlehrpfad ist und den Wanderern viel wissenswertes vermittelte nach Markelfingen und dann ins Naturschutzgebiet am Mindelsee mit seinen Riedwiesen und Verlandungszonen. Oberhalb des Mindelsees bot sich der 22-k\u00f6pfigen Wanderschar eine herrliche Aussicht \u00fcber das durchwanderte Naturschutzgebiet und den Bodensee. \u00dcber M\u00f6ggingen, G\u00fctingen und Stahringen erreichte man nach einem schwei\u00dftreibenden Aufstieg schlie\u00dflich die Burgruine Homburg mit ihrer herrlichen Rundsicht \u00fcber Hegau und Bodensee. Nun war es nicht mehr weit nach Wahlwies, dem Endpunkt dieser Wanderung.<br \/>\nAm 3. Tag ging\u2019s nach Weiterdingen, dem Startpunkt f\u00fcr die n\u00e4chste Wanderung. Erstes Ziel war der Hohenstoffeln, ein Basaltberg mit ehemals drei Burgruinen, von denen nur noch Reste zu erkennen sind. Auch hier genossen die Wanderer die herrliche Aussicht \u00fcber das Bauernland, wo sich die goldgelben Getreidefelder wie ein Fleckerlteppich zu ihren F\u00fc\u00dfen ausbreiteten. Nach dem Abstieg wanderte man von Singen entlang der idyllischen Radolfzeller Aach, die von vielen Wasserv\u00f6geln bev\u00f6lkert war, nach Hausen, wo man gem\u00fctlich einkehrte. Ein Teil der Wandergruppe wanderte schlie\u00dflich \u00fcber den Hohenkr\u00e4hen, den M\u00e4gdeberg zum Hegaukreuz auf dem Sickerberg, einem einmaligen Aussichtspunkt. Durch Wiesen und Kornfelder f\u00fchrte der Wanderweg zum Ausgangspunkt nach Weiterdingen zur\u00fcck.<br \/>\nAm letzten Tag fuhr man schlie\u00dflich in die Schweiz nach Rorschach am Bodensee, wo man zu einer besonderen Wanderung aufbrach. Mit der Zahnradbahn mit offenen Nostalgiewaggons fuhr die Gruppe hinauf ins Biedermeierdorf Heiden, das auf einer herrlichen Aussichtsterrasse hoch \u00fcber dem Bodensee liegt. Von dort ging es auf dem Witzwanderweg durch die herrliche Landschaft des Appenzellerlandes mit einer herrlichen Aussicht auf den Bodensee, aufs Rheindelta und die Bregenzer Bucht. Unterwegs luden etwa 80 Witztafeln mit den listigen Appenzellerwitzen immer wieder zum Verweilen und Schmunzeln ein. Von Walzenhausen, dem Endpunkt des Witzweges fuhr man schlie\u00dflich mit der romantischen Bergbahn hinunter nach Rheineck. Dort wurde das Schiff bestiegen und durch das Naturschutzgebiet Alter Rhein und den Bodensee zur\u00fcck nach Rorschach gefahren.<br \/>\nVoll neuer Eindr\u00fccke und mit viel Gespr\u00e4chsstoff versehen wurde nun die Heimreise angetreten und in einer heimischen Gastst\u00e4tte wurden die vier Wandertage nochmals Revue passieren lassen. Gaby Kemper bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei den Wanderf\u00fchrern f\u00fcr die erlebnisreichen und sch\u00f6nen Wandertage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">14. bis 17. 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