{"id":2563,"date":"2005-08-15T10:09:30","date_gmt":"2005-08-15T08:09:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2563"},"modified":"2017-03-08T22:17:13","modified_gmt":"2017-03-08T21:17:13","slug":"volkstanzlehrgang-in-der-grindehalle-in-obersasbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2563","title":{"rendered":"Volkstanzlehrgang in der Grindehalle in Obersasbach"},"content":{"rendered":"<h4>2005<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Gro\u00dfteil der Aktivit\u00e4ten des Schwarzwaldvereins gilt dem Wandern: da\u00df das jedoch nicht alles ist, wurde am vergangenen Sonntag deutlich. Dort war die Obersasbacher Grindehalle Schauplatz einer bisher im Lenderdorf einmaligen Veranstaltung, die auch das Aufgabengebiet des Schwarzwaldvereins tangiert: neben der Heimatpflege ist dies der Erhalt kulturellen Brauchtums. Hierzu z\u00e4hlen auch die Volkst\u00e4nze, immer wieder gern gesehene Einlagen bei Festen aller Art.<br \/>\nAus einem halben Dutzend Orte im gesamten s\u00fcdbadischen Raum waren die G\u00e4ste der Einladung der Hauptjugendleitung des Schwarzwaldvereins, vertreten durch Markus Scharfe (Waldbronn) gefolgt, f\u00fcr die eine oder andere Gruppe war Tanzlehrer Winfried Blum (Karlsruhe) schon aus fr\u00fcheren Veranstaltungen bekannt. Denn Blum f\u00fchrt diese Volkstanzlehrg\u00e4nge schon l\u00e4nger als ein Vierteljahrhundert durch. Die 80er Jahre konnten dabei als die Bl\u00fctezeit dieser Tanzseminare angesehen werden, denn 1987 wurden (in Gernsbach) und ein Jahr sp\u00e4ter (in Renchen) weit \u00fcber 150 Teilnehmer gez\u00e4hlt, am Sonntag waren es immerhin noch rund f\u00fcnfzig Jugendleiter und Jugendleiterinnen mit ihren jungen T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern aus verschiedenen Schwarzwaldvereinen, die sich dem Aufgabengebiet des Brauchtums &#8222;Volkstanz&#8220; widmeten.<br \/>\nIn der Grindehalle, wo sonst der Breitensport, das Kunstradfahren oder der Hallenfu\u00dfball zuhause sind, waren am Sonntag ganz andere Kommandos zu h\u00f6ren, nachdem Lehrgangsleiter Blum die aus allen Himmelsrichtungen -darunter auch aus Renchen- angereisten G\u00e4ste begr\u00fc\u00dft hatte. Hochkar\u00e4tigster Gast war kein Geringerer als der Bezirksvorsitzende Klaus Mohr, der sich unter anderem auch beim Schwarzwaldverein Sasbach als Ausrichter und bei der Gemeinde Sasbach, die die Halle zur Verf\u00fcgung stellte, bedankte.<br \/>\nMal mit, mal ohne Musik: schnell folgten die jungen und erwachsenen Volkst\u00e4nzer den Vorf\u00fchrungen des angagierten Tanzlehrers, in dieser Funktion auch von elterlicher Seite vorbelastet. Blum, unter anderem auch engagiertes Mitglied des Schwarzwaldvereins Karlsruhe, begann mit leichten Schritt\u00fcbungen, denen im Lauf der n\u00e4chsten Stunden das Einstudieren ganzer T\u00e4nze folgte. Nat\u00fcrlich k\u00f6nne man es in der K\u00fcrze der Zeit, so erw\u00e4hnte Blum zwischendurch, nicht zur Perfektion im Volkstanz bringen, doch wichtig sei unter anderem auch, da\u00df altes Brauchtum nicht verloren gehe, sondern auch im Zeitalter der Moderne noch erhalten werde. Schon bis zur Mittagspause hatten die Teilnehmer ein halbes Dutzend T\u00e4nze, die ihren Ursprung nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schottland, in den USA, in Schweden, Holland, England, der Schweiz und selbst auch in Israel haben, &#8222;drauf&#8220;, nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es unverdrossen weiter. Blum, der sich schon seit 1979 in Sachen &#8222;Volkstanz&#8220; engagiert, suchte die T\u00e4nze wie gewohnt selbst aus: locker folgten die G\u00e4ste seinen Kommandos, die durchaus auch einmal &#8222;Ferse-Spitze-eins-zwei-drei&#8220; oder &#8222;Ferse-Spitze-Wechselschritt&#8220; hei\u00dfen konnten. Mal im gro\u00dfen Kreis, mal auch nur paarweise: sichtlich machte es den Teilnehmern Spa\u00df, die T\u00e4nze einzustudieren.<br \/>\nHervorragende Assistenz hatte Tanzlehrer Blum in der aparten Rainbow Dill (Straubenhardt), die dem dortigen &#8222;Life Design Institute&#8220; vorsteht. Auch sie hat mit ihrem Institut schon viele Tanzveranstaltungen, darunter auch h\u00f6fische T\u00e4nze organisiert: schon seit Jahrhunderten, sagte sie, h\u00e4tten Musik und Tanz daf\u00fcr gesorgt, da\u00df Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen \u00fcber die Grenzen hinweg zueinander fanden.<br \/>\nEin Kompliment verdiente sich nebenbei bei den Teilnehmern der Schwarzwaldverein Sasbach: der zweite Vorsitzende Albert Bohnert mit einem Team von Helferinnen und Helfern zeigten sich als hervorragende Gastgeber, von dem sich die G\u00e4ste nach einer abschlie\u00dfenden Kaffee-und-Kuchen-Tafel mit dankenden Worten verabschiedeten. Auch die Vorsitzende Gisela H\u00f6\u00df, die sich zugunsten der G\u00e4ste \u00fcber einige Kuchenspenden freuen konnte, zeigte sich \u00fcber den reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung der besonderen Art recht erfreut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2005 Ein Gro\u00dfteil der Aktivit\u00e4ten des Schwarzwaldvereins gilt dem Wandern: da\u00df das jedoch nicht alles ist, wurde am vergangenen Sonntag deutlich. Dort war die Obersasbacher Grindehalle Schauplatz einer bisher im Lenderdorf einmaligen Veranstaltung, die auch das Aufgabengebiet des Schwarzwaldvereins tangiert: neben der Heimatpflege ist dies der Erhalt kulturellen Brauchtums. 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