{"id":2609,"date":"2004-09-24T10:47:45","date_gmt":"2004-09-24T08:47:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2609"},"modified":"2017-05-08T12:03:32","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:32","slug":"feuer-machen-wie-in-der-steinzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2609","title":{"rendered":"Feuer machen wie in der Steinzeit"},"content":{"rendered":"<h4>24. September 2004<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterhaltsame Nachmittags- und Abendstunden erlebten jene knapp zwei Dutzend Kinder mit ihren Eltern, die sich zum Thema &#8222;Laternen basteln, grillen und Feuermachen&#8220; beim Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach eingefunden hatten. Die ersten &#8222;Arbeiten&#8220; galt es dabei im Obersasbacher Dorfsaal zu verrichten: unter Anleitung von Martina Bohnert, der Gattin des zweiten Vorsitzenden Albert Bohnert, wurde eifrig mit Scheren und Klebematerial hantiert, um Laternen f\u00fcr den Abend zu basteln. Schlie\u00dflich wurden noch die Kerzen in ihren Halterungen befestigt und die St\u00e4be an den Laternen angebracht, dann r\u00fcsteten &#8222;Gro\u00df und Klein&#8220; zu weiteren Unternehmungen. Gerade noch bei Tageslicht wurde vom Ortszentrum durch Wiesen und Weinberge hinauf zur Metzenhalde marschiert, wo Wanderwart Helmut Hauser bereits die notwendigen Vorarbeiten geleistet hatte, um den Eltern mit ihren Kindern unbeschwertes Grillvergn\u00fcgen bieten zu k\u00f6nnen. Dann, als die Abendd\u00e4mmerung endg\u00fcltig hereingebrochen war, sorgte Albert Bohnert f\u00fcr den interessantesten Programmpunkt des kurzweiligen Abends: er erkl\u00e4rte den Erwachsenen und vor allem den Kindern, wie vor Jahrtausenden, als es ja noch keine Z\u00fcndh\u00f6lzer und keine Feuerzeuge gab, die ersten Menschen ihr Feuer entfachten. Dabei blieb es nicht nur bei theoretischen Worten, sondern kam es auch zur praktischen Vorf\u00fchrung: Ein B\u00fcschel trockenes Heu wurde auf dem Boden ausgebreitet, in dessen Mitte schlie\u00dflich noch Zunder &#8211; ein Produkt des echten Zunderpilzes &#8211; ausgebreitet. Dann kam es nat\u00fcrlich auf das richtige Geschick an: Albert Bohnert schlug mit zwei mitgebrachten Magasitsteinen solange Funken, bis sich diese im Zunder verfingen und diesen zum Glimmen brachten. Der glimmende Zunder, der nach Minuten kontinuierlichen Schlagens erste &#8222;Rauchsignale&#8220; erkennen lie\u00df, bedeutete jedoch noch lange kein Feuer: dieses entstand erst, als das Heu, geschickt um den Zunder gelegt, nach st\u00e4ndigem leichtem Anblasen schlie\u00dflich soviel Hitze entwickelte, dass sich dieses dann auch entz\u00fcndete. Nach gelungenem Experiment lie\u00dfen es sich einige Kinder und V\u00e4ter nicht nehmen, diesen Versuch zu wiederholen.<br \/>\nMittlerweile war es auf der Metzenhalde, einem der sch\u00f6nsten Pl\u00e4tze &#8222;zwischen Wald und Reben&#8220; oberhalb Obersasbachs endg\u00fcltig richtig Nacht geworden: nun durften auch die Laternen angez\u00fcndet werden. Nat\u00fcrlich war es vor allem f\u00fcr die Kinder ein tolles Erlebnis, an der Hand von Papa oder Mama zun\u00e4chst durch den dunklen Wald nahe des dortigen Trimm-Dich-Pfades auf der Metzenhalde zu gehen, sp\u00e4ter f\u00fchrte der von den neuen Laternen erleuchtete Wanderweg entlang des Aub\u00e4chleins durch den Klosterpark und \u00fcber das Maienwegle, bis der kleine, bunt leuchtende Lindwurm wieder den Ortskern erreicht hatte. Beim Kindergarten endete schlie\u00dflich das Abenteuer, von dem die Kinder wohl noch tr\u00e4umten, als sie l\u00e4ngst wieder in ihren Betten lagen und schliefen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">24. 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