{"id":2631,"date":"2004-06-06T20:45:09","date_gmt":"2004-06-06T18:45:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2631"},"modified":"2017-05-08T12:03:51","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:51","slug":"familienwanderung-von-burg-zu-burg-im-elsas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2631","title":{"rendered":"Familienwanderung von Burg zu Burg im Elsa\u00df"},"content":{"rendered":"<h4>3. bis 6. Juni 2004<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzten Pfingstferientage n\u00fctzte der Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach zu einer Novit\u00e4t: eine mehrt\u00e4gige Familienwanderung. Als Wanderziel hatte Organisator Albert Bohnert eine romantische Ecke des benachbarten Elsa\u00df auserkoren; Standort war Obersteinbach ganz im Norden des Nachbarlands jenseits des Rheins, fast schon in Reichweite des Naturparks Pf\u00e4lzerwald gelegen. In einem \u201eSelbstversorgerhaus\u201c war gen\u00fcgend Platz f\u00fcr die f\u00fcnf Familien mit den zw\u00f6lf Kindern \u2013 diese zwischen f\u00fcnf und 15 Jahren, die nun gespannt waren, was sich an den nachfolgenden Tagen so \u201eabspielen\u201c w\u00fcrde.<br \/>\nNach der ersten \u00dcbernachtung und einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck wurden schon fr\u00fch die Wanderschuhe der gro\u00dfen und kleinen Vereinsmitglieder geschn\u00fcrt, ungeachtet des wolkenverhangenen Himmels. Ziel war die Burg L\u00fctzelhardt, erbaut in knapp 400 Metern H\u00f6he auf einem riesigen Sandsteinfelsen. Nat\u00fcrlich lie\u00df es sich die Wandergruppe nicht nehmen, s\u00e4mtliche Stufen des geschichtstr\u00e4chtigen Bauwerks zu erklimmen, um schlie\u00dflich auf dem h\u00f6chsten Punkts der Burg das wohlverdiente mitgebrachte Vesper einzunehmen,,. Anschlie\u00dfend f\u00fchrte Albert Bohnert seine Begleiter zu einem m\u00e4chtigen nahegelegenen Aussichtsfelsen, der einen herrlichen Weitblick \u00fcber das bewaldete Gebiet und die D\u00f6rfer rund um Obersteinbach erlaubte. Bohnert, zugleich auch zweiter Vorsitzender des Sasbacher Schwarzwaldvereins, hatte die mehrt\u00e4gige Familienwanderung unter das Motto \u201evon Burg zu Burg\u201c gestellt- und so f\u00fchrte er die f\u00fcnf Familien auch gleich weiter zum \u201eChateau de Wasigenstein\u201c, in deren Einzugsgebiet die els\u00e4ssisch-pf\u00e4lzische Grenze verl\u00e4uft. Die ebenfalls sehr geschichtstr\u00e4chtige Burg selbst, bestehend aus \u201eGro\u00df- und Kleinwasigenstein\u201c, wurde von den Kindern und ihren Eltern begeistert erkundet, ehe es zum \u201eWanderwohnsitz\u201c zur\u00fcckging.<br \/>\nAnderntags wurde von einem Waldparkplatz aus die n\u00e4chste Wanderung gestartet: Ziel war die Burg Fleckenstein, oberhalb des \u201eHirschthales\u201c, die nach m\u00e4\u00dfigem Anstieg bis auf eine der dortigen h\u00f6chsten Erhebungen in der N\u00e4he der Stadt Wissembourg erreicht wurde. Gro\u00df und Klein lauschten gerne den Ausf\u00fchrungen w\u00e4hrend der F\u00fchrung durch das Burgareal, fast schien man sich um viele Generationen zur\u00fcckversetzt, als Edelleute, Ritter und Burgfr\u00e4uleins das Leben der dortigen Burgen pr\u00e4gten. Etwas steiler bergan ging es wenig sp\u00e4ter dem n\u00e4chsten Wanderziel entgegen: zur n\u00f6rdlich postierten Wegelnburg, fast an der Grenze zum Nachbarland Pfalz gelegen. Von der \u00fcber 570 Meter hohen Erhebung aus bot sich den Wanderern ein grandioser Rundblick \u00fcber beide L\u00e4nder. Nahe dem Zinken Nothweiler erreichten Albert Bohnert und seine wanderfesten Begleiter bald das n\u00e4chste Burgareal: die etwas \u00f6stlich gelegene Hohenburg, von der aus einst ebenfalls Rittersleute das Grenzgebiet zur Pfalz kontrollierten. Von der \u00fcber 550 Meter hohen alten Burganlage ging es einige hundert Meter weiter: letztes \u201eEtappenziel\u201c war die etwas tiefer gelegene Burg L\u00f6wenstein, die der \u00dcberlieferung nach zeitweise ein richtiges \u201eRaubritternest\u201c gewesen sein soll. Am sp\u00e4ten Nachmittag wurde schlie\u00dflich der Ausgangspunkt der hochinteressanten Wanderung erreicht, von dort aus wurde mit den eigenen Fahrzeugen wieder das Wanderheim erreicht.<br \/>\nDie Erwachsenen unter den Teilnehmern lie\u00dfen es sich schlie\u00dflich nicht nehmen, ihren Kindern am letzten Abend einen richtigen \u201eH\u00fcttenzauber\u201c zu bieten: erst aber gab es mal f\u00fcr alle eine selbst gebackene Pizza, ehe mit allerlei Spielen und viel H\u00fcttenmusik f\u00fcr Kurzweil gesorgt wurde. Wie es sich f\u00fcr ordentliche G\u00e4ste in einem Wanderheim geziemt, stand anderntags vor der Heimfahrt ein ordentliches Gro\u00dfreinemachen an: dann ging es mit den Autos weiter ins \u201eHinterland\u201c, wo die Stadt Bitch zum Fahrtziel auserkoren wurde. Besonders beeindruckend war im Rahmen der Wanderung durch den historischen Stadtkern der Besuch der Zitadelle und des angrenzenden Garten des Friedens, der diesen Namen wahrlich verdiente. Im Verlaufe des Nachmittags wurde schlie\u00dflich wieder die Heimfahrt angetreten. Die mehrt\u00e4gige Wanderung f\u00fcr Familien mit Kindern fand derart viel positive Resonanz, da\u00df jetzt schon feststeht, da\u00df unter der Regie des Sasbacher Schwarzwaldvereins auch im kommenden Jahr ein \u00e4hnliches Unternehmen zur Durchf\u00fchrung kommen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. bis 6. Juni 2004 Die letzten Pfingstferientage n\u00fctzte der Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach zu einer Novit\u00e4t: eine mehrt\u00e4gige Familienwanderung. Als Wanderziel hatte Organisator Albert Bohnert eine romantische Ecke des benachbarten Elsa\u00df auserkoren; Standort war Obersteinbach ganz im Norden des Nachbarlands jenseits des Rheins, fast schon in Reichweite des Naturparks Pf\u00e4lzerwald gelegen. 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