{"id":2635,"date":"2004-04-25T20:47:06","date_gmt":"2004-04-25T18:47:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2635"},"modified":"2017-05-08T12:04:06","modified_gmt":"2017-05-08T10:04:06","slug":"es-klappert-die-muhle-am-rauschenden-bach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2635","title":{"rendered":"Es klappert die M\u00fchle am rauschenden Bach"},"content":{"rendered":"<h4>25. April 2004<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei herrlichem Fr\u00fchlingswetter war der Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach unterwegs auf dem M\u00fchlenrundweg in Ottenh\u00f6fen. Unter dem Motto \u201eEs klappert die M\u00fchle am rauschenden Bach\u201c starteten fast drei\u00dfig Wanderer unter der F\u00fchrung von Hildegard und Edgar Wolf am Bahnhof in Furschenbach. Erste Station war die \u201eRainbauernm\u00fchle\u201c, die etwa 180 Jahre alt ist und von einem unterschl\u00e4chtigen Wasserrad vom Wasser der Acher angetrieben wird. Dann wanderte man durch den Ortsteil Lauenbach aufw\u00e4rts zur B\u00fchlerm\u00fchle, einer Mahlm\u00fchle aus dem Jahr 1897.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Simmersbacher Fahrstra\u00dfe, vorbei an alten Bauernh\u00f6fen mit herrlich bl\u00fchenden G\u00e4rten gelangte man schlie\u00dflich zur R\u00f6sch M\u00fchle, die im Nebengeb\u00e4ude des Hofes eingebaut ist. Die Hammerschmiede, eine Schleifm\u00fchle aus der Zeit der Burg Bosenstein, im Achertal einzigartig, war das n\u00e4chste Ziel der Wandergruppe. Anschlie\u00dfend ging es steil den Zieselberg hinauf zur K\u00f6ningerm\u00fchle, die bis zum Jahre 1926 mit einem Wasserrad betrieben wurde. Das Wasser wurde in Seebach aus der Acher entnommen und floss in einem Graben bis unterhalb des K\u00f6ningerhofes. Die Verbindung zwischen Wasserrad und M\u00fchle bestand durch ein endloses Drahtseil. Da das Wasserrecht nur zum Bew\u00e4ssern der Wiese bestimmt war, wurde 1926 das Antreiben der M\u00fchle mit Wasser untersagt. Nun wurde diese M\u00fchle zum Teil mit Elektromotor oder \u00fcber eine Riemenscheibe am Traktor angetrieben. Bis 1970 wurde noch Korn zu Mehl, bis 1980 noch Schrot gemahlen. 1995 wurde die M\u00fchle renoviert. Der Eselnachwuchs auf dem K\u00f6ningerhof war eine weitere Attraktion f\u00fcr die Wanderer.<br \/>\nAuf aussichtsreichen Wanderwegen wurde schlie\u00dflich die Benze M\u00fchle am Bach erreicht: Diese M\u00fchle wird heute noch von der Familie Benz betrieben. Das Wasser wird hier in einem Weiher gespeichert und bei M\u00fchlenbetrieb \u00fcber einen hoch angelegten K\u00e4hner auf die Schapfen des M\u00fchlrades geleitet. Letztendlich ging es die Talstra\u00dfe abw\u00e4rts zur Schm\u00e4lzlem\u00fchle in Furschenbach und weiter zum Ausgangspunkt am Bahnhof. Zum Abschlu\u00df bedankte sich die Vorsitzende Gisela H\u00f6\u00df beim Wanderf\u00fchrerehepaar Wolf f\u00fcr die sch\u00f6ne Wanderung, auf der die Teilnehmer viel altes Brauchtum aus vergangener Zeit kennen gelernt haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">25. April 2004 Bei herrlichem Fr\u00fchlingswetter war der Schwarzwaldverein Sasbach\/Obersasbach unterwegs auf dem M\u00fchlenrundweg in Ottenh\u00f6fen. 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