{"id":2794,"date":"2002-07-15T09:15:33","date_gmt":"2002-07-15T07:15:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2794"},"modified":"2017-03-08T22:19:40","modified_gmt":"2017-03-08T21:19:40","slug":"wanderfahrt-ins-allgau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2794","title":{"rendered":"Wanderfahrt ins Allg\u00e4u"},"content":{"rendered":"<h4>Juli 2002<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon Tradition ist im Juli die viert\u00e4gige Wanderfahrt des Schwarzwaldvereins Sasbach. 24 Wanderfreunde trafen sich fr\u00fchmorgens zur Abfahrt nach Pfronten im Allg\u00e4u. Und schon machte die Nachricht die Runde: unser Wanderf\u00fchrer Helmut Hauser ist krank und mu\u00df das Bett h\u00fcten. Wie alle unseren Helmut kennen, hat er 2 wandererprobte Vetreter, seinen Bruder Richard und Wolfgang Schm\u00e4lzle. Und ab ging die Fahrt, Allg\u00e4u wir kommen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck in unserem Standquartier Hotel \u201ePfrontener Hof\u201c wanderte man bei wechselhaftem Wetter ab Pfronten-Kappel \u00fcber R\u00f6fleuter Berg und Gundh\u00fctte hinauf zum Edelsberg auf 1629m. Auf dem Weiterweg zur Alpspitze kam ein kr\u00e4ftiger Regenschauer, so dass man bei einer H\u00fctte unterstand, die leider geschlossen war. Danach trennten sich die Wege. Die meisten wanderten \u00fcber die Alpspitze, eine kleine Gruppe stieg direkt zum Sportheim B\u00f6ck ab. Der R\u00fcckweg f\u00fchrte \u00fcber die Kappler Alpe zur\u00fcck nach Pfronten-Kappel.<br \/>\nAusgangspunkt am zweiten Tag war Tannheim. Mit der Seilbahn steuerte die Wandergruppe das 1864m Hohe Neunerk\u00f6pfle an. Nahe der Bergstation ist ein Startplatz f\u00fcr Drachenflieger die von ca. 1800m ins Tannheimer Tal schweben. Bei herrlichen Wetter stieg man die letzten 60 H\u00f6henmeter auf den Gipfel, von wo aus man den herrlichen Blick ins Tannheimer Tal und das Alpenpanorama genoss. Von dort ging es durch herrlich bl\u00fchende Almwiesen, auf denen sich immer mal wieder ein Murmeltier blicken lies, \u00fcber den Usseralpergrat zur Strindenscharte. Weiter wanderte man auf dem Saalfelder H\u00f6henweg zur Grappenfeldscharte und auf den Gipfel der Schochenspitze. Auf 2069m angekommen, entsch\u00e4digte der herrliche Blick auf den Traualp- und Vilsalpsee sowie auf das umliegende Bergpanorama f\u00fcr die M\u00fche des schwei\u00dftreibenden Aufstiegs. Vorbei an Edelwei\u00df, blauem Enzian und bl\u00fchenden Alpenrosen, stieg man nach einer kurzen Rast \u00fcber Ziegerstein ab zum kleinen Bergsee Lache bis zur Landsberger H\u00fctte. Zwei unerm\u00fcdliche lie\u00dfen es sich nicht nehmen, beim Ziegerstein noch einen Abstecher \u00fcber die Lachenspitze 2126m zu machen, um von diesem Gipfel zur Landsberger H\u00fctte abzusteigen. Der teilweise steile und schwierige Abstieg zum Traualpsee, vorbei an einem Wasserfall f\u00fchrte uns zum Vilsalpsee. Von dort fuhr man mit dem Bus zur\u00fcck nach Tannheim. Der Aggenstein 1986m war Ziel am dritten Wandertag. Startpunkt war die Breitenberg-Seilbahn direkt neben unserem Hotel. Trotzgeschlossener Bew\u00f6lkung fuhr man mit der Seilbahn auf den unteren Breitenberg. Von dort wanderte man \u00fcber den lauten Graben vorbei an einer Grenzh\u00fctte. Da es mittlerweile zu regnen anfing marschierte man teilweise auf matschigen Pfaden und rutschigen Holzbohlen bis zur Bad Kissinger H\u00fctte. Das letzte St\u00fcck hat Petrus so richtig die Schleusen ge\u00f6ffnet. Da sich das Wetter nicht besserte, beschloss man nach einer l\u00e4ngeren Pause wieder aufzubrechen. Eine Gruppe stieg direkt nach Gr\u00e4n im Tallheimer Tal ab. Die zweite Gruppe wanderte \u00fcber die Sebenalpe auf dem Gr\u00e4ner H\u00f6henweg zum F\u00fcssener J\u00f6chle, um mit der Seilbahn nach Gr\u00e4n hinunter zu fahren.<br \/>\nSonnenschein und herrliches Wanderwetter war am letzten Tag. Von Pfronten-Steinach ging es auf dem S\u00fcdaufstieg zur Mariengrotte und weiter zur Burg Falkenstein. Sie liegt 1268 m \u00fcber dem Meer und ist damit die h\u00f6chste Burgruine Deutschlands. Erst mit K\u00f6nig Ludwig II. kommt ihr wieder Aufmerksamkeit zu. Die romantische Sch\u00f6nheit hat es ihm angetan und in mondhellen N\u00e4chten genoss er von hier oben allein und traumverloren den weiten Blick \u00fcber sein Land. Ein neues Schloss sollte hier entstehen und 1885 wurde mit dem Bau der Wasserleitungen begonnen. Das Schloss selbst allerdings blieb ein Traum nach dem Tod Ludwigs 1886<br \/>\nWenn man die Burg umrundet hat man einen herrlichen Blick auf Pfronten, die umliegenden Berggipfel, die Allg\u00e4uer Seen (Wei\u00dfensee, Hopfensee, Alpsee, Forggensee) F\u00fcssen mit Neuschwanstein, und die Zugspitze. Der Weiterweg f\u00fchrte \u00fcber den Zirmgrat und Saloberweg zur Saloberalp. Frisch gest\u00e4rkt stieg man zum Alatsee ab, von wo aus man wieder nach Hause fuhr.<br \/>\nBeim Abschlu\u00df in der Linde in Lichtenau dankte die erste Vorsitzende Gisela H\u00f6ss den beiden \u201eErsatzwanderf\u00fchrern\u201c Richard Hauser und Wolfgang Schm\u00e4lzle f\u00fcr die tollen Touren und den selbstlosen Einsatz. Von hier aus ein herzliches Dankesch\u00f6n f\u00fcr die Vorbereitungen und wie gewohnt gute Organisation an den erkrankten Wanderf\u00fchrer Helmut Hauser.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Juli 2002 Schon Tradition ist im Juli die viert\u00e4gige Wanderfahrt des Schwarzwaldvereins Sasbach. 24 Wanderfreunde trafen sich fr\u00fchmorgens zur Abfahrt nach Pfronten im Allg\u00e4u. Und schon machte die Nachricht die Runde: unser Wanderf\u00fchrer Helmut Hauser ist krank und mu\u00df das Bett h\u00fcten. Wie alle unseren Helmut kennen, hat er 2 wandererprobte Vetreter, seinen Bruder Richard [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"template-full.php","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[64],"tags":[52],"class_list":["post-2794","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wanderjahr-2002","tag-hochgebirge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2794","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2794"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2794\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2794"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2794"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2794"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}