{"id":2796,"date":"2002-07-15T09:17:27","date_gmt":"2002-07-15T07:17:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2796"},"modified":"2017-05-08T12:00:05","modified_gmt":"2017-05-08T10:00:05","slug":"radtouren-in-den-seitentalern-der-altmuhl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=2796","title":{"rendered":"Radtouren in den Seitent\u00e4lern der Altm\u00fchl"},"content":{"rendered":"<h4>2002<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sch\u00f6nes sonniges Wetter war der Radwandergruppe des Schwarzwaldvereins Sasbach\/Obersasbach w\u00e4hrend ihrer 5-t\u00e4gigen Tour beschieden. Dabei wurden zahlreiche geschichtstr\u00e4chtige Orte gestreift, wobei Wanderf\u00fchrer Rudi Rapp auch die historischen Erl\u00e4uterungen der verschiedenen Sehensw\u00fcrdigkeiten parat hatte. Wie beliebt diese j\u00e4hrlichen Radtouren inzwischen sind, zeigt die gro\u00dfe Teilnehmerzahl von 28 Personen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Anfahrt erfolgte mit Reisebus und Radanh\u00e4nger . Gestartet wurde in der Freien Reichsstadt Wei\u00dfenburg, wo nach einer kurzen Stadtbesichtigung und Mittagessen in die Pedalen getreten wurde. Von Niederhofen ging es steil bergauf nach Oberhochstatt vorbei am Limes, wo auch r\u00f6mische Ausgrabungen besichtigt werden konnten. Weiter radelte man dem sch\u00f6nen und lieblichen Anlautertal zu, wo noch 1868 durch das schnellflie\u00dfende Wasser 21 M\u00fchlen in Betrieb waren. Nach einer kurzen Einkehr in Titting erreichte man schlie\u00dflich Kinding, wo der Bus die Radler in Empfang nahm.<br \/>\nSchon zum dritten Male bezog man in dem sch\u00f6nen mittelalterlichen St\u00e4dtchen Berching, welches mit vollst\u00e4ndig erhaltener Wehrmauer, 13 T\u00fcrmen und vier Toren aufwarten kann, Quartier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 2. Tag wurde am Rothsee in Richtung K\u00f6nig-Ludwig-Kanal gestaret. Dieser stillgelegte Kanal feierte erst k\u00fcrzlich das 150-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um. Auf dem ehemaligen Reidelpfad konnte man die einmalige Sch\u00f6nheit dieser Landschaft erleben. \u00dcber Pfeifferh\u00fctte, Schwarzenbach, D\u00f6rlbach und Ober\u00f6lsbach ging es von Mittelfranken in die Oberpfalz nach Berg. Schlie\u00dflich wurde in dem sch\u00f6nen St\u00e4dtchen Neumarkt eine kurze Rast eingelegt, bevor man \u00fcber M\u00fchlhausen wieder Berching zufuhr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 3. Tag brachte der Bus die Radler nach Neustadt an der Donau, von wo aus in Richtung Bad G\u00f6gging radelte. Vorbei an Hopfen- Spargel- und Erdbeerfeldem zeigte sich, wie fruchtbar diese Landschaft um Sandharlanden ist. Hauptziel an diesem Tage war nat\u00fcrlich Weltenburg, das \u00e4lteste Kloster Bayerns Wer will es schon sagen was sch\u00f6ner ist, die barocke Klosterkirche oder der schattige Kloster &#8211; Biergarten, wo man das Mittagessen und das Dunkelbier genoss. Auf drei nostalgischen Donauk\u00e4hnen wurde die Mannschaft samt Fahrr\u00e4der durch die bizarren Felsbildungen des Donaudurchbruchs gefahren. Ab Kehlheim radelte man dem Rhein-Main-Donaukanal und der Altm\u00fchl mit ihrer romantischen Landschaft und den nostalgischen Br\u00fccken entlang bis Riedenburg, wo der Bus die schwei\u00dfgebadeten Radler in Empfang nahm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 4. Tag stand das reizvolle Laabertal auf dem Programm, \u00fcber Holnstein, Erbm\u00fchle, Wimpasing und D\u00fcrn erreichte man Breitenbrunn. Hier galt ein Besuch der Wallfahrtskirche, die dem hl. Sebastian geweiht ist. Mittagspause wurde in der Sieben-T\u00e4ler-Stadt Dietfurt eingelegt, wo in einem urigen Lokal mit nostalgischem Biergarten gespeist wurde. Entlang dem Altm\u00fchlradweg f\u00fchrte der Weg \u00fcber T\u00f6ging, Kottingw\u00f6rth, (hier galt ein Besuch der Vituskirche) nach Beilngries. Schlie\u00dflich wurde noch dem Kloster Plankstetten ein kurzer Besuch abgestattet, bevor man wieder entlang dem gro\u00dfen Kanal Berching erreichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 5. Tag hie\u00df es nun Abschied nehmen, nachdem das Gep\u00e4ck verladen war, stieg man zum letzten Mal auf den Drahtesel und fuhr nochmals 30 km entlang dem Rhein-Main-Donau-Kanal, wo das gro\u00dfe R\u00fcckhaltebecken und die Schleusen bestaunt werden konnten. Schlie\u00dflich wurde der Rothsee erreicht, wo die Fahrr\u00e4der zur Heimreise verladen wurden. In Wolframs-Eschenbach im Gasthaus Sonne, wo vor 2 Jahren das Standquartier der Gruppe war, konnte man nochmals die gute und preiswerte K\u00fcche dieses Landes genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem konnte zum Abschluss festgestellt werden, dass es wieder sch\u00f6ne und beeindruckende Tage f\u00fcr alle waren, wof\u00fcr vor allen Dingen der zeitaufw\u00e4ndigen und sorgf\u00e4ltigen Vorbereitung dem Radwanderf\u00fchrer Rudi Rapp der Dank aller galt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">2002 Sch\u00f6nes sonniges Wetter war der Radwandergruppe des Schwarzwaldvereins Sasbach\/Obersasbach w\u00e4hrend ihrer 5-t\u00e4gigen Tour beschieden. 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