{"id":4413,"date":"2013-05-17T20:39:42","date_gmt":"2013-05-17T18:39:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=4413"},"modified":"2017-05-08T12:03:50","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:50","slug":"familienwochenende-am-feldberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=4413","title":{"rendered":"Familienwochenende am Feldberg"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h4>Online-Tagebuch vom Familienwochenende auf dem Feldberg vom 17. bis 20. Mai 2013<strong><\/strong><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 17. Mai 2013<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hurra, geschafft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Freitag, 17. Mai gegen 15.30 Uhr, die ersten Teilnehmer sind am Naturfreundehaus angekommen. Drau\u00dfen ist es neblig, hier und da sieht man durch die Nebelschwaden noch kleine Schneefelder. Wir befinden uns an der Nordostflanke des Feldberg am \u201eBaldenweger Buck\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Hinterzarten sind wir vom H\u00f6llental kommend am Ortsanfang rechts abgebogen, haben die Bahnlinie unterquert und dann sind wir satte 10 km ins Gr\u00fcn hinaus und hinauf gefahren. So weit liegt das Naturfreundehaus n\u00e4mlich von der Zivilisation entfernt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ach so. Noch sind nicht alle da. Ob alle den Weg hierher tats\u00e4chlich finden. Also ich habe da so meine Zweifel, aber mal kucken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt ist 17 Uhr, ab 18 Uhr sollen alle da sein. Die meisten Teilnehmer konnten n\u00e4mlich nicht schon um 13.30 Uhr , wie urspr\u00fcnglich geplant in Sasbach wegfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18.30 Uhr:\u00a0 Nach und nach kommen die restlichen Teilnehmer an, jetzt sind wir fast vollz\u00e4hlig. Die \u201eletzte\u201c Familie wird kurzfristig erst sehr sp\u00e4t anreisen. Die Neuank\u00f6mmlinge beziehen in aller Ruhe ihre Zimmer und schauen sich um, wo sie hier eigentlich sind. Inzwischen funktioniert das, der Nebel hat sich n\u00e4mlich gelichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">19.30 Uhr:\u00a0 Hmmm, lecker. Warme W\u00fcrstchen und ein vielf\u00e4ltiges Salatbuffet. Alles selbst mitgebracht, schlie\u00dflich sind wir Selbstversorger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Wanderprogramm f\u00fcr das Pfingswochenende:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Samstag: Wanderung direkt vom NFH \u00fcber den Feldberggipfel zum Haus der Natur und wieder zur\u00fcck, Streckenl\u00e4ng ca. 11 km.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonntag: Rundwanderung ab Bahnhof Hinterzarten zum Mathisleweiher mit F\u00fchrung im Biobauernhof Mathislehof am Nachmittag, Streckenl\u00e4nge ca. 8 km.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So. So viel f\u00fcr heute. Fortsetzung morgen Abend.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 18. Mai 2013<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">6.30 Uhr: In den Zimmern wird es hell, die ersten wachen auf. Drau\u00dfen blauer Himmel und strahlender Sonnenschein und eine klasse Fernsicht ins Rheintal und zur Schw\u00e4bischen Alb (aber von dem eigentlichen Highlight, was die Fernsicht anbelangt, wissen wir in dem Moment noch gar nix).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7.30 Uhr: Inzwischen haben sich fast alle im Gastraum versammelt, wir richten das Fr\u00fchst\u00fcck. Die Kinder (alle schon l\u00e4ngst wach) haben schon Hunger. Gegen 8 Uhr fr\u00fchst\u00fccken wir in aller Ruhe, richten unser Rucksackvesper und starten so gem\u00fctlich in einen traumhaften Fr\u00fchlingstag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9.30 Uhr: Start zur Wanderung direkt vom NFH \u00fcber den Feldberggipfel bis zum Bismarckdenkmal an der Bergstation der Seebuckbahn. Es geht gleich in den Berg rein, hier und da queren wir ein Schneefeld, aber schon bald sind wir auf der Kuppe und sehen rechter Hand den Feldberggipfel und haben ringsum eine klasse Fernsicht: Im Norden in weiter Ferne die Hornisgrinde, im Osten die S\u00fcdausl\u00e4ufer der Schw\u00e4bischen Alb bis hin zum Hegau mit seinen auff\u00e4llig schroffen Vulkanen. Und dann an der n\u00e4chsten Kuppe, kurz vor Erreichen des Gipfels , die Alpen. Wow. Alle sind fasziniert. Nach einer Rast am Gipfel, mit M\u00e4nner-, Frauen- und Kinderschnaps, gehen wir zum Bismarckdenkmal mit Blick hinunter zum Feldsee und Raimartihof und weiter auf den Feldbergturm, wo am Nachmittag tats\u00e4chlich drei standesamtliche Hochzeiten stattfinden (was es nicht alles gibt). Von der Aussichtsplatttform des Turmes sehen wir dann auch den Titisee und den Schluchsee \u2013 und das \u00fcbrige Rundum-Panorama sowieso.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am fr\u00fchen Nachmittag geht es auf gleichem Weg wieder zur\u00fcck zum NFH. Leider mussten wir den urspr. geplanten Abstecher zum Wichtelpfad beim Haus der Natur streichen. Der Pfad ist nach dem langen Winter noch nicht wieder ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck am NFH gibt es dann Kaffee und Kuchen, danach zieht es uns auf die Terrasse, wo wir uns an den w\u00e4rmenden Sonnenstrahlen erfreuen. Auf dem Feldberg waren heute recht viele Leute unterwegs, einige der Wanderer finden sich auch hier auf der Terrasse ein. Andere Wanderer kehren 100m nebenan in der Baldenweger H\u00fctte ein. Also verhungern oder verdursten muss hier keiner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So. Das soll gen\u00fcgen f\u00fcr heute. Heute Abend gibt es Spaghetti Bolognaise zum Abendessen. Wir wollen etwas zeitiger essen als gestern, weil ab heute ist die Bude voll. Da wird es gem\u00fctlich eng. Und irgendwann im Lauf des Tages wird hier auch noch eine Musikband eintrudeln, denn die haben sich beim H\u00fcttenwirt auch angek\u00fcndigt. Die spielen Dixie mit ie.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Sonntag, 19.05.2013<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute sind wir mit dem Auto nach Hinterzarten gefahren, um vom Kurhaus aus zum Mathislehof zu laufen, wo uns Betriebsleiterin Nicole bereits zur F\u00fchrung erwartet hat. Nicole erkl\u00e4rt uns kindgerecht mit viel Hingabe und Sachverstand die Betriebsabl\u00e4ufe auf dem ca. 25 ha gro\u00dfen Biobauernhof. Die junge Landwirtin f\u00fchrt uns durch den Stall, wo die Kinder Gelegenheit zum Melken haben &#8211; allerding nur an einer blechernen Kuh \u2013 im Volksmund auch Eimer genannt, weil die aus Fleisch und Blut, erstmals nach dem Winter seit dem Vortag\u00a0 auf der Weide sind. Daneben gibt es hier auch noch H\u00fchner und Schweine, letztere kommen aber erst in der n\u00e4chsten Woche in ihr Sommerquartier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Demeter-Hof geh\u00f6rt zur Waelder GbR mit Stammsitz in St. Georgen-Peterzell, wo sich auch die hofeigene K\u00e4serei befindet. In Hinterzarten selbst ist man auf die Aufzucht von Milchk\u00fchen und Mastrindern spezialisiert. Der Hof vermarktet seine Produkte nicht nur im hofeigenen Laden, sondern beschickt auch verschiedene Wochenm\u00e4rkte in der Region.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Schutz der Tenne haben wir um die Mittagszeit unser Vesper eingenommen. Im \u00a0Hofladen konnten wir uns schlie\u00dflich mit Wurst und v.a. auch mit K\u00e4se eindecken. Die, die aufgrund der k\u00fchlen Witterung auf knapp 1000 H\u00f6henmeter etwas durchgefroren waren, haben sich vor dem Weitermarsch mit einer Tasse Kaffee gew\u00e4rmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Witterungsbedingt haben wir das Tagesprogramm abge\u00e4ndert. Anstatt zum Mathisleweiher hie\u00df es wieder zur\u00fcck nach Hinterzarten zum Abenteuerspielplatz, wo\u00a0 die Kinder toben konnten. Ein kleiner Teil der Wandergruppe ist sechsbeinig, auf einem gut ausgebauten Wanderweg und vorbei an dem einen oder anderen Geh\u00f6ft, in Richtung Seebuck zum knapp 8 km entfernten NFH zur\u00fcckgelaufen. Der letzte Kilometer vor dem Ziel f\u00fchrte steil hinauf, am wildromantischen S\u00e4gerbach entlang, zur knapp unterhalb des NFH gelegenen Baldenweger H\u00fctte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und. Wie\u2019s halt ebbe isch, wenn de mol wit weg bisch vun deheim. Dann triffsch halt ebber, denn du zwar selber villicht nid kennsch, der widerum aber ebber kennt, denn du kennsch. H\u00e4nner des kapiert? So ist es den Wanderern passiert, die am NFH zuerst angekommen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">16.00 Uhr: Jetzt sind wir alle wieder am NFH versammelt, also Zeit zum Kaffee kochen und den restlichen Kuchen zu essen. Schlie\u00dflich wollen wir wieder Hunger haben, wenn es um halb sieben Flammkuchen im selbst mitgebrachten Flammkuchenofen gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute verbringen wir unseren letzten Abend auf dem H\u00f6chsten im Schwarzwald. Bis die 30 Flammkuchen verdr\u00fcckt sind wird eine gewisse Zeit vergehen. Danach werden wir es noch standesgem\u00e4\u00df ausklingen lassen und einen gem\u00fctlichen Abend in der kachelofengew\u00e4rmten Gaststube verbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Morgen fahren wir wieder zur\u00fcck nach Sasbach. In Freiburg machen wir noch einen Zwischenstopp im Tierpark Mundenhof. Aber nicht alle: Zwei Unentwegte wollen von Freiburg aus mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Ohne Motor und doppelten Boden. Chapeau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So viel vom Feldberg, von unserem ersten online-Tagebuch. Wir gr\u00fc\u00dfen die weite Welt und alle Wanderfreunde aus nah und Fern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis bald. Wenn ihr auch mal Lust habt mit uns zu wandern: Ihr seid jederzeit willkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Stefan Kunner<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Online-Tagebuch vom Familienwochenende auf dem Feldberg vom 17. bis 20. Mai 2013 Freitag, 17. Mai 2013 Hurra, geschafft. Freitag, 17. Mai gegen 15.30 Uhr, die ersten Teilnehmer sind am Naturfreundehaus angekommen. Drau\u00dfen ist es neblig, hier und da sieht man durch die Nebelschwaden noch kleine Schneefelder. 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