{"id":5172,"date":"2013-09-29T22:13:49","date_gmt":"2013-09-29T20:13:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=5172"},"modified":"2017-05-08T12:03:31","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:31","slug":"frauenpower-die-dritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=5172","title":{"rendered":"Frauenpower die Dritte!"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">Wochenende, 28.\/29. September 2013<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wandern statt Putzen, so lautete das Motto der Frauenwanderung des Schwarzwaldvereins Sasbach-Obersasbach, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand und wieder ein voller Erfolg war. Helmut Hauser, Wanderf\u00fchrer und einziger m\u00e4nnlicher Teilnehmer begleitete die Touren, die dieses Jahr im Hochschwarzwald in die Gegend um Waldau und St. M\u00e4rgen f\u00fchrten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausgangspunkt der ersten Wanderung war Waldau, ein Ortsteil von Titisee Neustadt. Eugen Winterhalter begr\u00fc\u00dfte seine G\u00e4ste nach dem Eintreffen mit einem Begr\u00fc\u00dfungsschluck und erz\u00e4hlte seinen G\u00e4sten einiges aus der Geschichte von Waldau und insbesondre von seinem Schwarzwaldgasthof Traube.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann schn\u00fcrte man die Wanderstiefel und wanderte bei sonnigem Herbstwetter hinauf zur Lorenzenh\u00f6he und weiter ins Jostal. Im Siedelbach machte man schlie\u00dflich Mittagsrast. Dort liegt auch die Bartleshofs\u00e4ge, die bei der Fernsehserie \u201eDie Fallers\u201c als Fallerhofs\u00e4ge bekannt ist. Frisch gest\u00e4rkt ging es anschlie\u00dfend weiter, vorbei an uralten Bauernh\u00f6fen nach Breitnau und sp\u00e4ter wanderte man auf dem bekannten Westweg \u00fcber die Fahrenhalde weiter zum Thurner. Kuhnenbach, Simonshof und Waldh\u00e4usle waren weitere Stationen auf dem Wanderweg, bevor die frohe Wanderschar wieder ihr Quartier inWaldau erreichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am andern Morgen fuhr die Gruppe nach St. M\u00e4rgen. Nach einem kleinen Umtrunk als St\u00e4rkung vor dem Start wanderten die Damen mit ihrem Wanderf\u00fchrer zuerst hinauf zur Rankm\u00fchle, einem beliebten und bekannten Kalender- und Fotomotiv. Von hier hat man einen sch\u00f6nen Blick auf St. M\u00e4rgen mit dem Feldberg im Hintergrund. Aber bei sch\u00f6nem Wetter ist diese ganze Wanderung sehr aussichtsreich, ein Aussichtspunkt reiht sich an den anderen, ein Panoramaweg im wahrsten Sinne des Wortes. An der Ibenbachquelle vorbei ging es hinauf zur Kapfenbergkapelle, die ihre Entstehung einem Gel\u00f6bnis des Kapfenbergbauern verdankt, wie so viele Kapellen im Schwarzwald, die aus Dankbarkeit zu Ehren Gottes errichtet wurden. Auch von hier geht der Blick vom Thurner zum Feldberg, zum Schauinsland und weiter \u00fcber das breite Zartener Becken mit der Stadt Freiburg bis hin\u00fcber zum Hexenberg Kandel, ja sogar \u00fcber die Rheinebene bis zu den Vogesen. Nach einem kurzen Besuch des Kirchleins wanderte man auf dem Panoramaweg mit seiner unvergleichlicher Aussicht weiter Richtung St. Peter. Vorbei an der vertr\u00e4umten, schindelverkleideten Vogesenkapelle, deren Gr\u00fcndung ebenfalls auf ein Gel\u00f6bnis zur\u00fcck geht, f\u00fchrte der Weiterweg \u00fcber den vorderen Willmendobel hinunter nach St. Peter, wo zuerst die pr\u00e4chtige Barockkirche bestaunt wurde. Anschlie\u00dfend gings zum verdienten Mittagessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frisch gest\u00e4rkt wanderte man anschlie\u00dfend durch den Ort und weiter hinunter nach Oberibental und dann steil hinauf hinauf zur historischen R\u00f6merstra\u00dfe. Man vermutet, dass bereits vor \u00fcber 2000 Jahren, zur Zeit der r\u00f6mischen Besatzung des Oberrheins, ein Saumpfad vorbei an der heutigen Ruine Wiesneck auf die H\u00f6hen des Schwarzwaldes bestanden haben k\u00f6nnte. Noch heute erinnert unterhalb von St. M\u00e4rgen die Bezeichnung R\u00f6merstra\u00dfe an diesen m\u00f6glichen Weg. Leider war inzwischen Nebel aufgezogen, so dass man ab jetzt die Auusicht sehr begrenzt war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf einem schmalen Fu\u00dfpfad war auch bald die Ohmenkapelle erreicht. Der Name des Berges &#8222;Ohmen&#8220; d\u00fcrfte keltischen Ursprungs sein und bedeutet soviel wie Friedensberg. Die Kapelle selbst ist dem hl. Judas Thadd\u00e4us geweiht und ist ein uraltes Wallfahrtsziel. Unz\u00e4hlige Votivtafeln zeugen davon, dass der heilige Judas Thadd\u00e4us vielen Menschen aus einer schwierigen Notlage geholfen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der Kapelle waren es nur noch wenige Minuten zum Ausgangspunkt, von wo aus dann die R\u00fcckreise nach Sasbach angetreten wurde, nicht bevor schon Pl\u00e4ne f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr geschmiedet wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Helmut Hauser<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Wochenende, 28.\/29. 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