{"id":6594,"date":"2014-02-03T09:33:35","date_gmt":"2014-02-03T08:33:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=6594"},"modified":"2017-05-08T12:06:26","modified_gmt":"2017-05-08T10:06:26","slug":"drei-maenner-im-schnee-oder-die-farbe-lila","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=6594","title":{"rendered":"&#8222;Drei M\u00e4nner im Schnee&#8220; oder &#8222;Die Farbe Lila&#8220;"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\"><b>Sonntag, 2. Februar<\/b><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Saisonstart in die Langlaufsaison 2013\/2014 am Notschrei bei Todtnau (Hochschwarzwald, Landkreis L\u00f6rrach).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 8 Uhr trafen sich Skiwanderf\u00fchrer Martin Baumann und stolze zwei Teilnehmer am neuen Treffpunkt, dem Parkplatz der Heimschule Lender, zur Abfahrt in den Hochschwarzwald. Die fehlende Winterstimmung in den Tieflagen mag eine Ursache des geringen Interesses sein. Schade drum, weil es sollte ein sehr sch\u00f6ner Wintertag werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer kurzweiligen Fahrt waren wir z\u00fcgig auf der Passh\u00f6he am Notschrei in 1.120 m H\u00f6he angekommen. Gegen 9.30 Uhr sind wir von der alten Loipenh\u00fctte aus auf die Schauinslandspur, um eine gut 17 km lange Schleife zu drehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Direkt auf den ersten 3 Kilometern der Spur m\u00fcssen 150 H\u00f6henmeter zum h\u00f6chsten Punkt der Loipe \u00fcberwunden werden, der Steigungsbereich wird hier bis zu 8% steil. Die folgende einen Kilometer lange Abfahrt kann bei bis zu knapp 9% Gef\u00e4lle temporeich werden. Nun sind die steilsten Bereiche zwar \u00fcberquert, doch auch im weiteren Verlauf der Spur bleibt das Relief h\u00fcgelig bis bergig.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schneeauflage war insgesamt recht d\u00fcnn, die Spur war f\u00fcr diese Verh\u00e4ltnisse jedoch top pr\u00e4pariert. Allerdings hatten wir &#8211; aber auch andere Langl\u00e4ufer &#8211; gewisse Probleme mit dem Material, wie man in der Szene so sch\u00f6n sagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch viel Wald sind wir auf der Kombiloipe in Richtung Wiedener Eck gelaufen. Sehr angenehm f\u00fcr uns Nordschwarzw\u00e4lder, dass es eine klare Verkehrsregelung gibt, die hei\u00dft: \u201eLaufrichtung gegen den Uhrzeigersinn\u201c. Und das funktioniert auch noch. Wie sch\u00f6n.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber ein welliges Profil sind wir schlie\u00dflich am Abzweig zum Berghotel Wiedener Eck angekommen, von wo ab wir uns quasi \u201equerfeldein\u201c durch unber\u00fchrten Schnee abseits der Loipe den Weg zur Mittagseinkehr, bei teilweise bescheidenen Sichtverh\u00e4ltnissen, selbst gepfl\u00fcgt hatten und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ok. Etwas zeitig waren wir, dort angekommen, schon dran, deshalb gab es auch nur die Vesperkarte. Das Essen war gut, das isotonische Sportlergetr\u00e4nk besser. Nach und nach tr\u00f6pfelten immer mehr G\u00e4ste im Hotel ein und wir mussten, bei aller Gem\u00fctlichkeit, doch wieder ans Aufbrechen denken. Und weil der Kellner so flink war ging das mit dem Bezahlen auch \u00a0rasend schnell (Wer\u2018s glaubt ist selbst schuld).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der R\u00fcckweg zur Loipe ging wieder \u00fcber unber\u00fchrte Wege, zum Schluss hin immer steiler werdend. Zwischenzeitlich haben die Temperaturen etwas angezogen und der Schnee war nicht mehr so griffig, wie am Vormittag. Zumindest nicht f\u00fcr die Skier von Martin. \u00a0Auf der Loipe wieder angekommen hatten wir einen kurzen Zwischenstopp zum Nachwachsen eingelegt. Es sollte die Farbe Lila sein. Lila hei\u00dft Temperaturbereich zwischen 0 \u00b0 und -2\u00b0C. Doch auch das war nicht so recht des R\u00e4tsels L\u00f6sung, wohl dem der eine so gute Kondition hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Nachmittag war nicht nur die Spur schneller geworden, zwischenzeitlich war auch deutlich mehr Betrieb auf der Loipe. \u00dcber sehr viele Abfahrten und auch einige Gegenanstiege sind wir schlie\u00dflich wieder zur\u00fcck zum Startpunkt am Notschrei gelaufen, wo mittlerweile auch auf dem angrenzenden Skihang viel Betrieb war. Inzwischen ist auch die Sonne rausgekommen und in dieser H\u00f6henlage kommt man dann auch schnell ins Schwitzen \u2013 wie man auf dem Abschlussfoto der Drei M\u00e4nner im Schnee unschwer erkennen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir freuen uns schon heute auf die n\u00e4chste Skilanglauftour mit Martin, bei dem wir uns f\u00fcr diesen wundersch\u00f6nen Tag bedanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\" align=\"right\"><i>Stefan Kunner<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 2. Februar Saisonstart in die Langlaufsaison 2013\/2014 am Notschrei bei Todtnau (Hochschwarzwald, Landkreis L\u00f6rrach). Um 8 Uhr trafen sich Skiwanderf\u00fchrer Martin Baumann und stolze zwei Teilnehmer am neuen Treffpunkt, dem Parkplatz der Heimschule Lender, zur Abfahrt in den Hochschwarzwald. Die fehlende Winterstimmung in den Tieflagen mag eine Ursache des geringen Interesses sein. 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