{"id":7775,"date":"2014-09-20T10:11:08","date_gmt":"2014-09-20T08:11:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=7775"},"modified":"2017-05-08T12:03:31","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:31","slug":"frauenwanderwochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=7775","title":{"rendered":"Frauenpower zum Vierten"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\"><b>20. und 21. September 2014<\/b><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 7.30 Uhr trafen sich 20 mehr oder weniger muntere, aber auf jeden Fall wanderfreudige Damen mit Frauen-Wander-Verf\u00fchrer Helmut Hauser am Lenderparkplatz. Nachdem die Autos gef\u00fcllt und die vorbildlichen Anfahrtspl\u00e4ne verteilt waren, ging die Fahrt los. Leider war die vorbildliche Wegbeschreibung nicht tagesaktuell \u2013 denn die Durchfahrt durch St. Peter war komplett gesperrt. Auf mehr oder weniger langen Umwegen \u2013 die an die Mitfahrerinnen spontan als kostenlose Sightseeing Touren verkauft wurden &#8211; und mit Hilfe von Navis, Stra\u00dfenkarten und Beifahrerinnen fanden irgendwann alle den Weg nach Waldau. Was war Helmut erleichtert als er alle seine 24 Sch\u00e4fchen beisammen hatte! (Falls jemand aufmerksam gelesen hat: Vier Frauen kamen auf direktem Weg nach Waldau) Nach diesem Abenteuer mussten sich nat\u00fcrlich zuerst einmal alle mit Kaffee, hei\u00dfer Schokolade oder gar Weinschorle st\u00e4rken. Danach konnte uns Helmut dann aber endlich dazu \u00fcberreden, die Wanderschuhe anzuziehen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber\u00b4s Kaiserskreuz ging es zum Hohlen Graben von dessen Gipfelkuppe die Reste einer barocken Verteidigungsanlage zu sehen sind. Diese sogenannten Schanzen lies Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (besser bekannt als \u201eT\u00fcrkenlouis\u201c) zwischen 1692-1701 erbauen. Sie sollten w\u00e4hrend der Konflikte zwischen dem Hause Habsburg und dem K\u00f6nigreich Frankreich die vorr\u00fcckenden Franzosen aufhalten. Wir Frauen nutzten diesen Ausflug in die Geschichte f\u00fcr eine klitzekleine Lik\u00f6rrunde und genossen danach die Aussicht auf Feldberg, Schauinsland und Kandel zum Neuh\u00e4usle. \u00dcber Auf-dem-Steinbach und den Glaserberg f\u00fchrte uns der Weg nach Glash\u00fctte ins Felsenst\u00fcble zum Mittagessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem leckeren Mittagessen (nur Helmut wollte seine gesunde Rote Beete nicht essen\u2026 wir haben das dann kurzerhand f\u00fcr ihn erledigt \u2013 wozu hat man sonst so viele FreundinnenJ) wanderten wir bei herrlichem Wetter weiter am Fernbach aufw\u00e4rts \u00fcber den Ferndobel zum Geigersh\u00e4usle und Fernhof. Mitten im Wald mussten wir dann Blutwurz und \/oder Eierlik\u00f6r trinken, damit die betroffenen Damen nicht mehr so schwer zu schleppen hatten \u2013 haben wir doch gern getan\u2026!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich ging es entlang der B500 zum Lachenh\u00e4usle und von dort aus mit wundersch\u00f6ner Aussicht ins Langenordnachtal wieder zur\u00fcck nach Waldau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frisch geduscht, gut gelaunt, hungrig und durstig trafen wir uns zum geselligen Abend in der Gaststube. Nachdem alle mehr oder weniger satt waren, rief Marina unseren Lieblingsfrauenwanderverf\u00fchrer zu sich. Nachdem sie das passend umgedichtete Wanderf\u00fchrergedicht vorgelesen hatte, wurde ihm ein gut gef\u00fcllter Bierkrug mit passendem Aufdruck \u00fcberreicht. Nach diesen Vorschusslorbeeren musste sich jetzt Helmut nat\u00fcrlich f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag etwas ganz Besonderes einfallen lassen: REGEN \u2013 nein, nicht ein bisschen tr\u00f6pfeln, leichten Schauer, nieseln oder so was\u2026 &#8211; nein, sintflutartige Regenf\u00e4lle!!!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Sonntag wurden wir schon vom Ger\u00e4usch der Regentropfen geweckt. Tapfer fr\u00fchst\u00fcckten wir trotzdem, anstatt einfach im warmen Bett zu bleiben. Erster Lichtblick war der Muntermachersekt den Agnes und Irmgard mitgebracht hatten. Den beiden war es nicht m\u00f6glich gewesen am Samstag mitzuwandern, aber weil\u00b4s bei uns so sch\u00f6n ist, wollten sie sich die Sonntagswanderung nicht entgehen lassen. Dank Agnes mit Sekt und Lik\u00f6r lie\u00dfen wir uns \u00fcberreden\u2026. Wir fuhren zum Parkplatz Balzer Herrgott im Fallengrund um von dort aus zum Abenteuer Regenwanderung aufzubrechen. Bewaffnet mit allem was gegen Regen taugt, wanderten wir \u00fcber den Simmelberg und das Gaisenpf\u00e4dle (idyllisch \u2013 auch bei Regen) nach G\u00fctenbach zu einem fr\u00fchzeitigen Mittagessen im Maierhof. Helmut hatte die Strecke spontan abgek\u00fcrzt um uns zu schonen\u2026 und sich auch!!!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frisch gest\u00e4rkt (das Essen war echt lecker!), trauten wir uns auf die Stra\u00dfe, wo uns die sintflutartigen Regenf\u00e4lle voll erwischten. F\u00fcr zwei kleine Kinder, die unseren Aufbruch beobachteten waren wir die Heldinnen des Tages! Bei Donnergrollen stapften wir tapfer bergauf durch den Gaisdobel \u00fcber den Staatsberg (die Abk\u00fcrzung lie\u00dfen wir ver\u00e4chtlich rechts liegen \u2013 wer will schon nach nur 1,5 km am Auto sein, wenn\u00b4s auch l\u00e4nger und noch n\u00e4sser geht\u2026). Zwischendurch wurden zwar Witze \u00fcber nicht mitgef\u00fchrte Schwimmwesten gemacht und die ein oder andere jammerte auch \u00fcber klatschnasse Schuhe und Socken, aber ansonsten redeten wir uns das Wetter einfach sch\u00f6n: Aqua-Maske f\u00fcr die Bewahrung der jugendlichen Haut, Regenmassage, St\u00e4rkung der Abwehrkr\u00e4fte\u2026 Allerdings gab es auch hinterh\u00e4ltige Pl\u00e4ne den Wanderf\u00fchrer mit einer Schlammpackung zu versch\u00f6nern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem wir dann schlie\u00dflich alle nass genug waren, h\u00f6rte der Regen auf und wir trockneten auf dem Westweg zum Neueck. Weiter ging\u00b4s dann zum unteren Fallengrund, bekannt als der Fallerhof aus der Fernsehserie \u201eDie Fallers\u201c.\u00a0 Als wir leicht angetrocknet waren, fing es dann auch wieder an zu regnen und wir wanderten im strammen Tempo Richtung Parkplatz. Dort angekommen wurde Helmut fast blind, als sich s\u00e4mtliche Frauen auszogen um in trockenen Kleidern den Heimweg anzutreten. Tja Helmut\u2026! Ein paar ganz Unerm\u00fcdliche wanderten noch zum Balzer Herrgott, einer in eine Weidbuche eingewachsene steinerne Christusfigur. Die anderen verabschiedeten sich und machten sich auf den direkten Heimweg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lieber Helmut, es war wieder wundersch\u00f6n, entspannend, lehrreich, lustig, gesund und \u2013 nass!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielen herzlichen Dank, dass du uns wie ein Held ertragen und gef\u00fchrt hast und \u2026 wir freuen uns auf das 5. Frauenwanderwochenende im n\u00e4chsten Jahr!<\/p>\n<p align=\"right\"><i>Sibylle P\u00e4tzold-M\u00fcller<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">20. und 21. 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