{"id":7968,"date":"2014-09-06T18:37:00","date_gmt":"2014-09-06T16:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=7968"},"modified":"2017-03-08T22:11:16","modified_gmt":"2017-03-08T21:11:16","slug":"westweg-etappen-1-und-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=7968","title":{"rendered":"Westweg &#8211; Etappen 1 und 2"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\"><b>Projekt Westweg, Teil 1 <\/b><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><b>Etappe 1: Pforzheim-Dobel\u00a0 und Etappe 2: Dobel-Forbach<\/b><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><b>06. und 07. September 2014<\/b><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle 16 Teilnehmer, mehr oder weniger gut ausgeschlafen, trafen sich wie verabredet um 5.45 Uhr am Bahnhof Achern. Jeder mit gro\u00dfem Rucksack mit allem was man (Frau) f\u00fcr 2 Tage braucht. \u00dcbrigens, bei den 16 Teilnehmern ist der Frauenanteil recht\u00a0 hoch: 11 Frauen, mal sehen wie das wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die Fahrkarten verteilt waren ging\u2018s los Richtung Pforzheim Hauptbahnhof. Dort angekommen setzte sich die Truppe um 7.45 Uhr in Bewegung, Richtung goldene Pforte am Kupferhammer in Pforzheim, dem eigentlichen Beginn des Westweges.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So und ab hier bekamen die Teilnehmer gleich mal die ersten H\u00f6henmeter auf dem wundersch\u00f6nen Westweg zu sp\u00fcren. Zun\u00e4chst f\u00fchrt der Weg der Nagold entlang \u00fcber Dillwei\u00dfenstein und H\u00e4mmerlesberg, dann hinunter nach Birkenfeld. Ab hier ging\u2019s wieder bergauf,\u00a0 Neuenb\u00fcrg ruft, hier gibt es auch unser wohlverdientes Mittagessen, im Wanderheim vom Schwarzwaldverein Neuenb\u00fcrg. Wanderf\u00fchrer Albert Bohnert ist mit seinen Mitwanderern zufrieden \u201eWir liegen gut in der Zeit\u201c, aber es liegt ja noch eine betr\u00e4chtliche Strecke vor uns bis wir Dobel, unser erstes Etappenziel, erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bietet sich mehr an, als Wilhelm Hauffs \u201ekaltes Herz\u201c beim Schloss Neuenb\u00fcrg vorzulesen. Nach einem Abstieg und einem guten St\u00fcck in der Ebene f\u00fchrt der Westweg\u00a0 die Wanderer wieder steil bergauf in die dichteren W\u00e4lder. Das Wetter meint es nicht mehr ganz so gut mit uns, und es regnet ein gutes St\u00fcck unseres weiteren Weges. Als wir auf Dobel zukommen und ein St\u00fcck auf dem \u201eEngelweg\u201c wandern scheint auch wieder die Sonne. Nat\u00fcrlich brauchen alle ein paar mehr Pausen gegen Ende dieses Tages. Als gegen 18 Uhr, nach ca. 28 km, endlich in Dobel\u00a0 das Gasthaus Linde erreicht war hatten alle Teilnehmer vor dem wohlverdienten Abendessen noch die M\u00f6glichkeit kurz die F\u00fc\u00dfe hochzulegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend dem gen\u00fcsslichen Abendessen und dem weiteren gem\u00fctlichen Beisammenssein, wurde auch nochmals ausgiebig das Missgeschick, das einem unserer Wanderp\u00e4rchen am fr\u00fchen Morgen beim Verlassen des Hauses passiert ist, besprochen. Denn die Ruf\u00b4s hatten sich beim Verlassen des Hauses ausgeschlossen. Je sp\u00e4ter der Abend desto interessanter wurden die Vorschl\u00e4ge, wie &#8211; m\u00f6glichst ohne gr\u00f6\u00dferen Schaden anzurichten &#8211; in das Haus eingedrungen werden kann. Sibylle hatte von Matze die Aufgabe erhalten auf den Wanderf\u00fchrer Albert abends aufzupassen, aber Sie war an diesem Abend dieser Aufgabe nicht gewachsen und hat fr\u00fchzeitig den R\u00fcckzug angetreten. Also: Aufgabe nicht erf\u00fcllt!!!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <b>zweite Tag<\/b> begann mit einem Fr\u00fchst\u00fcck (!) ohne weiteren Kommentar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem alle R\u00fccks\u00e4cke gerichtet waren, f\u00fchrte der Westweg direkt zum Westwegportal \u201eSonnentor Dobel\u201c am Ortsausgang. Hier wurden zun\u00e4chst wieder die Westwegstempel abgeholt, bevor es auf die Strecke ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Westweg f\u00fchrte zun\u00e4chst leicht ansteigend am Stierkopf vorbei Richtung Schweizerkopf. Bei diesem best\u00e4ndigen Anstieg kann man alle Knochen und Muskeln, die am Vortag strapaziert wurden, nochmals genau sp\u00fcren. Der Weg bot immer wieder herrliche Ausblicke ins Murgtal. Das motiviert nat\u00fcrlich und l\u00e4sst die Anstrengung vergessen. Der Wettergott meint es besonders gut mit der Wanderschar,\u00a0 denn die Sonne scheint in voller Pracht. Um die Mittagszeit sind wir auf knapp 900 m H\u00f6he bei der \u201eKreuzleh\u00fctte\u201c (am Zw\u00f6lfe wird\u2019s gesse ob kocht isch oder nit). Frisch gest\u00e4rkt geht es weiter \u00fcber den Bohlenweg am Wildsee zum Kaltenbronn. Dort g\u00f6nnen wir uns keine Pause und nehmen sofort den steilen Anstieg zum Hohlohturm in Angriff. Selbstverst\u00e4ndlich schmerzen unsere Muskeln noch nicht so sehr, dass wir alle den Turm besteigen und die herrliche Aussicht genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja und von nun an ging\u2018s bergab von knapp 1000 H\u00f6henmetern auf rund 300 m in Forbach. Zun\u00e4chst kommen wir nochmals an einer lohnenswerten Aussicht vorbei, dem Latschigfelsen mit seiner herrlichen Aussichtskanzel. Der weitere Weg nach Forbach ist trotz best\u00e4ndigem bergab, nicht zu untersch\u00e4tzen, denn das ist ganz sch\u00f6n anstrengend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir, (oder auch nur die m\u00e4nnlichen) Wanderer hatten ja noch ein Ziel, und zwar noch gen\u00fcgend Zeit zu haben, um in der Bahnhofsgastst\u00e4tte in Forbach ein Bier zu trinken, bevor die S-Bahn f\u00e4hrt. Das schafften wir dann auch, aber die Bahnhofsgastst\u00e4tte macht Urlaub, der Schock l\u00e4sst uns in eine kurze Starre verfallen, aber wir nahmen die n\u00e4chste S-Bahn, um dann in Rastatt den l\u00e4ngeren Aufenthalt\u00a0 zu nutzen damit wir doch noch zu unserem Bier kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Planm\u00e4\u00dfig kommen wir um 18.30 Uhr in Achern am Bahnhof an und um das Wochenende nochmals Revue passieren zu lassen machen wir noch einen Abschluss in Obersasbach im \u201eL\u00f6wen\u201c mit herrlichem \u201eLeo Br\u00e4u\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, die ersten beiden Etappen sind erwandert. Im n\u00e4chsten Jahr im September geht\u2019s weiter mit Etappe 3 Forbach-Unterstmatt und Etappe 4 Unterstmatt-Kniebis.<\/p>\n<p align=\"right\"><i>Alber Bohnert<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Projekt Westweg, Teil 1 Etappe 1: Pforzheim-Dobel\u00a0 und Etappe 2: Dobel-Forbach 06. und 07. 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