{"id":9023,"date":"2015-05-22T22:29:02","date_gmt":"2015-05-22T20:29:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=9023"},"modified":"2017-05-08T12:03:33","modified_gmt":"2017-05-08T10:03:33","slug":"familienwochenende-pfingsten-2015-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=9023","title":{"rendered":"Familienwochenende Pfingsten 2015 &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><strong>Freitag, 22. Mai<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Anreise nach Blaichach bei Sonthofen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Familienwochenende 2014 im heimischen Herrenwies ging es in diesem Jahr mal wieder etwas weiter weg, n\u00e4mlich ins Allg\u00e4u nach Blaichach (Sonthofen). Und damit sich die Anfahrt von ca. 300 Kilometer auch mehr lohnt, haben wir im Gegensatz zu den Vorjahren, 2 Tage Aufenthalt mehr drangeh\u00e4ngt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr oder weniger unmittelbar direkt nach Schulende sind wir (f\u00fcnf Familien) \u2013 am scheinbar stautr\u00e4chtigsten Tag im ganzen Jahr &#8211; aufgebrochen, um nach 4 bis 5 Stunden unser Ferienhaus Kanzelthal in Blaichach zu erreichen. Da wir separat gefahren sind haben wir wohl auch ziemlich alle Reiserouten, die es in Richtung Sonthofen gibt, ausprobiert. Gl\u00fccklicherweise sind wir den gr\u00f6\u00dferen Staus entkommen, selbst die Route \u00fcber den Bodensee f\u00fchrte in angemessener Zeit zum Ziel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach und nach kamen die Familien kurz nacheinander an. Im Reiterhof nebenan geschwind anmelden und die Wohnungsschl\u00fcssel holen. Dann nichts wie r\u00fcber ins Ferienhaus und die Bleibe der n\u00e4chsten Tage inspizieren. Dort war das Staunen gro\u00df, ob der komfortablen Herberge. Hier fehlt es an gar nix. In diesem Jahr sind wir einfach mal neue Wege gegangen. Einem Wohlf\u00fchlaufenthalt stand also nichts im Wege.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Abendessen haben wir den Ablauf der n\u00e4chsten Tage besprochen. Morgen wollen wir mit einer Einstiegstour am Imberg beginnen \u2026<\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><strong>Tag 1<\/strong><\/p>\n<p><strong>Samstag, 23. Mai<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alperlebnispfad am Imberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am ersten Wandertag stand der <strong>Alperlebnispfad am Imberg<\/strong> auf dem Programm. Der Infoflyer Alperlebnispfad am Imberg beschreibt den Pfad wie folgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Alperlebnispfad ist v.a. f\u00fcr Familien ein lustiger und abwechslungsreicher Wanderweg mit umfangreichen interessanten Informationen zur Region und ihren Besonderheiten. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>An vielen der insgesamt 47 Stationen k\u00f6nnen Gro\u00df und Klein das Alpgebiet im Lanzenbachtal naturnah \u201eerleben\u201c und \u201eerf\u00fchlen\u201c. Es bietet sich nicht nur eine Menge Gelegenheit zum Spielen und Toben; auch erf\u00e4hrt man einiges zur Geschichte und zur Landschaft in der Region.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Entlang des Pfades sorgen vier Alph\u00fctten mit Ihren Getr\u00e4nken und Speisen f\u00fcr das leibliche Wohl der Wanderer. Aber nat\u00fcrlich sind auch sonst vielfach Gelegenheiten geboten f\u00fcr eine Rast an einem sonnigen Platz mit sch\u00f6ner Aussicht.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Mit insgesamt 6,3 km L\u00e4nge ist der gro\u00dfe Alperlebnispfad am Imberg eine gem\u00fctliche, mehrst\u00fcndige Tour auf befestigten Wegen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Alperlebnispfad war f\u00fcr uns ein idealer Einstieg in unser verl\u00e4ngertes Wanderwochenende. Das Streckenprofil war, auch f\u00fcr unsere kleine Hanna, gut zu laufen, wenn doch es zwischendurcch nat\u00fcrlich auch immer mal wieder k\u00fcrzere steile Abschnitte gab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An zahlreichen Stationen konnten wir aktiv die Gegend erf\u00fchlen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Entweder mit Hammer und Meisel auf dem Nagelfluhgestein herumklopfen, auch wenn dieser Naturbeton nicht zu knacken war.<\/li>\n<li>Oder aber an einer Braunvieh-Attrappe das Melken \u00fcben.<\/li>\n<li>Auf einer schaukelnden Kletterseilbr\u00fccke, auf der einem (!) schon fast schlecht wurde, einen Bach \u00fcberqueren.<\/li>\n<li>Barfu\u00df durch den Moorboden stapfen (was wir uns aufgrund der k\u00fchlen Witterung jedoch ersparten).<\/li>\n<li>Das Gewicht eines Kalbes (45 kg) in Form eines Steines, mit gestrecktem R\u00fccken hochheben, teilweise sogar so hoch, dass keine F\u00fchrung mehr da war, gell Kurt!<\/li>\n<li>Aus dem Bach die Tagesration Wasser in einen K\u00fcbel umsch\u00fctten (schlanke 80 Liter oder waren es \u201enur\u201c 60 Liter).<\/li>\n<li>Die Hangneigung mit einem Neigungsmesser bestimmen.<\/li>\n<li>\u2026 oder einen Bach auf Steinen \u00fcberqueren und von der einen oder anderen Mama Schimpfe einstecken, wenn die Socken nass wurden (war ja recht frisch heute).<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so weiter und noch viel mehr. Beispielweise gab es auch einige Fragen zur Region zu l\u00f6sen. Die R\u00e4tselei gipfelte schlie\u00dflich in der letzte aller Fragen, \u201eWie weit denn ein Rindvieh am Tage so l\u00e4uft?\u201c. Die L\u00f6sung zwischen \u201ezwischen 5 und 6 km\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind heute 6 km gelaufen. Ein Schelm, wer B\u00f6ses denkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Stefan Kunner<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 22. Mai Die Anreise nach Blaichach bei Sonthofen Nach dem Familienwochenende 2014 im heimischen Herrenwies ging es in diesem Jahr mal wieder etwas weiter weg, n\u00e4mlich ins Allg\u00e4u nach Blaichach (Sonthofen). 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