{"id":9049,"date":"2015-06-21T10:27:36","date_gmt":"2015-06-21T08:27:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=9049"},"modified":"2017-05-08T12:05:35","modified_gmt":"2017-05-08T10:05:35","slug":"auf-tour-mit-helene-fischer-eselwanderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=9049","title":{"rendered":"Auf Tour mit Helene Fischer"},"content":{"rendered":"<p><strong>21. Juni 2015<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie war der heimliche Star auf der heutigen Familienwanderung, stand aber dennoch nicht im Mittelpunkt. Doch erst der Reihe nach\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war ein Novum bei uns im Schwarzwaldverein. Eine Familienwanderung mit Eseln, 11 St\u00fcck an der Zahl. Und wie es der Zufall so wollte hatten wir heute auch 11 Kinder dabei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Startpunkt dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Tour war die \u201eMurgtalranch\u201c in Forbach. Der Tierhof bietet nun schon im siebten Jahr gef\u00fchrte Eselwanderungen an. H\u00f6chste Zeit f\u00fcr uns, diese Art des Wanderns auch einmal auszuprobieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen halb drei p\u00fcnktlich angekommen begr\u00fc\u00dfte uns mit einem freundlichen L\u00e4cheln Tina, die Chefin der Ranch. Doch v\u00f6llig aus dem H\u00e4uschen war Helene Fischer, die junge, die hochdynamische, die gutaussehende. Bald war klar, dass sie uns heute bekleiden w\u00fcrde, und das, obwohl wir sie gar nicht gebucht hatten. Welch Gl\u00fcck f\u00fcr uns. Diese Gelegenheit wollten wir uns nicht entgehen lassen. Schon jetzt waren wir auf die Blicke gespannt, die uns, nein ihr, zuteilwerden, wenn wir anderen Wandersleuten begegnen, hier im abgeschiedenen Forbach, weit entfernt vom Gro\u00dfstadttrubel, aber doch recht nahe am mond\u00e4nen Baden-Baden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bevor wir unsere Eseltour starteten f\u00fchrte Tina uns in die Stallungen, um dort die Esel in Empfang zu nehmen. Jacky, Leila, Lissy, Thilo, Florentina, Lea, Lilly, Suse, Moritz, Paula und Maja lassen sich die Vierbeiner rufen. Die Augen der Kinder waren gro\u00df, so ganz pl\u00f6tzlich inmitten so vieler Tiere. Zur gegenseitigen Eingew\u00f6hnung bekamen Jung und Alt erstmal eine B\u00fcrste in die Hand gedr\u00fcckt und dann hie\u00df es Striegeln und sich kennenlernen. Jedes Kind suchte sich seinen pers\u00f6nlichen Esel aus, schlie\u00dflich war f\u00fcr jedes Kind ein solcher da. Die hatten ein ganz sch\u00f6n dickes Fell, da galt es kr\u00e4ftig durchzub\u00fcrsten. Nachdem Tina das Geschirr angelegt und erkl\u00e4rt hatte, wie so ein Esel gef\u00fchrt werden will, ging sie los unsere Tour, Richtung Jugendherberge Bermersbach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Reih und Glied zog sie los die Karawane. Auf sch\u00f6nen Wanderwegen in den Wald hinein. Welch Spa\u00df f\u00fcr alle. Die Kinder hatten ihre Esel super im Griff. Nur fressen lassen soll man sie nicht unterwegs, &#8222;sonst kommen wir n\u00e4mlich nie an&#8220;, so Tina. Dazu haben die Tiere n\u00e4mlich an unserem Rastplatz reichlich Gelegenheit. Gesagt, getan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Strecke dorthin war nicht wirklich weit, gef\u00fchlt nicht mehr als 2 km. Und welch idyllischer Platz! Unglaublich sch\u00f6n: Eine saftig gr\u00fcne Wiese am Hang, Sonnenschein, zwei Heuh\u00fctten, ein Nistkasten f\u00fcr Schnapsdrosseln, eine h\u00f6lzerne Wasserrinne, die sich in einen Brunnen entleert, unterhalb davon ein kleiner Teich mit Schilf und kleinem Holzsteg nebst Sitzbank. Einfach sch\u00f6n. Dieser herrliche Flecken Erde wird \u00fcbrigens, wie uns Tina erz\u00e4hlte, von einem Wanderkollegen der Ortsgruppe Forbach gepflegt. Ihm sei an dieser Stelle unbekannterma\u00dfen gedankt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zeit f\u00fcr alle das Rucksackvesper auszupacken und die Speicher wieder zu f\u00fcllen. Und sie drehte auch mal wieder richtig auf, unsere Helene Fischer. Von links nach rechts, den Hang nach oben und wieder zur\u00fcck. Welch jugendliche Dynamik, einfach gut trainiert die H\u00fcbsche. Aber etwas arg neugierig war sie schon, musste sie doch \u00fcberall ihre Nase reinstecken. In diesen Rucksack, in jene Vesperdose, auch Erdbeeren und Leckereien der Kinder hatten es ihr angetan. Das ist aber nicht gut f\u00fcr deine Figur, liebe Helene. Und als dann noch eine junge Spazierg\u00e4ngerin mit zwei Hunden durchkam schien Helene voll in Fahrt zu kommen. Doch die Kinder konnten Helene, diese alte Rampensau, gerade noch in Zaum halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rast wurde ausgiebig genossen. Die Kinder hatten schnell die Wasserrinne f\u00fcr sich entdeckt, an der es sich hervorragend spielen lie\u00df. Gras reinstopfen und so (Gel\u00e4nde fluten etc). Nein. Ganz so war es nicht. Und wir haben auch bestimmt alles wieder ordentlich verlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwann war es halt doch an der Zeit wieder zur\u00fcck zu laufen zur Murgtalranch. Also, die paar Leute, die uns auf der Strecke begegeneten, die machten schon Augen. Nat\u00fcrlich wegen der agilen Helene. Schlie\u00dflich w\u00fcrde man so ein Prachexemplar an Frau nicht in so einer Wandergruppe aus Sabach vermuten. Es waren auch die vielen Esel, die den Leuten ein breites Grinsen entlockten. Selbst der auf dem Drahtesel, der uns begegnete, musste die Augen unter seiner Brille reiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon bald waren wir wieder aus dem Wald heraus in Sichtweite der Murgtalranch und dann musste es halt doch noch regnen. H\u00e4tte das jetzt nicht noch warten k\u00f6nnen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber das war das Wetter f\u00fcr Helene Fischer. Die ist \u00fcbrigens eine Sau, genauer gesagt ein junges Wildschein. Ein Findelkind, das Tina aufgenommen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Esel, ein Wildschwein und dann war da ja auch noch Oskar der Hofhund mit besonders niedrigem Schwerpunkt \u2013 auch der hatte uns heute begleitet. Wir waren heute also eine selten bunt gemischte Wandergruppe: 11 Kinder, 11 Esel, 15 Erwachsene, 1 Wildschein, 1 Hund und last not least Tina, die Chefin der Ranch. Wow. Das hatte Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Ranch angekommen hie\u00df es Abschied nehmen von den Tieren. Helene wurde als erstes weggepackt, die hatte heute beileibe genug getobt. Schlie\u00dflich soll sie sich bis zu ihrem n\u00e4chsten Auftritt ausruhen. Die Esel zur\u00fcck in Ihren Stall, das Geschirr abgelegt und eine leises \u201eTsch\u00fc\u00df\u201c mit einem kleinen Abschiedsklapps und auf den Hintern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Schluss zeigte uns Tina dann noch die anderen Tiere im Stall (Schafe , Ziegen und Hausschweine). Die K\u00fche und Pferde samt Nachwuchs waren drau\u00dfen auf der Weide.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein sch\u00f6ner und v.a. au\u00dfergew\u00f6hnlicher Wandertag ging dann kurz vor 18 Uhr zu Ende. Gegen 18.30 Uhr waren dann wieder alle zuhause (in Sasbach, Obersasbach, Lauf und Sasbachwalden).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>i. A. Stefan Kunner<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Update 18. Juli 2015 (Presseartikel ABB):<\/p>\n<div class=\"artikeltitel\"><strong>\u201eHelene\u201c in fremdem Garten<\/strong><\/div>\n<div class=\"artikeltext\" style=\"text-align: justify;\">Forbach (red). Der Notruf einer aufgeregten Anwohnerin aus Forbach erreichte am Freitagvormittag das Polizeipr\u00e4sidium Offenburg. Ein Wildschwein hielt sich zun\u00e4chst im Wohngebiet auf und befand sich nun sogar im Garten der Frau.<\/div>\n<div class=\"artikeltext\" style=\"text-align: justify;\">Die verst\u00e4ndigten Beamten des Polizeipostens Gernsbach ahnten, dass es sich m\u00f6glicherweise um ein Aufzuchttier eines ortsans\u00e4ssigen Tierhalters handeln k\u00f6nnte und nahmen Kontakt zu ihm auf. Dabei stellte sich heraus, dass es sich tats\u00e4chlich um das nun 16 Wochen alte Wildschwein handelte, das der Besitzer als Frischling von einer Tierschutzeinrichtung zur Aufzucht \u00fcbergeben bekommen und von ihm den Namen einer popul\u00e4ren Schlagers\u00e4ngerin erhalten hatte.<\/div>\n<div class=\"artikeltext\" style=\"text-align: justify;\">Das junge Tier ist sehr menschenbezogen und war offenbar neugierig Spazierg\u00e4ngern gefolgt, die an seiner Wiese vorbeigegangen waren, teilt die Polizei mit. Bis \u201eHelene\u201c wieder auf ihrem heimischen Boden schn\u00fcffeln konnte, hatte sie allerdings im Garten der Anruferin ein Kinderplanschbecken sowie mehrere Kakteen zerst\u00f6rt. Zuletzt nahm sie noch ein erfrischendes Bad im angelegten Gartenteich.<\/div>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Die einfache Wegstrecke im Luftbild:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">[sgpx gpx=&#8220;\/wp-content\/uploads\/gpx\/Forbach_Eselwanderung_150621.gpx&#8220;]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">21. Juni 2015 Sie war der heimliche Star auf der heutigen Familienwanderung, stand aber dennoch nicht im Mittelpunkt. 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