{"id":9315,"date":"2015-08-23T19:32:49","date_gmt":"2015-08-23T17:32:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=9315"},"modified":"2017-05-08T11:56:04","modified_gmt":"2017-05-08T09:56:04","slug":"hochgebirgswanderung-im-montafon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=9315","title":{"rendered":"Wanderung im Montafon"},"content":{"rendered":"<p><strong> 23. bis 26. August 2015<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur diesj\u00e4hrigen Hochgebirgstour hatten sich bei Bergf\u00fchrer Franz Benkeser 9 M\u00e4nnlein und 2 Weiblein angemeldet. Der Termin und die Uhrzeit war fast allen klar, die Damen waren selbstverst\u00e4ndlich p\u00fcnktlich, ein Fahrzeugf\u00fchrer aus Weitenung hat dann auch im zweiten Anlauf den richtigen Parkplatz gefunden. Ein hochmotivierter Bergkamerad war mit seinem gro\u00dfvolumigen Motorrad schon am Vortag angereist. Dieser wartete dann allerdings ganz alleine an seinen vermeintlichen Startpunkt.\u00a0 Der Bergf\u00fchrer l\u00f6ste auch diese Herausforderung souver\u00e4n in k\u00fcrzester Zeit mittels neuester Kommunikationstechnik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So konnte nach dem &#8220; warm-up-Kaffee&#8220; \u00a0an der Mittelstation Latschau auf den Berghof Golm auf den Gr\u00fcneck aufgestiegen werden. Nach einer kurzen Jause ging es \u00fcber Stock und Stein, Wurzeln und Ger\u00f6ll, auf dem Platziweg zum Alpengasthof Rellstal, wo es sich 2 Geburtstagskinder nicht nehmen lie\u00dfen, die Gruppe mit Getr\u00e4nken zu versorgen. Frisch gest\u00e4rkt wanderte die Gruppe zum ersten Nachtquartier, der Heinrich H\u00fcter-H\u00fctte ( auf 1.766m) weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Verfasser dieser Zeilen vergn\u00fcgte sich nach dem Eintreffen auf der H\u00fctte zuerst mit einer Gerstenkaltschale und lies die Schlange vor der Dusche links liegen, was ihm um 18:00 Uhr mit einer hei\u00dfen Dusche gedankt wurde. Die &#8222;Schlangensteher&#8220; konnten nicht begreifen, da\u00df ein Warmwasserspeicher auf einer Bergh\u00fctte nur eine begrenzte Kapazit\u00e4t hat &#8230;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktuelles aus dem Wandertagebuch:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ein Pech: Kein Trinkwasser aus den Wasserh\u00e4hnen ? Die Quelle der H\u00fctte ist versiegt, so musste der H\u00fcttenwirt das Wasser von der Feuerwehr auf die H\u00fctte fahren lassen. Also hie\u00df das: f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag Trinkwasser aus der Flasche k\u00e4uflich beim H\u00fcttenwirt erwerben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Blasenplaster? OUT ! Heute wird &#8222;getapt&#8220; mit Tape von der Rolle, was der Rucksack hergibt. Die Blasen und die Ergebnisse dieser Aktionen waren recht ansehnlich und auch ertr\u00e4glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer angenehmen Nachtruhe wurde der Saulakopf bezwungen (2.516 m). Wir \u00a0waren zwar nicht auf dem Klettersteig, aber es gab genug Stahlseile, die uns den Aufstieg erleichterten. Ein grandioser Ausblick war der Dank f\u00fcr die Strapazen des Aufstieges. Jeder hatte \u00a0sein Gep\u00e4ck zu tragen, manche hatten noch Kraftreserven, so war es auch m\u00f6glich , da\u00df der &#8220; Sherpa&#8220; am zweiten Tag noch B\u00fcchsenbier von einem Bergkameraden bekam. \u00dcber den Saulajochsteig an den \u00a0L\u00fcnersee und die Douglass H\u00fctte (1.979m) ging es auf die Totalp H\u00fctte (2.385m), unserem zweiten Nachtquartier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser \u00a0Motorradfahrer empfiehlt dem H\u00fcttenwirt den Einbau eines Mischventils in die Dusche, wir empfehlen einen gr\u00f6\u00dferen Hefeweizenvorrat, falls wir mal wieder vorbeikommen, damit wir nicht kurzfristig das Getr\u00e4nk umstellen m\u00fcssen. Der Service war prima, das Essen reichhaltig und bek\u00f6mmlich, die H\u00fcttenruhe wurde nach kurzen Diskussionen beachtet. Die Nachtruhe war nicht so ausgiebig, da es die ganze Nacht auf das Blechdach \u00a0&#8222;gesch\u00fcttet &#8220; hatte. Der Blick aus dem Fenster machte klar, das dieser Tag kein optimales Wanderwetter bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck ging es hinab zum L\u00fcner See \u00a0und wieder bergauf zum \u00a0Schweizer Tor. \u00dcber den \u00d6FA-Pass erreichten wir unser Etappenziel, die Lindauer H\u00fctte.<br \/>\nSchlammiger, rutschiger Boden, Nebel , K\u00e4lte und kein Wind der diese Mi\u00dfst\u00e4nde h\u00e4tte beseitigen k\u00f6nnen. Die Lindauer H\u00fctte mit ihren gro\u00dfz\u00fcgigen Duschen und einem Trockenraum, der im AUGUST in Betrieb ist, war ein Genu\u00df f\u00fcr die Wandergruppe. Nach einem ausgiebigen Abendessen und einer geruhsamen Nacht waren am fr\u00fchen Morgen alle hell begeistert vom strahlend blauen Himmel. So hatten wir das gew\u00fcnscht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am letzten Wandertag ging es auf dem Gei\u00dfspitzsteig auf die Gei\u00dfspitze (Team Kopp Junior + Senior). Ein unbeschreibliches Panorama, auf dem &#8222;Golmer H\u00f6henweg&#8220; \u00a0zum Gr\u00fcneck war die Belohnung f\u00fcr die Anstrengungen der letzten Tage. Nach einer kurzen Jause auf dem Gr\u00fcneck ging es bergab mit der Seilbahn zum Startpunkt unserer Hochgebirgstour. Nach einer entspannten, staufreien \u00a0Heimfahrt entlang des Bodensees wurde in der heimischen Gastronomie noch zusammen &#8222;gevespert&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bleibt am Ende zu sagen:<br \/>\n4 Wandertage mit \u00fcber 5.000 H\u00f6henmetern, sch\u00f6nes Wanderwetter (keine Hitze), viel Tape, viel Wund- und Heilsalbe, viel Latschenkierfer\u00f6l, keine Glutamatvergiftung. Viele sch\u00f6ne Aufnahmem, wie Ihr hier alle auf der Homepage des Schwarzwaldvereins sehen k\u00f6nnt, vielen Dank Stefan Kunner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wichtigste \u00fcberhaupt: eine tolle Harmonie in der Wandergruppe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dir Franz, vielen Dank von uns allen, da\u00df Du uns mitgenommen hast in Deine Berge. Wir w\u00fcrden uns freuen, Dich auch im n\u00e4chsten Jahr mit einen &#8220; Berg frei&#8220; als unseren Bergf\u00fchrer gr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dein Bergkamerad Martin Gro\u00dfmann<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23. bis 26. August 2015 Zur diesj\u00e4hrigen Hochgebirgstour hatten sich bei Bergf\u00fchrer Franz Benkeser 9 M\u00e4nnlein und 2 Weiblein angemeldet. 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