{"id":9429,"date":"2015-09-19T19:36:26","date_gmt":"2015-09-19T17:36:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=9429"},"modified":"2017-05-08T12:06:08","modified_gmt":"2017-05-08T10:06:08","slug":"5-frauenpowerwanderwochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schwarzwaldverein-sasbach.de\/?p=9429","title":{"rendered":"5. Frauenpower Wanderwochenende"},"content":{"rendered":"<p><strong>19. September 2015<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 19. September traf sich eine Gruppe wanderlustiger Frauen fr\u00fch morgens auf dem Lenderparkplatz. Nachdem Helmut Hauser alle ausgiebig begr\u00fc\u00dft hatte, wurden Frauen und Gep\u00e4ck (St\u00f6cke, K\u00fchltasche, CD-Player, Plastikt\u00fcten, Wanderschuhe, Rucks\u00e4cke und\u2026) in die einzelnen Autos verteilt und los ging\u00b4s zum Treffpunkt \u201eGasthaus zur Burg\u201c in Ewattingen. Nach knapp 2-st\u00fcndiger Fahrt, trafen dort die einzelnen Fahrzeuge ein und wir Frauen genossen zuerst mal in aller Ruhe ein T\u00e4sschen Kaffee oder Hei\u00dfe Schokolade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die Schar vollz\u00e4hlig war, wanderten wir Richtung Wutachm\u00fchle und weiter durch die Wutachschlucht aufw\u00e4rts zum Kanadiersteg, einer sch\u00f6n \u00fcberdachten Holzbr\u00fccke. Unterwegs machten wir immer wieder kleine Pausen, bei denen Helmut uns Wissenswertes \u00fcber das Naturschutzgebiet (seit 1939) erz\u00e4hlte. Wir wissen jetzt, dass die \u201eW\u00fctende Ach\u201c 70.000 Jahre ben\u00f6tigte um sich einen Weg vom Hochschwarzwald bis zum Hochrhein zu bahnen. Die Wutachschlucht ist au\u00dferdem bekannt f\u00fcr ihren erstaunlichen Tier- und Pflanzenreichtum. Am Wutachaustritt vorbei, \u00fcber den R\u00fcmmelesteg, bis zur Wutachversickerung: wir Frauen folgten unbeirrt dem Weg \u00fcber glitschige Steine, Holzstege und Baumwurzeln. Kurz vor der versprochenen Vesperpause, erwischte uns dann ein fieser Regenschauer, der uns auch noch nach der Pause in der Schurhammerh\u00fctte, weiter begleitete. Wir Frauen jedoch hatten vorgesorgt: mit Hilfe von Regenjacken, Schirmen und Schnaps, bzw. Lik\u00f6r \u00fcberstanden wir diesen Angriff von oben unbeschadet. \u00dcber die imposante Felsengalerie, hoch \u00fcber der Wutach, folgten wir dem Weg zum ehemaligen Kurort Bad Boll. Heute ist dort nicht mehr zu erkennen, dass der Ort einst ein Ferienparadies war, in dem sich selbst Winston Churchill erholte. Vorbei an einem uralten Kirchlein, machten wir noch ein Gruppenfoto am Tannegger Wasserfall. Nachdem wir auch den Dietfurter Wasserfall hinter uns gelassen hatten, gingen wir strammen Schrittes zum Gasthaus Schattenm\u00fchle. Dort reichte es leider nicht f\u00fcr eine Einkehr, da um 16.30 Uhr ein Bus zur\u00fcck nach Ewattingen fahren sollte. Der fuhr auch tats\u00e4chlich \u2013 wenn auch leicht \u00fcberf\u00fcllt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 19 Uhr trafen sich dann alle wieder zum gem\u00fctlichen und sehr leckeren Abendessen. Helmut wurde von uns mit einem Frauen(ver)f\u00fchrer T-Shirt, sowie einem Wanderschuh aus Schokolade \u00fcberrascht. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er jedoch noch nicht, dass dies erst der Anfang war: Marina hatte das Lied \u201eMit 66 Jahren da f\u00e4ngt das Leben an\u201c umgedichtet und so wurde Helmut von unseren Sangesk\u00fcnsten nochmal \u00fcberrascht und \u2026 da war er doch tats\u00e4chlich ein wenig ger\u00fchrt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir nach einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck nach Zollhaus\/Blumberg. Dort warteten schon zwei Obersasbacherinnen, die sich den zweiten Teil des Wochenendes nicht entgehen lassen wollten. Nach l\u00e4ngerer Wartezeit konnten wir in die Sauschw\u00e4nzlesbahn einsteigen und bis zum Bahnhof Lausheim Blumegg fahren. Da wir ja schlie\u00dflich zum Wandern und nicht zum B\u00e4hnles fahren angereist waren, bew\u00e4ltigen wir den R\u00fcckweg per pedes. Also ging es durch das Naturschutzgebiet Wutachfl\u00fche, vorbei an der Wutachbr\u00fccke der Museumsbahn, auf abenteuerlichen, sehr idyllischen schmalen Wegchen bis zum Ausstieg bei F\u00fctzen. Von dort aus weiter auf dem Sauschw\u00e4nzles &#8211; Qualit\u00e4tswanderweg mit dem steilen Aufstieg zur Bielwasenh\u00fctte. Dort konnten wir unsere strammen Waden bestaunen und bei sch\u00f6nstem Sonnenschein vespern und ein oder auch zwei\u2026 Lik\u00f6rchen schl\u00fcrfen. Beim Weitermarsch hatten wir einen guten Blick auf die Streckenf\u00fchrung und Viadukte der Museumsbahn. Da Helmut unsere Waden noch nicht stramm genug fand, qu\u00e4lte er uns noch einen steilen Aufstieg am Buchberg hoch (Zitat Helmut: \u201eIch wusst gar net, dass do noch einer kommt!\u201c). Danach ging es aber fast eben und bergab nach Blumberg, wo wir noch eine kleine Kaffeepause machten um anschlie\u00dfend die Heimfahrt anzutreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Lieber Helmut, <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>auch die 5. Frauenwanderung hattest du wieder super vorbereitet und bis auf den fiesen Regenschauer und die steilen Anstiege hatten wir auch nichts zu meckern\u2026 Vielen Dank f\u00fcr deine Gelassenheit und Geduld mit \u201edeinen\u201c M\u00e4dels und wir freuen uns auf das Frauenpowerwanderwochenende 2016!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Sibylle P\u00e4tzold-M\u00fcller<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19. September 2015 Am 19. 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