Tälerpfad von Biberach nach Gengenbach

Sonntag, 29. März 2015

Am Bahnhof Achern traf sich an diesem Morgen eine 11-köpfige Gruppe von gut gelaunten Wanderern, dich sich, der Schlechtwetterprognose trotzend, auf den Weg nach Biberach machte. Vom Biberacher Bahnhof, vorbei am schön gelegenen Wald- und Terrassen-Freibad führte der Weg zuerst nach Schönberg, der ersten der fünf Gemeinden, die zu Schwaibach gehören, am Hang entlang mit Ausblick zunächst auf Hohengeroldseck und Biberach. Bei der Paulischanze, eine große, offene Unterstandshütte mit herrlichem Panoramablick, stärkten wir uns, nicht lange allerdings, denn es war zugig geworden und ein dünner Regen setzte ein. Dann durchliefen wir die kleinen Seitentäler Bergach, Dantersbach und Schwaibach auf einem abwechslungsreichen Weg mit immer offener Landschaft. Die Gruppe war gut ausgewogen, und so kamen wir zügig voran. Eine zweite Pause legten wir unterm Pavillon am Engelsgraben ein, und im Hüttersbachtal hielten wir in einem Gasthaus, wo wir uns Kaffee und Kuchen schmecken ließen und uns aufwärmten.

Danach stiegen wir auf den Abtsberg und besichtigten die Portioncula-Kapelle hoch über Gengenbach. Zum Schluss ging es nur noch bergab zum Bergle-Pavillon auf einem Weg, der von einer Kunstausstellung ‚Art im Weinberg‘ umsäumt ist.

Bald drangen wir durch das Obere Tor in die ehemalige freie Reichsstadt Gengenbach und hatten dann noch Zeit durch die malerischsten Straßen zu laufen. Ein Gastwanderer aus dem Ort führte uns sehr freundlich. Schließlich mussten wir doch noch auf den Zug warten und kamen ganze zwei Stunden früher als geplant nach Achern, zufrieden und müde nach 17 Kilometern über Stock und Stein.

Brigitte Morbach

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